Niedersachsen Niedersachsen will bis zu 200 Kinder aus Flüchtlingslagern holen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
21.01.2020, 00:00  |  317   |   |   
Hannover (dts Nachrichtenagentur) - Trotz Absagen aus der Bundespolitik und wenig Unterstützung aus den anderen Bundesländern will Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) mindestens 100 bis 200 Kinder unter 14 Jahren aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln nach Deutschland holen. "Kinder mitten in Europa in erbärmlichen Lagern, völlig allein Krankheiten und Gewalt ausgeliefert zu lassen, kann ich nicht hinnehmen", sagte Pistorius der "Welt" (Dienstagsausgabe). Die Reaktionen auf seinen Vorstoß in dieser Sache im vergangenen Herbst, seien zum Teil "zynisch" gewesen.

"Es ist beschämend, wie sich die Politik in Teilen aus Angst vor rechter Stimmungsmache in die Büsche schlägt", so der SPD-Politiker weiter. Er forderte die Bundesregierung auf, seinem Vorschlag zuzustimmen, die Kinder nach Deutschland zu holen. Dies sei bisher aber nicht geschehen. Der niedersächsische InnenministerInnenminister kündigte auch an, dass Niedersachsen die von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) initiierte Reform des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes um zwei Punkte ergänzen wolle. So solle nicht nur den Nutzern von Sozialen Netzwerken besser geholfen werden, um sich gegen Drohungen und Hass-Botschaften zu wehren. Auch die Kommentarleisten und Chat-Foren anderer Internet-Dienstleister wie zum Beispiel Spieleanbieter müssten zu "mehr Transparenz und Beschwerdemöglichkeiten verpflichtet werden", sagte Pistorius der "Welt". Darüber hinaus sollten die Betreiber von Internet-Foren künftig alle ihre Nutzer identifizieren, wie es zum Beispiel bei der Eröffnung eines Internet-Bankkontos bereits der Fall ist. Eine Klarnamen-Pflicht sei im Internet nicht nötig, aber es müsse klar sein, "dass jeder, der im Internet die Grenzen des Strafrechts überschreitet, leichter und schneller verfolgt werden kann", so der SPD-Politiker.

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2 Kommentare

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Kommentare

wer soll das bezahlen und diese Propleme die jetzt schon da sind und die daraus zusätzlich neu entstehen lösen ? unsre unverantwortlichen aus der ferne gesteuerten Politclouwns oder Politische Laiendarsteller mit Sicherheit nicht. Wenn hier alles in Schutt und Asche liegt sind diese schon aus Absurdistant in Ihren fernen neuen Domicilen und betrachten das mit Wohlwollen aus der sicheren Ferne,da sie Ihren Auftrag pflichtgemäs erfüllt haben.
Ich würde vorschlagen, direkt bei Herr Pistorius vor der Tür das Flüchtlingslager aufstellen, und dort dann auf dem Grundstück diese “Kinder“ (es sind allerdings meist so genannte „junge Männer", die immer alle 16-17 sind, eigenen Angaben zufolge) aufnehmen. Dort sollten sie so lange wohnen bis Pistorius es kapiert hat. Pistorius' Kinder müssen dann mit genau diesen Kindern zusammen zur Schule gehen. Man nennt das in seinen Kreisen gern „Integration“. Nur so verstehen es unsere Politiker. Anders nicht.

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