SYMRISE IM FOKUS Börsenliebling unter Erwartungsdruck

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
24.01.2020, 08:35  |  614   |   |   

HOLZMINDEN (dpa-AFX) - Düfte und Aromen sind die Welt von Symrise . Was im 19. Jahrhundert mit künstlichem Vanillearoma begann, ist heute ein Konzern, der bei der Kreation von Parfüm gern auch mal auf künstliche Intelligenz setzt. Über die langfristige Kursentwicklung können sich Anleger wahrlich nicht beklagen - Analysten sehen mit Blick auf das Wachstumstempo jedoch bereits vereinzelte Wolken aufziehen. Was bei Symrise los ist, welche Risiken Experten für den Konzern sehen und was die Aktie macht.

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Konsumgüter, bei denen es auf Geruch oder Geschmack ankommt, gibt es viele. Der MDax -Konzern aus Niedersachsen mischt mit seinen rund 30 000 Produkten im wahrsten Sinne fast überall mit: Ob Getränke, Süßwaren, Fertiggerichte, Babynahrung, Tiernahrung, Kosmetik, Körperpflege- oder Reinigungsmittel - all das und mehr peppt Symrise mit seinen Duft-, Geschmacks- und sonstigen Inhaltsstoffen auf.

Ihren Anfang nahm die Unternehmensgeschichte 1874. Zwei Chemiker aus Holzminden entwickelten in dem Jahr ein Verfahren zur Herstellung von künstlichem Vanillearoma, dem Vanillin. Sie gründeten das Unternehmen Haarmann & Reimer, das 2003 mit dem vor hundert Jahren gegründeten Duft- und Geschmacksstoffhersteller Dragoco zusammenging. Heraus kam Symrise, 2006 folgte der damals größte Börsengang des Jahres in Europa.

Symrise setzte von Anfang an neben Zuwächsen aus eigener Kraft auf Übernahmen. So griff der seit 2009 amtierende Konzernchef Heinz-Jürgen Bertram etwa 2013 beim US-Dufthersteller Belmay zu, 2014 erwarb Symrise dann die Mehrheit am schwedischen Probiotika-Hersteller Probi. Im gleichen Jahr gab es dann noch einen Paukenschlag: Symrise kaufte den französischen Anbieter von Nahrungsmittelinhaltsstoffen Diana für rund 1,3 Milliarden Euro. 2017 kam der britische Säfte-Hersteller Cobell hinzu.

Der jüngste Zugang heißt ADF/IDF. 2019 ließ sich Bertram den US-Hersteller von Tierfutterzusätzen 900 Millionen US-Dollar (806 Mio Euro) kosten. Bereits 2020 soll die neue Tochter zum Gewinn beitragen. Der Schritt verdeutlicht, dass sich das Management einiges vom Geschäft mit Tierfutterzusätzen verspricht.

Aktuell steht Symrise auf drei Säulen: In der "Flavor" genannten Sparte produziert es Geschmacksstoffe für Lebensmittel und Getränke, im Segment "Scent & Care" geht es vornehmlich um Düfte und Zusätze für Körperpflegeprodukte, Kosmetik und Reinigungsmittel. Im Bereich "Nutrition", der etwa halb so groß ist wie die beiden anderen, bietet Symrise weitere Inhaltsstoffe für Lebensmittel und Tierfutter. Wie schon im Jahr 2018 legten die Umsätze in den ersten drei Quartalen 2019 in allen drei Segmenten zu.

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