DAX-Wochenplan: DAX unter Volldampf nach Beendigung der Bärenfalle

DAX-Wochenplan DAX unter Volldampf nach Beendigung der Bärenfalle

Gastautor: Andreas Mueller
12.01.2020, 10:31  |  8583   |   |   

Klassische Charttechnik versucht aus der Vergangenheit einige Marken zu identifizieren, welche in der Zukunft Beachtung finden könnten. Dies wird hier für den Deutschen Aktienindex aufgezeigt.

Die erste Verwirrung im neuen Jahr ist vorüber und die Marktteilnehmer haben sich nun nach den Feiertagen wieder auf dem Parkett eingefunden. Mit der Rückeroberung der 13.000er-Marke und dem Einlaufen in die altbekannte Range, fassten die Bullen erneut Mut und griffen beherzt am Aktienmarkt zu. Die Folge war ein neues Jahreshoch, an dass man nach der letzten Wochenanalyse erst einmal nicht glauben konnte.

Dabei arbeitete sich der Index vom Tief bei 12.949 Punkten am Montag bis zu einem neuen 1-Jahreshoch bei 12.548 Punkten am Freitag um genau 600 Punkte recht linear nach oben. Dies ist im XETRA-Chart sehr gut festzuhalten:

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Die Volatilität nahm dabei vor allem nach dem Erreichen des neuen Jahreshochs merklich ab, wie die Übersicht der einzelnen Handelstage aufzeigt:

 

 

Dabei zeigte sich, dass der Ausflug an der Unterseite der Range und der Bruch der 13.000 Punkte ein Fehlausbruch war. Man kann dies ebenso mit dem Wort "Bärenfalle" umschreiben, da vermehrt Trader mit Short-Engagements eingestoppt wurden und auf eine weitere Bewegung setzten. Im 4-Stunden-Chartverlauf mit Markierung der Range sieht dies wie folgt aus:

 

 

Das Chartbild hellte sich zusehends auf, als die Range erneut angelaufen und später durchlaufen wurde. Es folgte ein Ausbruchsversuch auf der Oberseite, der sehr dynamisch mit GAP als Sprung im Chart sichtbar ist:

 

 

Mit diesem Sprung wurde zugleich ein neues Jahreshoch markiert und dieses am Donnerstag um 100 Punkte nach oben verschoben (Chartrückblick aus dem täglichen DAX-Ausblick):

 

 

 

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Im großen Chartbild ist damit die Range nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch auf der Unterseite nun auf der Oberseite verlassen worden:

 

 

Die Reaktion darauf war am Freitag eher verhalten und dennoch positiv zu bewerten. Es gab keinen weiteren Impuls zum Allzeithoch, was nur noch rund 50 Punkte entfernt lag. Ebenso aber auch keine tiefere Konsolidierung. Auf was gilt es somit in der neuen Handelswoche zu achten?

 

Unter Beachtung der weiteren Allzeithochs an der Wall Street und der Entschärfung des USA-Iran-Konflikts, zumindest auf militärischer Ebene, könnte der DAX weiterhin stark bleiben. Zum Allzeithoch aus dem Jahr 2018 fehlten im Hoch rund 50 Punkte. Dieses ist hier noch einmal dargestellt - man muss jedoch genau hinschauen, da es bereits zwei Jahre zurückliegt:

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