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Wow! Die defensive Klasse dieses ETF ist einfach der Wahnsinn! (Doch es gibt auch ein Aber …)

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
15.01.2020, 09:24  |  257   |   |   

Beim Thema ETF und der inneren Diversifikation müssen passive Investoren häufig einen Kompromiss hinnehmen. Für hohe Dividendenrenditen bekommt man so beispielsweise häufig lediglich stark zyklische Aktien. Viele Märkte weisen hingegen eine starke Gewichtung in Richtung des Finanzbereichs auf. Zudem sind viele globale Indizes häufig von einem US-Schwerpunkt geprägt.

Ein ETF, der hier jedoch eine erfrischende Ausnahme sein könnte, ist der Xtrackers Switzerland UCITS ETF 1D, der zumindest bei der inneren Diversifikation einen starken defensiven Schwerpunkt vorweisen kann. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was man als Investor zu diesem Passivfonds wissen sollte und wofür das Papier möglicherweise taugt.

Der Blick auf den Fonds

Doch fangen wir zunächst, wie üblich, bei den Basics an. Der Xtrackers Switzerland UCITS ETF 1D investiert, wie der Name bereits vermuten lässt, in Schweizer Aktien. Genauer gesagt bildet dieser Passivfonds den Schweizer Leitindex SMI ab, der Zugang zu den größten Aktien der Alpenregion bietet.

Diese spannende Möglichkeit gibt es dabei für die vergleichsweise geringe jährliche Kostenquote von 0,3 % pro Jahr, was noch im Rahmen für einen marktbreiten Passivfonds ist. Außerdem handelt es sich hierbei um einen voll replizierenden ausschüttenden Fonds, was Zugang zu den direkten Aktien und den Dividenden bietet.

Apropos, Dividenden: Leider ist hier die Dividendenrendite jedoch vergleichsweise gering. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate wurden so beispielsweise lediglich 1,18 Schweizer Franken ausgeschüttet, die bei einem derzeitigen Kursniveau von 112,69 Schweizer Franken (14.01.2020, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite von lediglich 1,04 % entsprechen würden. Durchaus mager, jedoch könnte das eine Ausprägung dieses zugegebenermaßen defensiven Mix sein.

Der Blick in den ETF

Schauen wir im Folgenden daher nun einmal, was der Passivfonds also kann: Generell bietet der Schweizer Leitindex, der SMI, lediglich Zugang zu schweizerischen Aktien (ach nee), allerdings ist die Anzahl hier für einen breiten Index vergleichsweise gering. Der Leitindex unserer Nachbarn bietet im Endeffekt bloß Zugang zu 20 verschiedenen Aktien, die jedoch zum Großteil eher defensiven Bereichen angehören.

So entstammen 40,55 % beispielsweise dem eher defensiven Bereich des Gesundheitswesens, weitere 30,15 % hingegen dem Bereich der Konsumgüter, womit mehr als zwei Drittel zwar diesen Segmenten entstammen, die jedoch relativ konjunkturunabhängig sind. Finanzen und Industrie mit jeweils 16 beziehungsweise 10 % runden diesen Marktmix ab, wohingegen Basismaterial und Telekommunikation mit vergleichsweise verschwindend geringen Anteilen zwischen 1 und 2 % eher schmückendes Beiwerk sind.

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