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Wirecard Gelingt das Comeback?

12.12.2019, 17:17  |  3996   |   |   

In einem ohnehin schwierigen Umfeld waren die letzten Handelstage für die Aktie des Zahlungsdienstanbieters noch einmal besonders herausfordernd. Die aktuelle charttechnische Konstellation ist mit prekär nur unzureichend beschrieben und dennoch besteht die Chance auf ein Comeback.

Immer wieder steht das Unternehmen im Fokus „medialer Berichterstattung“. Zuletzt brodelte es mal wieder gewaltig in der Gerüchteküche. Die Auswirkungen auf den Aktienkurs ließen nicht lange auf sich warten. 

Während die Wirecard-Aktie in den letzten Wochen bemüht war, nach dem Abverkauf vom Oktober über die Ausbildung einer Handelsspanne (110,0 Euro bis 123,0 Euro) wieder Stabilität in die Kursentwicklung zu bekommen, steht genau dieses Szenario mit dem kürzlich vollzogenen Bruch der Marke von 110,0 Euro nun zur Disposition. Aktuell liegt ein Verkaufssignal vor, das durchaus das Potential hätte, den Aktienkurs noch einmal in den zweistelligen Bereich zu drücken. Mit anderen Worten: Ein Test des 52-Wochen-Tiefs bei 86,0 Euro ist nicht auszuschließen. Und dennoch gibt es noch ein wenig „Hoffnung“. Eine rasche und möglichst dynamische Rückkehr über die 110,0 Euro könnte die Karten noch einmal neu mischen und das Comeback vorantreiben. 

Kurzum: Die aktuelle Lage ist brisant. Aus charttechnischer Sicht droht mit dem Unterschreiten der 110,0 Euro theoretisch ein Test des bisherigen 52-Wochen-Tief bei 86,0 Euro. Nur eine rasche Rückkehr über die 110,0 Euro könnte die vorrübergehende „Rettung“ bringen… 
 

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-2.00 %
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19.06.2020
215.00
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5 Kommentare

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Kommentare

Ich biete 500 € je Aktie, das wird die Shortseller-Cockroaches und ihre Vasallen von FT, HB, FAZ, SZ und Spiegel zerdrücken! :D
Wirecard hat von sich aus eine nachträglich Prüfung der Jahreabschlüsse beauftragt, erst danach beginnt die Sensationspresse mit der "Hexenjagt" und treibt zusammen mit den Leerverkäufern den Kurs immer tiefer. Hallo? Es sind Eure Leser die hohe Kursverluste erleiden!
Eine objektive Berichterstattung kann es erst nach der Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse gebe!
Achja, Deutschland hat ja keine anderen Themen über die man berichten könnte, da kommt die mit der Presse unerfahrene Wirecard grade Recht.

Gruss Hansi

Erst wenn unsere Firmen alle am Boden liegen wird man merken, das keiner mehr da ist der in die Sozialkassen einzahlt. Die Amerikaner handeln "Amerika first" und gucken gerne zu wie wir unsere Banken und Fintechs zerstören.
Entscheidend ist die Einschätzung des Marktes. Und eine gewisse Verunsicherung lässt sich nicht leugnen nach zehn Monaten permanenten Angriffen der FT. Kein Gericht und sonstige Androhungen konnten Das Blatt davon abhalten gegen WDI zu schießen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das die nächsten Jahre so weitergeht, schließlich verdient ein gewisses Klientel reichlich Kohle damit.
Da wird auch ein passabler KPMG Bericht nicht großartig helfen.
Ein geschmeidiges Übernahmeangebot könnte allerdings Abhilfe schaffen👍
Bei gehöriger Anstrengung der grauen Zellen sollte eigentlich jedem Beobachter des Schlachtfeldes klar sein, daß all diese Vorwürfe vollkommen an den Haaren herbei gezogen sind, weil keinerlei Motiv für ein derartiges Tun zu erkennen ist. Im Gegenteil - die wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert, ein so exponentiell wachsendes Unternehmen durch Gier auf noch mehr Wachstum der Gefahr einer Zerstörung und sich selbst der einer ganz erheblichen Bestrafung auszusetzen!

Dagegen gibt es auf seiten der Medien sofort und leicht zu erkennende Motive für ihr Handeln: Kampf gegen sinkende Auflagen und interessante Prämien seitens der Shortseller. Wenn man die kurzen Aufeinanderfolgen von Shortpositionsaufbau und jeweils stunden danach Gerüchtestreuung, seitens der inkriminierten Medien mit wieder aufgewärmten alten Geschichten, mal von der anderen Seite betrachtet ist zweifelsfrei, daß hier Zusammenspiele zwischen beiden vorliegen. Oder so depperte Vorwürfe wie mit den Excelsheets bezüglich der Buchhaltung, obwohl solch große Firmen ihre Buchhaltung gar nicht mittels Excel erledigen, sondern dafür Spezialsoftware, die direkt mit dem Steuerberater verbunden ist, benützen! Und so könnte man noch Seitenweise weitere Beispiele aufzählen. Wenn alle zitterigen Hände raus sind wird Wirecard wieder steigen und in 2 Jahren stehen die bei 300 €!

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