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Cannabis Report: Aurora (ACB) muss Auslieferungen in Deutschland stoppen, Kanadische Provinzen machen Rückzieher
Foto: Eric Limon - 123rf Stockfoto

Cannabis Report Aurora (ACB) muss Auslieferungen in Deutschland stoppen, Kanadische Provinzen machen Rückzieher

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Nachrichtenquelle: Shareribs
05.12.2019, 16:12  |  273   |   
Berlin / Ottawa 05.12.2019 - Aurora Cannabis darf vorerst keine Produkte mehr in Deutschland verkaufen. In Kanada wollen zwei Provinzen nicht bei der Legalisierung von Vaping-Produkten mitmachen.

Wie Marijuana Business Daily berichtet, kann Aurora Cannabis bis auf Weiteres keine Cannabisprodukte mehr in Deutschland verkaufen. Grund dafür sei ein „eigenentwickelter“ Vorgang im Produktionsprozess, wie mjbizdaily.com berichtet.

Der entsprechende Prozess, der die Haltbarkeit der Cannabisprodukte verbessern soll, werde derzeit von den deutschen Behörden überprüft. Das Unternehmen teilte gegenüber der Website mit, dass man zu dem Prozess stehe und die Produkte für den deutschen Markt aus einer nach EU-GMP zertifizierten Anlage stammen würden.

Aurora Cannabis geht davon aus, dass der Verkauf Anfang 2020 wieder aufgenommen werden kann.

Für den Cannabisproduzenten sorgt der Rückschlag in Deutschland aber auch für neue Spekulationen über die Bilanz des Unternehmens. Nachdem gerade das letzte Quartal schwach ausfiel, könnte nun auch das laufende Quartal schlechter verlaufen als gehofft. Der deutsche Markt deckt den Bedarf an medizinischem Cannabis vollständig aus dem Import, rund die Hälfte der Produkte stammen von kanadischen Produzenten.

Kanadische Provinzen wollen keine Vaping-Produkte

In wenigen Tagen werden erste Cannabisprodukte in Kanada erwartet, die erst seit Oktober 2019 legalisiert sind. Dies betrifft unter anderem essbare Produkte, aber auch Vapingprodukte.

Vaping-Pens sind in den USA in den vergangenen Monaten in Verruf geraten, nachdem es zu Todesfällen und Erkrankungen bei Nutzern entsprechender Produkte kam.

In Kanada teilten nun die beiden Provinzen Neufundland und Labrador mit, dass man Vaping-Produkte nicht erlauben werde, um die öffentliche Gesundheit sicherzustellen. Es wurde mitgeteilt, dass der für den 16. Dezember geplante Verkaufsbeginn nicht in den beiden Provinzen stattfinden wird. Neufundland und Labrador schließen sich damit der Provinz Quebec an, die bereits im November ein solches Verbot angekündigt hatte.





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