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Großer Favorit für 2020? Easy Software: 2-stelliges Wachstum bei 2-stelligen Margen

Gastautor: Volker Glaser
06.12.2019, 11:04  |  1994   |   |   

Wir ändern unsere Einschätzung zur Easy Software AG. In den vergangenen Jahren waren wir bezüglich der Entwicklung der Gesellschaft sehr skeptisch. Mit Dieter Weißhaar hat das Unternehmen seit mehr als einem Jahr aber einen CEO, der die Firma einmal nach links gedreht hat und nach vorne ausrichtet. Nach und nach zeichnen sich nunmehr auch die Erfolge ab. Im April dieses Jahres hatten wir unsere negative Einschätzung bereits neutralisiert, aber von einem Kauf noch abgeraten.

Wir wollten Easy Software noch ein bis zwei Quartale beobachten. Jetzt scheint uns ein guter Zeitpunkt gekommen zu sein, die Aktie zu kaufen. Das in Mühlheim an der Ruhr ansässige IT- und Softwareunternehmen zeigt nach neun Monaten ein ordentliches Wachstum. Nach drei Quartalen liegt das Plus bei 17 %. Der Umsatz des Cloud-Geschäfts hat sich verdreifacht. Mit dem Zukauf der Apinauten GmbH im Dezember 2018, die dann mit der Easy Enterprise Services GmbH verschmolzen wurde, konnte die daraus hervorgegangene Easy ApiOmat GmbH neue relevante Kunden gewinnen sowie organisch wachsen. Im Consulting-Bereich läuft es ebenfalls wieder rund. In den ersten drei Quartalen betrug der Zuwachs 23 %, und die Einheit arbeitet unter Volllast. „Unser Consulting-Geschäft entwickelt sich wieder erfreulich. Wir haben die Auslastung verdoppelt, und der Bereich wird auch signifikant zum Ergebnis beitragen. In dem Geschäft sehen wir weiterhin gutes Potenzial“, sagte uns der CEO bei unserem Treffen auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt. Mit der Entwicklung der Übernahme von Apinauten zeigt sich der Firmenchef ebenfalls zufrieden. Für 2019 erwartete Easy Software aus eigenen Cloud-Umsätzen sowie der Apinauten-Übernahme einen Umsatz von 4.3 Mio. Euro und einen negativen Beitrag zum EBITDA von 0.4 Mio. Euro. Nach eigenen Angaben wird das Unternehmen das Umsatzziel in dem Bereich knapp erreichen und beim EBITDA die Erwartungen deutlich übertreffen und sogar ein leicht positives Ergebnis ausweisen. In erster Linie wird dafür ein gutes Kostenmanagement sorgen sowie Synergieeffekte im Konzern, beispielsweise im Vertrieb und mit besseren Tagessätzen im Projektgeschäft. Im Jahr 2020 soll die Einheit den Umsatz auf fast 7 Mio. Euro steigern bei einem positiven EBITDA von 0.9 Mio. Euro. Bis 2023 erwartet der CEO einen Umsatzanstieg aus dem Cloud-Geschäft auf mehr als 19 Mio. Euro bei einem EBITDA von 7.4 Mio. Euro. An den mittelfristigen Zielen macht Weißhaar keine Abstriche.

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