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Logistik Opportunitäten Nr. 1 Jährlich 4,70 % Zinsen von Solvium: Herr Wreth, warum sollte ich über Logistik-Investments mit meinem besten Freund sprechen?

06.12.2019, 13:35  |  1041   |   |   

Das Emissionshaus Solvium bietet eine Euro-Namensschuldverschreibung per Kaufvertrag mit 4,70 Prozent p.a. bei monatlichen Auszahlungen und zusätzlicher Bonuszahlungen von 1,57 Prozent an. Die Kapitalmarkt w:o-Redaktion hat André Wreth, Geschäftsführer von Solvium Capital, die die Vermögensanlage „Logistik Opportunitäten Nr. 1“ anbietet, zum Interview gebeten. Ziel war es, die Chancen und Risiken von auf den ersten Blick kompliziert erscheinenden Investments in Wechselkoffer und Container in Form von qualifizierten nachrangigen Schuldverschreibungen bzw. Namensschuldverschreibungen zu beleuchten. 

wallstreet:online: Das Hamburger Analysehaus G.U.B. hat die Vermögensanlage „Logistik Opportunitäten Nr. 1“ der Solvium Capital GmbH mit insgesamt 77 Punkten bewertet – was einem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A-) entspricht. Wie zufrieden sind Sie mit dieser Bewertung?

André Wreth: Mit dieser und weiteren positiven Analysen und Bewertungen sind wir sehr zufrieden, weil sie von unabhängiger dritter Seite die hohe Qualität, die wir in der Konzeption erreichen wollten, bestätigen. Ich denke, dass Anleger, die die Verkaufsunterlagen aufmerksam studieren, zum gleichen Ergebnis kommen werden.

wallstreet:online: Butter bei die Fische, in der G.U.B. Analyse wird unter „Schwächen/Risiken“ genannt, dass es sich überwiegend um ein Blind Pool handeln würde. Welche Alternative hätte es zum Blind Pool gegeben?

André Wreth: Mit dem Investmentansatz, dass sich Anleger mittelbar an einem sehr breitgestreuten Portfolio von Transportbehältnissen, die monatliche Mieteinnahmen generieren, beteiligen, hätte es keine Alternative gegeben. Sehr wohl wäre es allerdings eine Alternative, wenn ein Kunde beispielsweise direkter Eigentümer von Containern oder Wechselkoffern geworden wäre. Solche Produkte haben wir auch regelmäßig im Angebot. Jedoch legt sich der Anleger dabei konkret auf ein Investitionsobjekt fest und erzielt meist geringere Mieteinnahmen. Dafür hat er im Gegenzug ein anderes Sicherheitenprofil.

wallstreet:online: Sie sagen, dass sich Anleger im Rahmen des „Logistik Opportunitäten Nr. 1“ mittelbar an einem Logistik-Portfolio beteiligen. Können Sie dies kurz genauer erklären?

André Wreth: Anleger zeichnen bei diesem Produkt qualifiziert nachrangige Namensschuldverschreibungen. Mit dem so eingesammelten Geld investiert die Emittentin, so wird die verantwortliche Gesellschaft genannt, in verschiedenste Ausrüstungsgegenstände, insbesondere in Wechselkoffer, Standardcontainer und Standard-Tankcontainer. Insgesamt werden es bei Vollplatzierung zwischen 6.000 und 8.000 verschiedene Transportbehältnisse unterschiedlichen Alters sein, die an voraussichtlich mehr als 50 verschiedene Logistikunternehmen vermietet sein werden. Aus den Mieteinnahmen werden die Zinsen an die Anleger ausgezahlt und, weil die Mieteinnahmen deutlich höher sind als die Zinsausgaben, immer wieder zusätzliche Wechselkoffer oder Container gekauft, um den Bestand und die Wertigkeit zu erhöhen.

wallstreet:online: Für Anleger natürlich auch spannend ist die Beurteilung laut G.U.B. - ich zitiere – die „Geringe Kapitalausstattung der Emittentin“. Wie ist diese Aussage aus der Perspektive des Anlegers einzuordnen?

André Wreth: Dies ist ganz normal: Es handelt sich um eine extra für diesen Zweck gegründete Gesellschaft, die ausschließlich mit dem Geld der Investoren und für die Investoren – es gibt kein zusätzliches Bankendarlehen oder Ähnliches – arbeitet. Aus diesem Grund beginnt die Gesellschaft quasi bei Null.

wallstreet:online: Laut G.U.B. verliefen die Emissionen bislang durchweg planmäßig. Welche aktuellen Zahlen liegen vor?

André Wreth: Darauf sind wir sehr stolz: Mittlerweile durften wir für Anleger mehr als eine viertel Milliarde Euro investieren. An Mieten, Zinsen und Rückzahlungen hat Solvium bisher mehr als 130 Mio. Euro an Anleger ausgezahlt. Sämtliche Investments laufen planmäßig oder wurden planmäßig beendet. Was ich meinem besten Kumpel zudem präsentieren würde, sind die attraktiven Eckdaten: drei Jahre Festzinslaufzeit, 4,70 Prozent p.a. bei monatlichen Auszahlungen und zusätzliche Bonuszahlungen von 1,57 Prozent.

wallstreet:online: Pluspunkte sammeln Sie für „Logistik Opportunitäten Nr. 1“ mit: keine externe Fremdfinanzierung vorgesehen, einer überschaubaren Laufzeit, einer Rückgabeoption nach zwei Jahren und der Verlängerungsoption für die Anleger. Welche konkreten Sicherheiten gibt es für Anleger?

André Wreth: Da haben wir einen ganzen Blumenstrauß, aus dem ich nur zwei besondere Merkmale nennen möchte. Wir haben an verschiedenen Prognosestellen Kalkulationspuffer eingearbeitet, so dass wir ohne diese durchaus bis zu zwei Prozent p.a. bezogen auf das Gesamtinvestment an Sicherheiten haben. So kalkulieren wir beispielsweise bei der Abnutzung der Transportmittel durchgängig mit vier Prozent pro Jahr. Ein Wert, der branchenüblich ausschließlich auf neues Equipment angewendet wird. Bei gebrauchten Transportmitteln sind es eher zwei bis drei Prozent jährliche Abnutzung. Zudem gehen wir in der Kalkulation von einer frühen Vollplatzierung des Angebots aus und haben über 300.000 Euro für Bonuszahlungen vorgesehen. Die Platzierung läuft derzeit fantastisch, jedoch werden hierfür vermutlich weniger als die Hälfte der geplanten Zahlungen nötig sein. Zudem gibt es keine nennenswerten vorrangigen Gläubiger, wie es oft bei Namensschuldverschreibungen der Fall ist. Aus wirtschaftlicher Sicht sind alle Anleger im gleichen Rang.

wallstreet:online: Vor dem Hintergrund der US-Handelspolitik, dem Brexit und den Auseinandersetzungen über wichtige Transportwege könnte man glauben, dass sich Logistikinvestments auf einem immer komplexeren und unsicheren Pfad bewegen. Wie beurteilen Sie die Situation in den nächsten drei bis fünf Jahren?

André Wreth: Die Weltwirtschaft wird weiterhin um zwei bis vier Prozent pro Jahr wachsen. Mit ihr der Wohlstand und der Konsum. Für Konsum wird weltweite Logistik benötigt und für diese die Einkaufswagen der Logistik, Container und Wechselkoffer. Mit dieser zugegeben vereinfachten Erläuterung möchte ich zum Ausdruck bringen, dass wir auch in den kommenden Jahren und Jahrzenten eine steigende Nachfrage nach Transportkapazität haben werden und damit auch nach Leasingequipment aus dem Logistikbereich.

wallstreet:online: Wenn ein Container mal abhandenkommt, dann hat das vermutlich keine Auswirkungen auf das Investment. Welche Absicherungen gibt es aber z. B. gegen Unwetter, wo auf einen Schlag einige Container vernichtet werden könnten?

André Wreth: Kein Problem, dafür gibt es eine weltweit branchenübliche Versicherung, die solche und weitere Schadens- oder Verlustarten absichert.

wallstreet:online: Herr Wreth, vielen Dank für das Interview!

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