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Finanztransaktionssteuer Le Maire unterstützt Scholz’ Vorschlag zur Finanztransaktionssteuer

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
10.12.2019, 19:00  |  803   |   |   
Paris (dts Nachrichtenagentur) - Der französische Finanzminister Bruno Le Maire hat positiv auf den Vorstoß seines deutschen Amtskollegen Olaf Scholz zur Finanztransaktionssteuer reagiert. "Ich begrüße den Vorschlag von Olaf Scholz zur Finanztransaktionssteuer. Er ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit Frankreich", sagte Le Maire dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe).

Der Vorschlag sei eine "gute Grundlage, um das Dossier in kürzester Zeit abzuschließen", so Le Maire. Deutlich zurückhaltender reagierte Österreich. Der Vorschlag von Scholz sehe nur eine "minimale Bemessungsgrundlage" vor, erklärte das österreichische Finanzministerium auf Anfrage. Derivate und der Hochfrequenzhandel würden dem Vorschlag zufolge nicht besteuert. Österreich habe sich aber immer "für eine möglichst breite Bemessungsgrundlage" eingesetzt und "vertritt diesen Standpunkt nach wie vor". Österreich wolle klären lassen, ob die "ursprünglichen Ziele der FTT (zum Beispiel die Spekulation eindämmen)" mit dem jetzt von Scholz vorliegenden Vorschlag überhaupt noch erreicht werden könnten und habe eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben.

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2 Kommentare

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Kommentare

Eine Finanzsteuer zur Lasten der Kleinanleger und Derivate- Spekulanten werden ausgenommen.
Das ist nicht nur der Sargnagel der SPD , sondern auch nach das politische Ende von Olaf Scholz nach den nächsten Bundestagswahlen. Die SPD wird nur noch im einstelligen Prozentbereich vertreten sein....und zwar zu recht. Tschüß SPD....Partei ohne Gesicht
Die Willkommenskultur hat uns in vielfacher Hinsicht ins Mittelalter zurückgeworfen:

- Krankheiten und Seuchen
- Moral und Ethik
- Kultur
- Arbeit und Soziales
- Bildung
- Erziehung
- Feudalismus
- Politik
- öffentliches Leben
und noch Vieles mehr.

Und was wurde uns versprochen?
Unsere Politiker sollten nach iranischem Recht gerichtet werden.

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