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Erfolgreicher investieren: 3 Anfängerfehler, die dich leicht 100te Euro kosten können!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
14.01.2020, 09:36  |  331   |   |   

Auch an der Börse ist aller Anfang häufig schwer. Das grundsätzliche, erfolgreiche Investieren lässt sich zwar mithilfe einfacher und eigentlich logischer Parameter definieren, wobei unter anderem Mathematikkenntnisse der vierten Klasse zum Erfolgsrezept dazugehören. Allerdings sind es häufig die Entscheidungen, die eine Belastung darstellen.

Jede Strategie, jede Aktie und jede Investition ist schließlich von Entscheidungen geprägt und gerade in der Anfangszeit neigt man als Investor möglicherweise dazu, hier einige falsche Abzweigungen zu nehmen.

Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf drei wesentliche Anfängerfehler, die einen schnell hundert oder auch Hunderte von Euro kosten können. Sowie darauf, wie man sie vermeiden kann.

1. Zu starke Diversifikation am Anfang

Ein erster womöglich teurer Anfängerfehler hängt damit zusammen, dass man direkt eine möglichst breite Diversifikation anstrebt. Einen ETF-Ansatz mal ausgenommen, dürfte das insbesondere in der ersten Zeit mit teuren Entscheidungen verbunden sein. Oder eben hohen Gebühren.

Wer direkt auf eine möglichst höhe Diversifikation abzielt, wird vermutlich geringere Positionen größeren Anfangsinvestitionen vorziehen. Oder, anders ausgedrückt: Anstatt ein, zwei, drei hohe dreistellige Positionen einzugehen, erwirbt man möglicherweise vier, fünf oder auch sechs verschiedene Aktien und gibt lediglich einen mittleren oder auch niedrigeren dreistelligen Betrag dafür aus. Vielleicht findet sich so mancher hier gegenwärtig wieder.

Auch wenn eine hohe Diversifikation natürlich ein tolles Ziel ist, bietet es sich für den Anfang an, hier langsam vorzugehen. Schließlich wird man nicht direkt aus dem Stegreif ein breites Portfolio aus dem Hut zaubern müssen. Wer außerdem viele kleine Positionen eingeht, wird einen erheblichen Teil für Gebühren ausgeben. Selbst bei einem Aktienpaket von 500 Euro sind 10 Euro schließlich bereits 2 %, bei 1.000 Euro hingegen 1 %. Zu viel handeln kann daher sowohl absolut als auch relativ mit unnötigen Kosten verbunden sein.

2. Zu starker Zahlenfokus

Ein zweiter womöglich teurer Fehler ist außerdem ein zu starker Fokus auf Kennzahlen. Viele Investoren, insbesondere in der Anfangszeit, messen Kennzahlen häufig eine starke Bedeutung zu. So mancher sieht die fundamentale Kennzahlenanalyse vielleicht sogar als heiligen Gral an. Dem ist leider bei einem Foolishen unternehmensorientierten Ansatz nicht so.

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