Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 51-2019

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Gastautor: Jörg Schulte
23.12.2019, 07:49  |  18964   |   

An diese erfreuliche Entwicklung kann die deutsche Industrie allerdings nicht anknüpfen.

 

Auf Wochenbasis gewann der DAX rund 0,27 % hinzu und stieg auf 13.318 Punkte. Auf Jahresbasis steht derzeit ein Plus von rund 25,5 % zu Buche. Auch wenn der Dow Jones in der vergangenen Woche um rund 1,1 % zulegte, notierte er über das Jahr gesehen mit 24,47 % auf Augenhöhe mit dem DAX.

 

Zulegen konnte in der vergangenen Handelswoche auch der Goldpreis, wenn auch nur um 0,11 % auf rund 1.478,- USD je Unze. Auf Jahressicht summiert sich das Plus allerdings auf immerhin rund 17,5 %. Silber hat mit einem Plus von annähernd 1,6 % auf rund 17,20 USD je Unze deutlich stärker zugelegt, blieb aber mit einem Plus von rund 16,3 % auf Jahressicht dem Goldpreis leicht und dem Dax und Dow deutlich unterlegen. Trotz eines Wochenplus von rund 0,66 % blieb der Kupferpreis mit einem Jahresplus von nur rund 2,8 % den anderen Rohstoffen und Indizes deutlich hintenan, aber immerhin mit rund 6.130,- USD je Tonne über der psychologisch wichtigen 6.000er Marke. Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit legte der Ölpreis der Sorte WTI in der vergangenen Woche rund 1,3 % zu und auf Jahressicht sogar um mehr als 30 %.

 

Insgesamt schaut das ein wenig nach Aufatmen an den Börsen aus! Denn so langsam verlieren Handelsstreit und Brexit an Schrecken. Das ‚Phase 1‘-Abkommen zwischen den USA und China legt zumindest schon einmal einen soliden Grundstein für ein umfassenderes Paket. Als Sofortmaßnahme wurde seitens USA auf eine Erhöhung von Zöllen auf bestimmte Produkte verzichtet. Andere Zölle wurden sogar halbiert. Im Gegenzug hat sich Peking verpflichtet, US-amerikanische Agrargüter im Gegenwert von 50 Mrd. USD zu kaufen. Damit sollen die stark gebeutelten US-Landwirte entlastet werden, die überdurchschnittlich unter den gegenseitigen Strafzöllen gelitten hatten. Darüber hinaus hat sich China verpflichtet, den Diebstahl geistigen Eigentums zu verhindern.

 

Aller Freude zum Trotz bleiben die heikelsten Streitpunkte jedoch weiterhin offen. Dazu gehören auch erzwungene Technologietransfers, die dadurch zustande kommen, dass US-IT-Unternehmen mit chinesischen Firmen zusammenarbeiten müssen, um dort Zugang zum Markt zu bekommen. Auch die massiven Subventionen für staatliche Unternehmen, die zu Wettbewerbsverzerrungen auf dem Weltmarkt führen, sind noch nicht ausdiskutiert und vom Tisch.

 

Erfreulich: die jüngsten US-Konjunkturdaten sehen vielversprechend aus. Denn der von IHS Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor ist im Dezember um 0,2 Punkte auf 52,2 Punkte gestiegen und hat damit den höchsten Stand seit Juli dieses Jahres erreicht. Auch wenn der Unterindikator für das verarbeitende Gewerbe etwas nachgegeben hat, wurde zuletzt bei beiden ein Anstieg der Auftragseingänge festgestellt. Im Dienstleistungsbereich hat sich das Stellenwachstum beschleunigt, während sich in der Industrie das Wachstum verlangsamt hat.

 

An diese erfreuliche Entwicklung kann die deutsche Industrie allerdings nicht anknüpfen. Denn erstmalig seit 2010 sind Jobs verloren gegangen. Laut vorläufigen Zahlen sind mit 5,7 Mio. im Oktober 0,2 % weniger Menschen in diesem Sektor beschäftigt gewesen. Besserung ist derzeit laut Marktbeobachtern nicht in Sicht. Das deckt sich mit dem Einkaufsmanagerindex der Industrie, der im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,7 Punkte auf 43,4 Punkte zurückgegangen ist.

 

Interessante Meldungen gab es auch wieder von den Unternehmen, über die wir regelmäßig berichten. Die aus Redaktionssicht interessantesten Nachrichten finden Sie hier:

 

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

 

 

 

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