BRP Renaud und Partner mbB Anleihe / Rechtssache

Nachrichtenquelle: EQS Group AG
13.12.2019, 17:05  |  8111   |   |   









DGAP-Media / 13.12.2019 / 17:05



BRP Renaud und Partner mbB: Stille Einlagen der Hamburg Commercial Bank AG



BRP Renaud und Partner mbB ("BRP") vertritt eine Gruppe deutscher Versicherungsgesellschaften und Sparkassen, die stille Einlagen der Hamburg Commercial Bank AG, vormals HSH Nordbank AG, im Einlagennennbetrag von insgesamt 350 Mio. € halten (die "Gruppe der stillen Gesellschafter"). Für die Gruppe der stillen Gesellschafter erhob BRP wegen der nach Auffassung der Gruppe der stillen Gesellschafter und BRP rechtswidrigen Behandlung der stillen Gesellschafter durch die HCOB seit dem Jahr 2009 Klage zum Landgericht Kiel und zum Landgericht Hamburg (die "Klageverfahren"). Die Klageverfahren sind nach wie vor rechtshängig.

 



Nachdem sich die HCOB mit der von Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan, LLP vertretenen Gruppe von Anleihegläubigern (die "Anleihegläubiger") über die Beilegung der von den Anleihegläubigern zum Landgericht Kiel gegen die HCOB erhobenen Klage vergleichsweise geeinigt hat, versucht die HCOB nunmehr, auch mit der Gruppe der stillen Gesellschafter in Verhandlungen über die vergleichsweise Beilegung der Rechtsstreitigkeiten einzutreten.

 



Diejenigen stillen Gesellschafter der HCOB, die nicht zu der Gruppe der stillen Gesellschafter gehören (die "verbliebenen stillen Gesellschafter"), setzen wir über folgende Tatsachen in Kenntnis:

 



1. Nach unserer Kenntnis wirbt das Mitglied des Vorstandes der HCOB, Herr Oliver Gatzke, aktuell in Einzelgesprächen mit den verbliebenen stillen Gesellschaftern für eine vorzeitige Beendigung der stillen Beteiligung gegen Zahlung von 36,24 % des Einlagennennbetrages der stillen Beteiligung. Auf Nachfrage begründet Herr Oliver Gatzke nach unserer Kenntnis den in Aussicht gestellten (Rückkaufs-)Preis von 36,24 % des Einlagenbetrages der stillen Einlagen für deren vorzeitige Beendigung damit, dass man sich mit den Anleihegläubigern im Vergleichswege auf die Rückübertragung der Anleihen zu einem Rückkaufspreis von 36,24 % des Nennwerts der Anleihen geeinigt habe (vgl. DGAP Mitteilung der Hamburg Commercial Bank AG v. 29.11.2019).

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