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Schweiz laut Best Countries Report weiterhin an der Spitze der besten Länder 2020

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
15.01.2020, 06:01  |  266   |   |   

– Der fünfte, jährlich erscheinende Best Countries Report zeigt, dass auf globaler Ebene ein allgemeiner Konsens besteht, wenn es um den Klimawandel und die Sorge vor Big Tech geht, sowie darum, wie die USA international wahrgenommen wird –

WASHINGTON, 15. Januar 2020 /PRNewswire/ -- Die Schweiz, Kanada und Japan behaupten ihre Dominanz im 2020 Best Countries Report, ein gemeinsames Ranking- und Analyseprojekt des U.S. News & World Report, der BAV Group und der Wharton School der University of Pennsylvania. Dieses Jahr wurden im Rahmen des Projekts 73 Nationen anhand einer Reihe von Kategorien bewertet, darunter wirtschaftlicher Einfluss und militärische Vormachtstellung, Bildung und Lebensqualität; damit wurde bestimmt, welche Länder nach der Wahrnehmung der Befragten den größten Einfluss auf globaler Ebene ausüben.

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„Die Analyse der besten Länder greift auf die jahrzehntelange Expertise von U.S. News zurück, die darin besteht, Daten mit tiefgehendem Journalismus zu kombinieren", sagte Kim Castro, Redakteurin und Chief Content Officer bei U.S. News. „Durch die Zusammenarbeit mit anerkannten Datenexperten und Akademikern sind wir in der Lage, Meinungsführern, wirtschaftlichen Entscheidungsträgern, Politikern und Bürgern zu vermitteln, welchen Einfluss die Wahrnehmung der Öffentlichkeit auf die Stellung ihres Landes auf internationaler Ebene hat."

  Die wichtigsten Themen aus dem Bericht über die besten Nationen im Jahr 2020 sind:      

  • Die Schweiz bleibt gesamt weiterhin an der Spitze. Kanada rückt auf Platz 2 vor und Japan wird zur Nummer 3. Weiters sind auch Deutschland und Australien unter den Top 5. Das Vereinigte Königreich erzielt Platz 6; die USA verbesserten sich um einen Platz und sind nun auf Rang 7.
  • Die Befragten zeichnen ein düsteres Bild, wenn sie nach der Vertrauenswürdigkeit  verschiedener Nationen gefragt werden. Während die USA als das mächtigste Land der Welt wahrgenommen wird, zeigen die Daten, dass die Nation kaum als vertrauenswürdig gilt. Kanada gilt seit dem ersten Best Countries Report, der im Jahr 2016 veröffentlicht wurde, nach wie vor als das vertrauenswürdigste Land der Welt. Während desselben Zeitraums ist die Punktezahl der USA in der Kategorie der Vertrauenswürdigkeit kontinuierlich gesunken und liegt derzeit auf einem Rekordtief von 16,3 von insgesamt 100 Punkten. Dies gilt auch für das Vereinigte Königreich, während sich Griechenland, Südkorea und Spanien in dieser Kategorie verbessern konnten.
  • Es besteht ein weltweiter Konsens über die Auswirkungen des Klimawandels. Die meisten Befragten (87%) sind sich einig, dass der Klimawandel real ist. Von den Befragten aus 36 Ländern waren die Menschen in Russland am wenigsten vom Klimawandel überzeugt (71 %) und jene in Indonesien am meisten (97 %), gemeinsam mit afrikanischen Nationen wie Nigeria, Kenia und Südafrika. Jedoch finden nur 60 % der Befragten, dass in ihren Heimatländern die Auswirkungen des Klimawandels ausreichend in Angriff genommen werden.
  • Die allgemeine Besorgnis aufgrund des steigenden Einflusses der Technologie bleibt bestehen. Fast drei von vier Personen (74 %) denken, dass man große Technologieunternehmen wie Facebook, Google und Amazon mehr einschränken sollte, und ähnlich viele Befragte sind sich darüber einig, dass Technologie Arbeitsplätze verdrängt. Das Vereinigte Königreich, Kanada und Australien stimmen am meisten zu, dass man große Technologiekonzerne mehr Einschränkungen unterwerfen sollte. In Japan, das als Technologie-Kraftwerk wahrgenommen wird, stimmen nur 31,5 % der Befragten zu, dass Technologie Arbeitsplätze verdrängt, und 55 % stimmen zu, dass Big Tech stärker eingeschränkt werden sollte.
  • Die Gleichstellung der Geschlechter wird als positiv wahrgenommen, aber es besteht eine Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität. Neunzig Prozent der Befragten stimmen zu, dass Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben sollten. Der Frage, ob Frauen in ihren Ländern tatsächlich dieselben wirtschaftlichen Chancen haben wie Männer, stimmen jedoch nur 64 % der Befragten zu. Etwas mehr als zwei von drei Personen (69 %) betrachten traditionelle Geschlechterrollen als wichtig für eine funktionierende Gesellschaft, und diese Wahrnehmung ist zwischen Männern (73 %) und Frauen (66 %) sehr ähnlich. 

„Die diesjährigen Best Countries Rankings zeigen uns auch weiterhin, dass Menschenrechte, Vielfalt, Nachhaltigkeit und freier Handel für viele Menschen rund um die Welt nach wie vor an erster Stelle stehen, und das verbindet uns alle. Diese fundamentalen Themen haben einen massiven Einfluss auf die sogenannte Markenstärke einer Nation, denn der Faktor Lebensqualität wirkt sich sehr stark darauf aus, wie eine Nation auf globaler Ebene wahrgenommen wird", sagte Michael Sussman, CEO der BAV Group.

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