Baumot In der Erntephase und setzt weiter auf Zukunft

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
24.01.2020, 09:33  |  489   |   |   
Freiverkehr | Baumot: In der Erntephase und setzt weiter auf Zukunft

Die Baumot Group AG (ISIN; DE000A2G8Y89) ist einer der grössten Profiteure der Dieseldiskussion - zumindest könnte man es werden, die Umsätze werden es zeigen.

Baumot wird zusammen mit der HTW, der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, an der Entwicklung von Alternativen in der konventionellen Antriebstechnik arbeitet, die auch in aktuellen Fahrzeugen eingesetzt werden können. Fokus des Forschungsprojektes ist es dabei, synthetische Kraftstoffe und eine leistungsfähige Abgasnachbehandlung miteinander zu kombinieren und damit die Nullemission zu erreichen.Auch wenn die Anzahl der vollelektrischen und hybriden Fahrzeuge zunimmt, sind 95 % der Fahrzeuge in Deutschland weiterhin konventionell angetriebene PKWs. Seit der Einführung der ersten EURO Abgasnorm in 1990 arbeitet die Automobilindustrie an der Entwicklung von effizienteren Verbrennungsprozessen. Ein wichtiges Ziel ist dabei vor allem die Emissionsreduktion. Mit synthetischen Kraftstoffen können hier erhebliche Fortschritte erzielt werden.

Aktuell spannender wäre

es mehr über die Umsatzzahlen der Abgassysteme zu erfahren, die ja Ende letzten Jahres die Zulassungen ehalten hatten und die nun großflächig angeboten und verkauft werden sollen  - für Retailkunden.Die nächste Wasserstandsmeldung sollte in den nächsten Tagen kommen, spannend ist die Frage, ob es gelungen ist erste Umsätze in der erhofften Größenordnung zu erzielen - obwohl eigentlich für Q2 avisiert könnte zumindest etwas übe rdie Vorserienproduktion kommen. Die Basis mit Zulassungen, Fördermitteln und öffentlicher Akzeptanz stimmt, jetzt kommt die unternehmerische Umsetzung:

Der Bund hatte bereits 2017 mit dem "Sofortprogramm Saubere Luft" ein Maßnahmenpaket für bessere Luft in deutschen Städten aufgelegt. Gegenstand waren ursprünglich Maßnahmen für die Elektrifizierung des urbanen Verkehrs, für die Digitalisierung von Verkehrssystemen sowie zur Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV mit Abgasnachbehandlungssystemen. Zusätzlich wurden flankierende Maßnahmen zur Luftreinhaltung unter anderem durch die Nachrüstung von Kommunal-, Handwerker- und Lieferfahrzeugen beschlossen. Das Programm umfasst Fördermittel für die 65 von Stickstoffdioxidüberschreitungen betroffenen Städten in der Höhe von 1,5 Mrd. EUR. Darüber hinaus stellt der Bund weitere 432 Mio. EUR Fördermittel zur Nachrüstung leichter und schwerer Handwerker- und Lieferfahrzeuge sowie für die Umrüstung von schweren Kommunalfahrzeugen bereit.

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