MTU IM FOKUS Dax-Neuling in luftigen Höhen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
20.01.2020, 08:35  |  1637   |   |   

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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Auf dem Höhenflug des Triebwerksbauers MTU scheint der Aufstieg in den Dax nur eine Zwischenstation gewesen zu sein. Gestützt auf eine breite Produktpalette sollen Umsatz und Gewinn auch 2020 deutlich steigen. Der Aktienkurs jagt derweil schon einmal voraus. Was bei MTU los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht:

DAS IST LOS BEI MTU:

Die Führung des Münchner Unternehmens in den vergangenen Jahren den richtigen Riecher bewiesen. Das zahlt sich aus. 2005 vom Finanzinvestor KKR an die Börse gebracht, trieb die Gesellschaft ihre Ergebnisse seither immer weiter in die Höhe. Und will so weitermachen.

"Bis 2025 dürften die Gewinne stetig zunehmen", hatte das Management um MTU-Chef Reiner Winkler schon Ende 2018 versprochen. Nach der Prognoseanhebung für 2019 im Sommer kündigte der Vorstand im Herbst an, dass der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) auch 2020 um einen hohen einstelligen Prozentsatz steigen soll. Da war MTU gerade in den Dax aufgestiegen. Der vergleichsweise junge Börsenstar, dessen Wurzeln bis zur Gründung von BMW zurückreichen, ersetzte im Leitindex im September das Börsenurgestein Thyssenkrupp , das seit Jahren von einer Krise in die andere taumelt.

MTU entwickelt und baut an den Antrieben für Mittelstrecken- und Großraumjets von Boeing und Airbus mit. Auch der brasilianische Regionaljet-Hersteller Embraer setzt auf Triebwerke mit MTU-Beteiligung. Im Kampfjet Eurofighter sorgt ebenfalls MTU-Technik mit für den Vortrieb. Hinzu kommt das Wartungsgeschäft, das zuletzt immer weiter wuchs.

Ein eigenes MTU-Triebwerk gibt es nicht. Die Entwicklung wäre so teuer, dass ein Flop eines Modells das Unternehmen leicht die Existenz kosten könnte. So hatte MTU in den 1990er Jahren zeitweise tatsächlich ums Überleben fürchten müssen. Doch in Bündnissen mit Partnern wie General Electric , der United-Technologies-Tochter Pratt & Whitney und dem britischen Hersteller Rolls-Royce hat sich das Unternehmen wichtige Anteile gesichert - und auf diese Weise immer mehrere Eisen im Feuer.

Beim jüngsten Verkaufsschlager, dem Getriebefan-Antrieb für den Airbus-Verkaufsschlager A320neo und andere Typen, liefert MTU vor allem die Niederdruck-Turbine und den Hochdruckverdichter. Wichtigster Partner ist Pratt & Whitney, weshalb die Triebwerks-Bezeichnung mit dem Kürzel PW beginnt. Allerdings hat MTU für das Modell auch eine eigene Endmontage aufgebaut. Die Nachfrage scheint trotz anfänglicher Kinderkrankheiten ungebremst.

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