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Börse Dezentrale Börsen – Ein ernsthafter Wettbewerb für Online-Broker

Gastautor: Mint Assets
06.12.2019, 11:59  |  271   |   |   

Dezentrale Börsen (DEXs) bieten Lösungen für die mangelhafte Cybersicherheit, die in der Kryptoindustrie allzu verbreitet ist. Sie sind nicht nur sicherer als zentrale Handelsplätze, sondern bieten auch die Möglichkeit, Low-Cap-Assets zu handeln, die den Notierungsprozess an großen Börsen möglicherweise nicht bestehen würden.

Im Wesentlichen ermöglichen dezentrale Börsen einen Peer-to-Peer-Handel von Assets ohne Beteiligung Dritter. DEXs bieten viele Vorteile gegenüber ihren zentralen Konkurrenten. Der größte Vorteil ist, dass die Benutzer jederzeit die volle Kontrolle über ihre Assets haben. Vermögenswerte werden durch Smart-Contracts gehalten, die es den Nutzern ermöglichen, ihre Vermögenswerte,ohne langwierige und komplizierte Rücknahmeprozesse frei einzulösen. Im Vergleich dazu ist die Verwahrung von Einlagen an zentralen Börsen kostenlos und bequem, während Rücknahmen mit vielen Einschränkungen verbunden sind. Durch die Nutzung von DEXs profitieren die Nutzer nicht nur davon, dass sie ihre Vermögenswerte uneingeschränkt abheben können, sondern auch dadurch, dass ungenutzte Mittel keinen Marktrisiken ausgesetzt sind.

Zentralisierte Börsen 

Es lässt sich argumentieren, dass die derzeitigen zentralisierten Börsen äußerst effizient darin sind, den Märkten Liquidität zur Verfügung zu stellen und das Risiko von Händlerausfällen verringern, indem sie nur den Zugang zu vertrauenswürdigen Institutionen ermöglichen oder die Gelder der Nutzer im Voraus verlangen. Allerdings werden durch die Verwahrung von Benutzergeldern derartige Institutionen zu primären Zielen von Hackern, so geschehen im berühmten Mt. Gox Hack (2014). Damals wickelte die Börse über sechs Prozent der im Umlauf befindlichen Bitcoins ab, was rund 70 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen weltweit ausmachte. Insgesamt wurden 850.000 Bitcoins von den Konten der Kunden geleert, was zu dem Zeitpunkt einen Betrag von 450 Millionen US-Dollar ergab.

Nicht nur Kryptobörsen sind anfällig für derartige Hacks. Auch Banken und andere große Finanzinstitutionen werden regelmäßig erfolgreich gehackt. Der größte Nachteil einer zentralisierten Institution ist jedoch nicht das Sicherheitsrisiko, da dieses mit zunehmender Technologieentwicklung abnimmt, sondern, dass es sich um Unternehmen handelt, die gewinnorientiert sind.

Das Problem liegt darin, dass diese Finanzinstitute ungenutzte Mittel zur weiteren Gewinnsteigerung einsetzen. Charles Schwab, einer der weltweit größten Online-Broker, erwirtschaftet beispielsweise über 50 Prozent der Erträge aus solchen Mitteln. Hauptsächlich sind dies Tätigkeiten am Geldmarkt. Somit könnten im Falle eines größeren finanziellen Abschwungs die Gelder der Nutzer großen Marktbewegungen ausgesetzt sein. Gebühren haben nur einen geringen Anteil am Gesamtumsatz und werden wahrscheinlich in der Zukunft vernachlässigbar sein. Charles Schwab sammelt beispielsweise nur acht Prozent seiner Einnahmen aus Handelsgebühren und deswegen war es auch keine Überraschung, dass die Anfang des Jahres einen Null-Provisionshandel angekündigt haben.

Der Markt 

Die Verschiebung der Kryptoindustrie hin zu DEXs ist deutlich erkennbar. So hat sich das Transaktionsvolumen in der ersten Jahreshälfte 2019 verdreifacht. Dennoch werden zentralisierte Börsen weiterhin eine entscheidende Rolle spielen, da sie für den Tausch von FIAT Währungen in digitale Assets erforderlich sind. Der dezentrale Handel zwischen Papierwährungen und digitalen Assets wie Euro und Bitcoin wird eine Herausforderung werden, da das Fiat-System zentralisiert aufgebaut ist.

Es ist noch ein langer Weg bis die traditionelle Finanzindustrie beginnt, direkte Peer-to-Peer-Transaktionen zu ermöglichen. Aufsichtsbehörden wie BaFin und SEC öffnen sich jedoch allmählich für die Idee der Tokenisierung von Wertpapieren (sogenannten STOs). Die Regulatorik ist aber momentan das größte Hindernis. Bei Immobilien muss beispielsweise der Grundbucheintrag beim Notar auf der Blockchain liegen, bevor das Immobilieneigentum komplett digital überwiesen werden kann. Andere Länder sind schon weiter. In Honduras wurde das Grundbuch bereits abgeschafft und durch eine Blockchain Lösung ersetzt. Schweden ist ebenfalls dabei Immobiliengeschäfte auf der Blockchain laufen zu lassen. Es wird deswegen nicht lange dauern bis wir Teile von Immobilien, Kunst oder sogar KMUs Peer-to-Peer ohne Beteiligung eines Vermittlers überweisen werden können.

Digitale Wertpapiere in Deutschland

Digitale Wertpapiere werden die Finanzlandschaft verändern und vor allem Privatanlegern neue Möglichkeiten bieten. Privatanleger werden sich an einem viel breiteren Spektrum von Vermögenswerten beteiligen können, die früher nur für institutionelle Anlegern zugänglich waren, sowie die Positionen anschließend über den Zweitmarkt handeln und verkaufen.

Unter der Marke Mint Assets startet die wallstreet:online Gruppe demnächst eine Investmentplattform für digitale Assets. Durch digitale Assets werden auch Kleinanleger die Möglichkeit bekommen, in Projekte oder Firmen zu investieren, die traditionell nur für zugelassene Investoren geöffnet waren. Es kann sich dabei um bestehende Firmen handeln, die noch nicht für einen Börsengang qualifiziert sind, aber auch um neue Projekte, die Startkapital benötigen.

Alle auf der Plattform angebotenen Investitionen werden von der BaFin genehmigt sein. Mint Assets wird bald live gehen, Sie können sich jedoch bereits jetzt kostenlos whitelisten und von diversen Vorteilen profitieren:

 

  • Bei ausgewählten Investitionen erhalten Sie einen Bonus, sofern der Emittent dies gestattet
  • Ein Prozentsatz des Investmentvolumens vom ersten Projekt wird für gewhitelistete Investoren reserviert
  • Bevor Investitionen live gehen erhalten Sie Zugang zu einen exklusiven Investor Prospekt

 

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