AllianceBernstein-Analyst über europäische Telekom-Aktien: Zeit aufzulegen?

Gastautor: Simon Weiler
20.01.2020, 11:03  |  131   |   |   

Die europäischen Telekommunikationsaktien haben eine lange Schwächephase hinter sich. Selbst als die Anleger in weniger konjunktursensible Sektoren strömten, haben sie die Telekomunternehmen trotz ihrer typisch defensiven Eigenschaften übergangen. In den letzten zwei Jahren haben sich die europäischen Telekommunikationsaktien um etwa 15% schlechter entwickelt als der breitere europäische Index (Abbildung). 

Mehrere Sorgen belasten den Sektor

Es gibt sicherlich ernste Probleme. Viele europäische Telekommunikationskonzerne haben anhaltend niedrige Gewinne und Cashflows. Die Branche steht unter dem Druck, immer mehr in ultraschnelle Glasfaser-Festnetze und in Mobilfunknetze der vierten und fünften Generation zu investieren, die auch in ländlichen Gebieten eine hervorragende Datenverbindung bieten können. Wenn Betreiber – aus unserer Sicht zu Recht – infrage gestellt haben, ob die tatsächlichen Serviceverbesserungen, die diese Netzinvestitionen ermöglichen, wirtschaftlich gerechtfertigt sind, haben sie den Streit in der Regel verloren. Gleichzeitig haben Politiker und Regulierungsbehörden in den einzelnen Ländern, die auf eine weltweit führende Konnektivität hinarbeiten, die etablierten Betreiber mit hohen Marktanteilen in der Regel zu Preissenkungen gedrängt, wodurch die Cashflows zur Finanzierung der erforderlichen Investitionen verringert wurden.

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