Skeena Resources Ltd. Skeena Resources – Top-Projekte inmitten des Goldenen Dreiecks

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Gastautor: Jörg Schulte
22.12.2019, 18:24  |  22272   |   

Durch die umfangreiche Exploration der vergangenen etwa 20 Jahre und der historischen Produktion können die Geologen von Skeena Resources auf eine Datenmenge von 7.881 Bohrlöchern mit einer Gesamtlänge von 706.904 m zugreifen.

 

Das kanadische Explorationsunternehmen Skeena Resources Ltd. (ISIN: CA83056P8064 / TSX-V: SKE) besitzt drei aussichtsreiche Goldprojekte im sogenannten ‚Goldenen Dreieck‘ von British Columbia, Kanada und ein weiteres Goldprojekt, auf Optionsbasis, im südlichen Teil von British Columbia. Vorrangig entwickelt wird das hochgradige Goldprojekt ‚Eskay Creek‘, die Projekte ‚Snip‘ und ‚GJ‘ ergänzen das Spitzenportfolio. Weitere Projekte bestehen derzeit nicht.

 

Die Gesellschaft

 

Skeena Resources Ltd. wurde 1979 gegründet und hat ihren Firmensitz in Vancouver, Kanada. Nach einigen Explorationsjahren außerhalb Kanadas hat die Gesellschaft im Jahr 2015 den Durchbruch geschafft, als man drei aussichtsreiche Projekte in Kanadas Spitzenregion ‚Golden Triangel‘ zu erwerben begann. Das sogenannte goldene Dreieck im nordwestlichen Teil von British Columbia zählt zu den Regionen Kanadas mit den besten Goldvorkommen.

 

Die Projekte

 

Drei Projekte liegen innerhalb einer sehr goldreichen Region, in der Jahrzehnten abgebaut und exploriert wird. Deshalb kann Skeena Resources auch auf riesige verwertbare Datenmengen aus der Vergangenheit zurückgreifen. Skeena Resources erforscht daher Projekte, die bereits nachweislich hochgradige Vorkommen besitzen, die noch nicht mit modernen Techniken erforscht wurden, aber dennoch viele neue Depots erwarten lassen. Ein viertes Goldprojekt, ‚Blackdome‘, liegt im südlichen Teil von British Columbia. Im Sommer 2018 trennte man sich durch einen Verkauf vom Silberprojekt ‚Porter‘ in Idaho, USA an Strike Point Gold Inc., um sich vollends auf die kanadischen Projekte zu konzentrieren. Dafür erhielt Skeena Resources neben 1,5 Mio. USD in bar 9,5 Mio. Aktien von Strike Point. Mit diesem Aktienanteil hält Skeena rund 12 % an Strike Point Gold.

 

Lage der drei Projekte, Quelle. Skeena Resources

 

Goldprojekt ‚Eskay Creek‘

 

Das 6.151 ha große Areal ‚Eskay Creek‘ hat Skeena Resources im Dezember 2017 die Verfügungsrechte zu 100 % von Barrick Gold Inc. erworben. Im Gegenzug hat man sich Barrick Gold gegenüber verpflichtet, mindestens 3,5 Mio. CAD jährlich über einen Zeitraum von drei Jahren für Exploration auszugeben. Zusätzlich muss ein Kaufpreis von 10 Mio. CAD und Unternehmensanteile im Wert von 7,7 Mio. CAD entrichtet werden, wenn alle Explorationsgenehmigungen erteilt wurden. Im Falle einer Produktionsaufnahme ist eine Nettoschmelzabgabe in Höhe von 1 % an Barrick Gold zu entrichten.

 

Barick Gold sich allerdings ein Wiedereinstiegsrecht in dieses Projekt in Höhe von 51 % einräumen lassen, dass nach 12 Monaten greift, nachdem Skeena Resources eine Ressource von mindestens 1,5 Mio. Unzen Gold nachgewiesen hat. Neben den von Skeena geleisteten 10 Mio. CAD muss Barrick Gold den 3-fachen Betrag aller geleisteten Aufwendungen für das Projekt bezahlen und auch die 51 % der Unternehmensanteile zurückführen.

 

Gleichzeitig mit dieser Vereinbarung hat Skeena Resources 1,25 Mio. Aktien zum Preis von je 0,80 CAD an Barrick Gold verkauft. Diese 1 Mio. CAD wurden als strategisches Investment seitens Barrick Gold gewertet.

 

Infrastruktur und Geologie

 

Die Liegenschaft verfügt über eine gute Straßenanbindung zum Highway 37, eine perfekte Energieversorgung durch ein in nur 10 km Entfernung liegendes Kraftwerk und einer bestehenden 287 KV Leitung. Auch der ganzjährig geöffnete Hafen in Stewart ist sehr gut erreichbar. Ebenfalls zugute kommt Skeena Resources die in Infrastruktur investierten rund 2 Mrd. CAD, um die regional wachsende Bergbautätigkeit zu unterstützen.

 

Lagedetails mit Infrastruktur, Quelle: Skeena Resources

 

‚Eskay Creek‘ liegt im tektonischen Gürtel der nördlichen Cordilleren, deren Goldvorkommen vulkanoklastischen Ursprungs sind und als sogenannte ‚VMS‘-Deposits gehostet werden. Das Projektareal besteht geologisch aus Andesiten, maritimen Sedimenten, durchzogen von vulkanischen Gesteinsformationen, Rhyoliten und Kontaktzonen zu Tonschichten, die typischerweise die Goldvorkommen führen. Auf dem Projektareal befinden sich zwei Mineralisierungstypen. Zum einen Tonsteinführende vereinzelte bis massive Linsen mit sulfidischem Gestein und zum anderen von Rhyoliten begleitete Gesteinsschichten mit Zonen, die Basismetalle führen und in Venenstrukturen Edelmetalle.

 

Schnitt durch die für Eskay Creek typischen Gesteinsformationen, Quelle: Skeena Resources

 

Projektgeschichte

 

Auch wenn seit 1932 Explorationstätigkeiten bekannt sind, wurde ‚Eskay Creek‘ erst 1988 wirklich entdeckt, entwickelt und 1994 in Produktion genommen. Zu dieser Zeit war ‚Eskay Creek‘ die Mine mit den höchsten Goldgraden weltweit und die vom Volumen her gemessen 5. größte Silbermine die 3,3 Mio. Unzen Gold und 160 Mio. Unzen Silber mit Durchschnittsgraden von 45 g/t Gold und 2.224 g/t Silber produzierte. In den 14 Produktionsjahren bis zur Stilllegung im Jahr 2008 wurden auf ‚Eskay Creek‘ 2,2 Mio. Tonnen Erz mit durchschnittlich 30 g Goldäquivalent je Tonne abgebaut. Aus der Zeit der Produktion bestehen im Untergrund nicht nur Rampen, sondern auch unzählige Zugangsstollen zu den mineralisierten Stellen.

 

Projektplanung

 

An oberster Stelle für das Management steht die Wiederbelebung dieses Standortes unter der Annahme, dass die besten Funde im Umfeld einer stillgelegten Mine auf ihre Entdeckung warten.

 

Explorationsfortschritte bis heute

 

Durch die umfangreiche Exploration der vergangenen etwa 20 Jahre und der historischen Produktion können die Geologen von Skeena Resources auf eine Datenmenge von 7.881 Bohrlöchern mit einer Gesamtlänge von 706.904 m zugreifen und daraus einen eigenen Explorationsplan entwickeln.

 

Bereits die Bohrungen aus dem August 2018 zeigten, dass man wohl auf das richtige Pferd gesetzt hat. Erbohrt wurden die Zonen ‚21A‘, ‚21C‘ und ‚22‘, da in diesen Bereichen die vermutete vorhandene Ressource liegt, die es zu bestätigen gilt.

 

Lageübersicht der mineralisierten und entwickelten Zonen, Quelle: Skeena Resources

 

Die Bohrkampagnen, gestartet, um eine erste eigene Ressource definieren und weiter ausbauen zu können, erbrachten zwischen August 2018 und November 2018 extrem werthaltige Ergebnisse, nicht nur bezüglich der hohen Grade, sondern auch betreffend der langen Mineralisierungsstrecken. Zu den besten Ergebnissen zählen z.B. 20,31 Gramm pro Tonne Gold (g/t Au), 137,34 Gramm pro Tonne Silber (g/t Ag) bzw. 22,27 g/t Goldäquivalent (AuÄq) über 34,85 m; 58,95 g/t Au, 2.150,52 g/t Ag bzw. 89,67 g/t AuÄq über 12,15 m; 22,36 g/t Au, 646,92 g/t Ag bzw. 30,99 g/t AuÄq über 14,72 m.

 

Auch wenn sich die Reihe solcher Topergebnisse sich noch einiges fortsetzen lässt, ist Fakt, dass durch die gewonnenen Erkenntnisse eine Ressource erstellt und mit metallurgischen Tests begonnen werden konnte.

 

Ressourcenschätzung Februar 2019

 

Auf Basis der durch umfangreichen Bohrergebnisse und historischen Auswertungen der früheren Explorationsarbeiten, konnte im Februar 2019 eine neue Ressource veröffentlicht werden, die mit einer bis dato Gesamtressource von 1,987 Mio. Unzen Gold und 51,448 Mio. Unzen Silber i n der ‚angezeigten‘ Kategorie eindrucksvoll zeigt, welche Qualität sich bei diesem Projekt abzeichnet.

 

Ressourcenschätzung neu, Quelle: Skeena Resources

 

Die Bemessung der Ressource erfolgte auf Basis eines angenommenen Cut-Off-Gehaltes von 0,7 g/t Goldäquivalent.

 

Vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie November 2019

 

Auf Basis der Ressourcenschätzung und der weiteren erfolgreichen Bohrergebnisse wurde eine erste Wirtschaftlichkeitsprüfung vorgenommen, die ebenfalls exzellente Werte ausweisen und im November 2019 veröffentlicht werden konnte. In dieser Studie wurde angenommen, dass vorwiegend mit dem Abbau in einer Tagebaugrube begonnen wird.

 

Anhand der bisherigen Ressource und den jüngsten Bohrergebnissen wurden im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsstudie folgende Parameter erzielt:

 

In einer 8,6-jährigen Minenlaufzeitkönnten jährlich durchschnittlich 306.000 Unzen AuÄq produziert werden, was einer Menge von 236.000 Unzen Gold und 5,81 Mio. Unzen Silber entspricht. Errichtet dafür müsste eine Produktionsanlage mit einer Kapazität von 6.850 Tonnen pro Tag, bzw. 2,5 Mio. Tonnen pro Jahr. Die Gesamtförderkosten, auch ‚AISC’Kosten genannt liegen den Berechnungen zufolge bei rund 757,- USD je Unze Goldäquivalent. Der Projektwert wurde mit 638 Mio. CAD und der interne Zinsfuß (‚IRR‘) nach Steuern mit hohen 51 % berechnet. Bei diesen Kennzahlen sollte eine Rückführung des eingesetzten Kapitals nach nur 1,2 Jahren möglich sein!

 

Unter Annahme Projektgesamtkosten in Höhe von 303 Mio. CAD bis zum Erreichen der vollen Produktion lässt sich den Berechnungen zufolge ein Nettoerlös nach Steuern von 147 Mio. CAD erzielen, der sich auf Basis des Minenlebens auf 959 Mio. CAD steigert.

 

Die Wirtschaftlichkeit wurde unter der Annahme eines Goldpreises von 1.325,- USD pro Unze und eines Silberpreises von rund 16,- USD je Unze berechnet. Die intensiven Bohrungen werden weiter fortgesetzt, um nach Abschluss eine verbesserte Ressourcenschätzung veröffentlichen zu können, in der wesentliche Teile aus der vermuteten (‚inferred‘) Kategorie bereits in die höherwertige gemessene (‚indicated‘) Kategorie übergeführt werden konnten.

 

Aktienstruktur und Finanzdaten

Zum 06.11.2019 hatte das Unternehmen 115.289.676 Aktien und 21.464.509 Optionen ausstehen. Der Barbestand belief sich bei dem schuldenfreien Unternehmen auf 1,5 Mio. CAD, per 30.11.2019. Bei einem Aktienkurs von derzeit 0,62 CAD errechnet sich eine Marktkapitalisierung auf nicht verwässerter Basis von rund 71,5 Mio. CAD.

Quelle: Skeena Resources

 

Nächste Entwicklungsschritte

 

Die Daten für die Studie, sowie das durch Bohrungen erlangte geologische Verständnis über die einzelnen erzhaltigen Lagen des Projektes lassen die Vermutung zu, dass noch wesentliches Erweiterungspotential für künftige Ressourcenschätzungen und eine Produktion bestehen sollte.

Erweiterungspotential in grafischer Übersicht, Quelle: Skeena Resources

 

Diese Erweiterungszonen zu definieren und zu erforschen wird der Fokus für die Explorationsarbeiten des kommenden Jahres sein.

 

‚Eskay Creek‘ im Projektvergleich

 

Bereits zum heutigen Zeitpunkt befindet sich das Projekt ‚Eskay Creek‘ an der Spitze vergleichbarer Unternehmen. Alleine beim Abbau im Tagebau zeigt der Vergleich zu kanadischen und australischen Mitbewerbern, dass Skeena Resources durch seine Spitzengrade hervorragend positioniert ist.

 

Grade von ‚Eskay Creek‘ im Vergleich, Quelle: Skeena Resources

 

Aber auch in Sachen Marktpositionierung ist Skeena Resources im Vergleich zu Mitbewerbern sehr günstig bewertet. Während Unternehmen wie z.B. Pure Gold bereits eine Marktkapitalisierung von rund 213 Mio. CAD auf die Waage bringen, liegt Skeenas Marktwert erst bei rund 65 Mio. CAD.

 

Aktueller Marktwertvergleich, Quelle: Skeena Resources

 

Das Goldprojekt ‚Snip‘

 

Skeena Resources hat Ende Juli 2017 mit Barrick Gold eine Übernahmevereinbarung getroffen, die gleichlautend zu der von ‚Eskay Creek‘ verfasst wurde. So hat auch hier Barrick Gold eine Wiedereinstiegsoption für einen Projektanteil von 51% zu den gleichen Konditionen.

 

Infrastruktur und Geologie

 

Auch für Infrastruktur und vorherrschender lokaler Geologie ist ‚Snip‘ durchaus mit ‚Eskay Creek‘ vergleichbar.

 

Projekt-Vorgeschichte

 

‚Snip‘ besitzt ebenfalls historische Erforschung und Produktion. Bereits 1962 durch das Bergbauunternehmen Cominco entdeckt. Bis ins Jahr 1986, bis Cominco über einen Joint-Venture-Vertrag mit Delaware Resources abschloss mit der Entwicklung begann. 1991 startete man mit einer Produktion, die ihr Material überwiegend von sulfidischen Quarz-Karbonatvenen erhielt. Die damals verfügbare Abbaufläche konzentrierte sich auf etwa 1.000 m Streichlänge und einer abfallenden 500 m langen Tiefenzone, die als reine Untergabenbaumine konzipiert wurde.

 

1999 wurde die Produktion aufgrund des Preisverfalls bei den Edelmetallen eingestellt, da nicht mehr wirtschaftlich abgebaut werden konnte. Lediglich 1,25 Mio. Tonnen zu 27,53 g/t Gold (1,1 Mio. Unzen Gold) wurden aus dem Untergrund geborgen. Zurück blieben zwei Stolleneinfahrten und rund 8,5 km unterirdische Stollengänge zu den mineralisierten Abbaubereichen.

 

Explorationsfortschritte bis heute

 

Da das Management auf ‚Snip‘, wie auch bei ‚Eskay Creek‘ die gleichen günstigen Vorzeichen für eine Wiederbelebung vorfand, so wurde unmittelbar mit der Exploration begonnen. Gut auch bei dieser Projektvorgeschichte, dass man Zugriff auf Datenmaterial über ungefähr 280.000 Bohrmeter hat.

 

Bereits die ersten Bohrergebnisse im Untergrund im Jahr 2017 zeigten, dass auch auf diesem Projekt werthaltiges Potential beherbergt sein sollte.

 

19,26 g/t Au über 11,85 m, 16,02 g/t Au über 12,25 m und 42,84 g/t Au über 2,90 m lassen vermuten, dass ein wirtschaftliches Golddepot entwickelt werden kann. Speziell jetzt, wo durch die behördlichen Investitionen wesentlich verbesserte Infrastrukturverhältnisse herrschten mit gleichzeitig wesentlich besseren Edelmetallpreisen sollte sich die Projektentwicklung und später auch eine Produktion rentieren.

 

2018 setzten sich die Erkundungsbohrungen mit Ergebnissen von z.B. 9,14 g/t Au über 10,2 m, 36,65 g/t Au über 2,0 m, 16,02 g/t Au über 12,25 und 13,80 g/t Gold über 18,00 m ebenso erfolgreich fort wie das Startprogramm im Jahr 2017.

 

Erweiterungspotential auf ‚Snip‘, Quelle: Skeena Resources

 

Schnell wurde klar, dass man weiter fündig werden würde, da dieses Potential, nun erforscht mit modernen Methoden, damals noch nicht entdeckt wurde.

 

Hochschild Mining wird Projektpartner

 

Am 16. Oktober 2018 verkündet Skeena Resources, dass man mit Hochschild Mining eine Optionspartnerschaft eingegangen ist. Hochschild erwirbt 7.519.331 Aktien für insgesamt 6.767.398 CAD.

 

Damit hält Hochschild 8 % der ausstehenden Aktien und zählt damit zu den größten Einzelinvestoren bei Skeena Resources. Hochschild erhält im Gegenzug aber auch die Option sich bis zu 60 % am Projekt zu beteiligen. Die Optionsfrist wurde auf drei Jahre festgeschrieben und gilt als erfüllt, wenn in dieser Zeit mindestens 22,5 Mio. CAD in die Projektentwicklung investiert wurden.

Im Jahr 2019 erfolgten keine signifikanten Schritte, da der Unternehmensfokus auf dem ‚Eskay Creek‘-Projekt lag.

 

Das Gold-Kupferprojekt ‚GJ‘

 

43.500 ha umfasst dieses ebenfalls im nördlichen Teil des ‚Golden Triangle‘ liegende Projektareal, das mit einer ebenso guten Infrastruktur ausgestattet ist wie die anderen Projekte. Erworben wurden 100 % der Verfügungsrechte von Teck Resources Limited (TSX: TCK) und seinem JV-Partner NGEx Resources Inc. (TSX: NGQ) ohne Wiedereinstiegsoptionen an die Abgeber.

 

Breits im Jahr 2017 konnte Skeena Resources eine erste Ressource ermitteln, da aus der Vorgeschichte große Datenmengen zur Verfügung standen und diese nur durch Bohrungen bestätigt werden mussten.

 

Das Projekt zeigte sich nicht als so hochgradig mineralisiert wie die anderen Projekte, sondern mit niedrigen Graden über weite Strecken.

 

Ressource aus 2017, Quelle: Skeena Resources

 

Eine erste Wirtschaftlichkeitsstudie (‚PEA‘) wurde bereits angefertigt, die durchaus gute Werte erkennen ließ. Bei einem angenommenen Goldpreis von z.B. 1.300,- USD je Unze liegt der Vorsteuer ‚IRR‘ bei 31 % und das Investitionskapital könnte in 3,19 Jahren zurückgeführt werden.

 

‚PEA‘ vom April 2017, Quelle: Skeena Resources

 

Dennoch hat man im Unternehmen entschieden, das Projekt vorläufig zu stoppen und einen JV-Partner zu suchen. Sollte kein Partner gefunden werden, plant man das Projekt zu verkaufen. Der Grund dafür ist wohl darin zu sehen, dass die enormen Kosten einer Weiterentwicklung und ganz besonders die für eine eventuelle Produktion nicht alleine getragen werden können.

 

Goldprojekt ‚Blackdome‘ und ‚Elizabeth‘

 

Der Vollständigkeit halber wollen wir auch kurz die beiden brach liegenden Projekte ‚Blackdome‘ und ‚Elizabeth‘ erwähnen. ‚Blackdome‘ wurde im September 2016 durch die Übernahme von Soma Resources zu 100 % erworben. Gleichzeitig optionierte man die Nachbarliegenschaft ‚Elizabeth‘. In Folge startete ein Rechtsstreit zwischen dem Abgeber der ‚Elizabeth‘ Liegenschaft und Soma Resources über die Rechte einzelner Claims. Der Rechtsstreit ging in erster Instanz negativ für Soma aus, wird allerdings in einem Berufungsverfahren bis heute weitergeführt. Es ist somit also nicht verwunderlich, dass Skeena Resources dieses Projekt nicht einmal auf der Homepage führt.

 

Das Management

 

Walter Coles Jr. CEO

In den letzten 7 Jahren bekleidete er Vorstands- und Präsidentenpositionen bei mehreren kanadischen Explorations- und Entwicklungsgesellschaften. Davor war er Analyst bei Investmentgesellschaften und bei der UBS Bank. Von der Universität in Richmont hält er einen Bachelor in Wirtschaft.

 

Craig Parry, Direktor

 

Er ist ein sehr erfahrener Geologe, der bereits für kanadische und australische Gesellschaften als Vorstand und Präsident diente. Aktuell ist er auch Präsident und CEO bei IsoEnergy Ltd. und Mitgründer von NexGen Energy Ltd. Studiert hat er Geologie an der Universität von New South Wales und ist Mitglied des australischen Instituts für Bergbau und Metallurgie.

 

Don Siemens, Direktor

 

Als unabhängiger Finanzberater ist er Spezialist für Unternehmensfinanzierungen sowie für Übernahmen und Verschmelzungen von Gesellschaften. Er blickt auf eine mehr als 30-jährige Erfahrung zurück, die er sich bei vielen Bergbaugesellschaften erarbeitet hat.

 

Borden R. Putnam III, Direktor

 

Als Geologe bringt er mehr als 40 Jahre Erfahrung im Bergbau ein, wobei seine Spezialitäten im Bereich Exploration und Projektentwicklung liegen. Neben der Geologenerfahrung profilierte er sich als Direktor bei Eastbourne Capital Management im Investmentbereich. Ab 1976 war er stets mit Aufgaben als Geologe in leitenden Positionen bei Investmentgesellschaften tätig.

 

Isac Burstein, Direktor

 

Er war vor seinem Eintritt bei Skeena Resources seit 1995 Vizepräsident für Exploration und Entwicklung bei Hochschild Mining beschäftigt. Geologietechnik studierte er an der Nationaluniversität in Peru, hält aber auch einen Mastertitel von der Universität in Missouri, USA, sowie einen Abschluss an der Purdue Universität in Indiana, USA, im Managementbereich.

 

Fazit

 

Die eigentliche Entwicklung von Skeena Resources  - https://www.rohstoff-tv.com/play/skeena-resources-exploration-und-entw ... - begann unserer Meinung nach, trotz weit früherer Gesellschaftsgründung, erst mit dem Einstieg in die kanadischen Goldprojekte im Jahr 2016. Ab dieser Zeit zeigte das Management seine Stärken, setzte Prioritäten und brachte das Hauptprojekt ‚Eskay Creek‘ in zügigen Schritten in ein Stadium, das durch Qualität besticht. Diesem Erfolgslauf ist es auch zu verdanken, dass sich der Aktienkurs binnen eines Jahres verdoppelt hat. Bei konsequenter Fortsetzung der Arbeiten auf ‚Eskay Creek‘ ist anzunehmen, dass viele weitere und hochgradige Goldfunde vermeldet werden können, die alleine von diesem Projekt her zu einer Neubewertung des Unternehmens führen könnten.

 

Mit dem Projekt ‚Snip‘ besitzt das Unternehmen eine weitere Chance für werthaltigen Wertzuwachs, der sich bei fortgesetzter Entwicklung bereits im Jahr 2020 abzeichnen könnte.

 

Die Wiedereinstiegsoptionen von Barrick Gold beim Projekt ‚Eskay Creek‘ und ‚Snip‘ sind reell betrachtet vorteilhaft, denn ohne diese Vereinbarungen hätte man die Projekte nicht erwerben können.

 

Trotz der hohen Kapitalaufwendungen für die Entwicklung der Projekte ist die Aktienstruktur relativ schlank geblieben und sollte es durch die Kursanstiege auch weiterhin bleiben. Es ist davon auszugehen, dass die Finanzierungen für die weiteren Explorationsarbeiten gestemmt werden und auch über das Jahr 2020 hinaus gedeckt werden können.

 

Zusammengefasst kann man bestätigen, dass sich Skeena Resources – auch dank der Projektqualitäten – in kurzer Zeit zu einem Hochkaräter auf dem Explorationsmarkt etabliert hat, der die Chance besitzt in Zukunft zu einem äußerst gewinnträchtigen Produzenten heranzuwachsen.

 

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

 

 

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Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier - https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

 

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