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"Es muss auf der Welt auch Menschen geben, die einen praktischen Zugang zum Leben haben" / Deutsche Berufe-Nationalmannschaft zu Gast bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
03.12.2019, 13:20  |  77   |   |   
Berlin (ots) - "Alle von Ihnen haben Ausdauer, Sportgeist, Geschick und Talent
bewiesen und Sie sind gute Botschafter der Ausbildung in Deutschland", begrüßte
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am gestrigen Montag im Bundeskanzleramt die
Deutsche Berufe-Nationalmannschaft der WorldSkills Kasan 2019. "Wir wollen, dass
auch in Zukunft 'Made in Germany' etwas ist, das große Strahlkraft hat und das
in der Welt geschätzt wird. Das geht natürlich nur mit Fachkräften, die sehr gut
ausgebildet sind", so die Kanzlerin. Gleichzeitig unterstrich Dr. Angela Merkel,
dass klar werden müsse, dass man auch mit einer Berufsausbildung zusätzlich
einen akademischen Grad erwerben kann. Gerade, wenn Deutschland zwei gleiche
Säulen der Bildung haben wolle. "Wer gerne in seinem Beruf arbeitet, der ist uns
hoch willkommen und es muss auf der Welt auch Menschen geben, die einen
praktischen Zugang zum Leben haben", so die Bundeskanzlerin.

Für das Team Germany, das Ende August mit zwei Gold-, drei Bronze- und 19
Exzellenzmedaillen von der Weltmeisterschaft der Berufe aus Russland
zurückkehrte, bedeutete der Empfang im Bundeskanzleramt eine besondere Ehre.
"Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Sie haben unseren Champions heute ein
weiteres einzigartiges Erlebnis geschenkt, das den krönenden Abschluss eines
besonderen Jahres bildet", betonte Andrea Zeus, Vorstandsvorsitzende von
WorldSkills Germany, in ihrer Ansprache beim Empfang. Denn die Einladung nach
Berlin zeige, wie wichtig die berufliche Bildung für die Kanzlerin und die
Bundesregierung ist.

"Sie haben uns in den vergangenen 14 Jahren immer mit offenen Armen aufgenommen
und dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken", richtete Hubert Romer,
Geschäftsführer von WorldSkills Germany, in seiner Rede das Wort an die
Bundeskanzlerin. So viel könne man mit der beruflichen Bildung in Deutschland
und der Welt erreichen, vor allem, wenn es so inspirierende Botschafterinnen und
Botschafter gibt, wie sie zu 100 Prozent in der Nationalmannschaft zu finden
seien. "Doch wir dürfen uns nichts vormachen", so Romer. "Andere Nationen
entwickeln sich in einer rasenden Geschwindigkeit. Wir müssen als Bildungsnation
Deutschland aufpassen, dass wir in naher Zukunft nicht den Anschluss verpassen."
Es bedarf einer starken Grundlage, um Deutschland - den Bildungsstandort,
genauso wie den Wirtschaftsstandort - erfolgreich und würdig zu vertreten. "Wir
brauchen Impulse aus anderen Ländern und sollten sie auch gerne als Anregung für
die Weiterentwicklung in unserem Land nutzen. Voneinander lernen, heißt etwas
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