Bayer Konsolidierung könnte nun starten

23.01.2020, 08:17  |  657   |   |   

Es ist ruhig um Bayer geworden, sukzessive wurden die Negativ-Schlagzeilen aus den USA und den nun über 80.000 anhänglichen Verfahren im Glyphosat-Streit aus den Schlagzeilen verband. Zwar ist der Konzern dadurch noch lange nicht aus dem Schneider, technisch stehen die Zeichen allerdings weiter auf Erholung. Die bislang intakte Kursrallye seit Sommer letzten Jahres dürfte aber nicht Ewigkeiten weitergehen, der Widerstand um 76,11 Euro lässt auf eine baldige Konsolidierung schließen. Diese hätte die Aktie nach dem Run der letzten Monate auch bitternötig. Investoren beider Lager können bei dem aktuellen Set-up auf ihre Kosten kommen.

Kurzzeitige Short-Chance

Ausgehend von dem Kursmuster in Form eines ausgeprägten Tops im Bereich von 76,11 Euro kann unterhalb des Kursniveaus von 74,00 Euro ein spekulatives Short-Investment unter der Annahme einer dreiwelligen Korrektur gestartet werden. Ziele sich bei 71,65 und rund 70,00 Euro zu suchen. Anschließend allerdings könnten Käufer rasch wieder zurückkehren und die seit Sommer letzten Jahres etablierte Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen. Verstärkt wird die Annahme einer baldigen Korrektur durch die Art des Kursverlaufs seit Mitte letzten Jahres, der eindeutig in einem spitzen Keil wiederzufinden ist. Derartige Formationen werden in der Regel gegen die Trendrichtung aufgelöst.

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Bayer (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 76,11 // 76,52 // 78,00 // 79,19 // 79,95 // 81,28 Euro
Unterstützungen: 74,00 // 73,17 // 71,62 // 70,00 // 68,54 // 67,42 Euro

Fazit

Wer auf eine fallende Bayer-Aktie setzt, geht aufgrund des intakten Aufwärtstrends tendenziell größere Risiken ein. Daher wird ein Investment über das vorgestellte Open End Turbo Short Zertifikat WKN KA6VUB erst unter dem Niveau von 74,00 Euro lohnenswert, Ziele sind dann im Bereich von 71,65 und rund 70,00 Euro zu suchen. Im vorgestellten Schein ergeben sich somit Zielniveaus von 0,68 und 0,85 Euro. Eine Verlustbegrenzung sollte die letzten Höchststände nicht unterschreiten, ein Stopp im Schein ergibt sich hierdurch bei 0,23 Euro. Vorzugsweise sollten bei dieser Konstellation allerdings noch kleinere Handelspositionen eingegangen werden, da diese Idee mit vergleichsweise höheren Risiken behaftet ist.

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