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Pressemeldung: Union Investment: MarktTicker 49. Kalenderwoche
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Pressemeldung Union Investment: MarktTicker 49. Kalenderwoche

Nachrichtenquelle: Asset Standard
09.12.2019, 10:00  |  220   |   |   

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China blieb auch in der ersten Dezemberwoche der größte Einflussfaktor. Je nach Nachrichtenlage vollzogen sich die Marktbewegungen.

Was diese Woche wichtig war: Der Handelskonflikt treibt die Märkte vor sich her

Handelsstreit weiter größter Einflussfaktor

In der Berichtswoche war das Marktgeschehen von Verlusten geprägt. Sowohl an den Aktien- als auch den Staatsanleihemärkten gaben die Notierungen nach. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China blieb auch in der ersten Dezemberwoche der größte Einflussfaktor. Je nach Nachrichtenlage vollzogen sich die Marktbewegungen. Besonders belastet hatte US-Präsident Trump mit der Mitteilung, dass es möglicherweise erst nach den Präsidentschaftswahlen eine Einigung mit den Chinesen gäbe. Darüber verstimmten die Ankündigung von Strafzöllen gegen Argentinien und Brasilien sowie in Reaktion auf die von Frankreich beschlossene Digitalsteuer Abgaben auf französische Luxuswaren wie Champagner und Käse. Der 15. Dezember ist nun der nächste wichtige Termin im Handelsstreit. Dann steht die Entscheidung zur Erhebung zusätzlicher Strafzölle auf chinesische Warenimporte in die USA an.

Schwache Wirtschaftsdaten aus den USA und Deutschland

Die in der Handelswoche veröffentlichten Wirtschaftsdaten zeigten sich uneinheitlich. Die Einkaufsmanagerindizes aus China waren unerwartet stark. Auch im Euroraum weisen finale Daten zu den Einkaufsmanagerindizes auf eine Bodenbildung hin. Schlechter als erwartet zeigte sich zum Wochenauftakt hingegen der ISM-Index aus den USA. Für die deutsche Wirtschaft wurden schwache Auftragseingänge und eine rückläufige Industrieproduktion bekanntgegeben. Letztere fiel zum zweiten Mal in Folge und gab im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent nach. Am US-Arbeitsmarkt wurden im November 266.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Der Wert lag deutlich über den Erwartungen (180.000).

Aktien: Verluste, teils wieder etwas aufgeholt

Starker Abschwung zum Wochenbeginn

Am Montag starteten die Aktienbörsen sehr schwach in die neue Handelswoche. Die überraschende Inkraftsetzung neuer Strafzölle der USA auf Aluminium und Stahl aus Brasilien und Argentinien hat die Angst der Anleger vor einer Eskalation im Handelsstreit befeuert. Im Zusammenspiel mit dem schwachen US-ISM-Index gaben die Märkte zum Wochenauftakt deutlich nach. Zwar konnten die Aktienbörsen im weiteren Wochenverlauf die Verluste zum Teil wieder aufholen, verblieben bis Freitagmittag aber auf breiter Front im Minus. Der MSCI World gab um 0,6 Prozent nach. In den USA lagen der S&P 500- Index sowie der Dow Jones Industrial Average vor den wichtigen Arbeitsmarktdaten (Non Farm Payrolls) mit 1,1 beziehungsweise 1,7 Prozent im Minus. Die Schwellenländer-Börsen aus Asien und Lateinamerika sowie der japanische Nikkei 225 tendierten hingegen leicht ins Plus.

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