Altech Chemicals: Malaysias Regierung bewilligt Steuerfreiheit für zehn Jahre

11.12.2019, 16:46  |  395   |   |   

Die Regierung Malaysias hat den Antrag auf eine Steuerbefreiung für Altech Chemicals in Bau befindliche HPA-Fabrik in Johor bewilligt. Somit wird es in den ersten zehn Jahren keine Steuern auf die Gewinne aus der Produktion geben.

Klassifizierung als High Tech!

High Tech-Unternehmen aus dem Batteriesektor sind in jedem Land gern gesehen. Und auch Malaysia verfolgt eine offensive Politik, um Investitionen und Jobs ins Land zu holen. Für Altech Chemicals (0,10 AUD | 0,06 Euro; AU000000ATC9) waren neben der guten Infrastruktur und den günstigen, aber gut ausgebildeten Arbeitskräften auch mögliche Steuerbefreiungen ein Grund, warum man sich für Johor als Standort für seine HPA-Fabrik entschieden hat. Nach dem man nun den Spatenstich gesetzt hat und die Fabrik gebaut wird, kommen nun auch gute Nachrichten von den Behörden. So hat die Malaysian Investment Development Authority (MIDA) den Antrag der 100-prozentigen Altech-Tochter Altech Chemicals Sdn Bhd auf eine Steuerbefreiung im Rahmen des Investment Tax Allowance-Programms (ITA) bewilligt (mehr hier). Die HPA-Fabrik wird somit als High Tech-Investment eingestuft. Somit entfallen die üblichen 24 Prozent an Gewinnsteuern für die Altech-Tochter. CEO Iggy Tan begrüßte die Entscheidung der Behörde. Zudem gab er an, dass man sich beim Bau der Fabrik weiterhin im Plan befinde. Derzeit liege der Fokus auf der Fertigstellung der Elektrik.

HPA: Rasanter Nachfrage- und Preisanstieg

Altech Chemicals hat in diesem Jahr mit dem Bau der HPA-Fabrik begonnen. Bei HPA handelt es sich um hochreines Aluminiumoxid, dass zur Herstellung von synthetischem Saphir benötigt und derzeit vor allem von der LED- und Chipindustrie nachgefragt wird. Es kommt aber auch als Separator in Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz. Und hier erfährt es derzeit auch die stärksten Wachstumsraten, denn durch den Boom von Smartphones und Elektroautos steigt der Bedarf rasant. HPA verhindert Kurzschlüsse in den Batterien und erhöht ihre Lebenszeit. Synthetischer Saphir sorgt aber auch dafür, dass beispielsweise Smartphone-Displays nicht zerkratzen und wird von einigen Herstellern wie Huawei oder Apple bereits in den Top-Modellen eingesetzt. Wie begehrt das Material ist, zeigt die Preisentwicklung. So wurde HPA noch vor zwei Jahren zu Preisen von 27 Dollar je Kilo gehandelt. Inzwischen werden in Japan 40 Dollar und mehr bezahlt (mehr hier). Die Steuerbefreiung dürfte sich positiv auf den Free Cashflow der Fabrik auswirken. Altech Chemicals geht im ersten vollen Produktionsjahr von einem EBITDA von 76 Mio. US-Dollar aus, was aktuell den Börsenwert des Unternehmens übersteigt. Zudem hat man sich mit Altech Advanced Materials einen Partner in Deutschland aufgebaut, der derzeit eine Kapitalerhöhung durchführt. Mit den frischen Mitteln will man sich an der HPA-Fabrik direkt in Malaysia beteiligen. Mehr dazu lesen Sie an dieser Stelle.

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