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Goldpreis gibt leicht nach

Gastautor: Martin Siegel
10.12.2019, 08:33  |  832   |   |   

Der Goldpreis gibt im gestrigen New Yorker Handel von 1.464 auf 1.461 $/oz nach. Heute Morgen zeigt sich der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong stabil und notiert aktuell mit 1.462 $/oz um 1 $/oz über dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien geben weltweit leicht nach.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

EU-Kommission genehmigt 3,2 Mrd Euro an Steuergeldern für die Entwicklung von Batterien für Elektroautos. Handelsblatt: „Von einem Erfolg des Vorhabens könnten auch die Steuerzahler profitieren, sollten die Gewinne der Unternehmen höher als erwartet ausfallen“.

Kommentar: Würden die Mittel am Kapitalmarkt aufgenommen, müssten die europäischen Steuerzahler 3,2 Mrd Euro weniger Steuern bezahlen, würden die Negativzinsen gutgeschrieben bekommen und zudem von höheren Gewinnen der Unternehmen profitieren.


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis entwickelt sich der Goldpreis bei einem unveränderten Dollar seitwärts (aktueller Preis 42.487 Euro/kg, Vortag 42.465 Euro/kg). Am 18.07.11 hat der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz nach einer zehnjährigen Hausse überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen fehlender Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der zwischen 2011 und 2015 über mehrere Jahre negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem mehrfachen Ausverkauf mit einer längerfristigen stabilen und freundlichen Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.
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