Goldpreis: Hedge Fund Bridgewater sieht die 2.000 Dollar kommen!

24.01.2020, 16:22  |  2230   |   |   

Der Hedge Fund Bridgewater Associates rechnet mit einem deutlich höheren Goldpreis und glaubt an das Erreichen der 2.000 Dollar-Marke. Doch schon auf dem aktuellen Niveau schwimmen die Goldproduzenten im Geld und sehen sich nach potenziellen Übernahmezielen um.

30 Prozent Potenzial beim Goldpreis

Nach dem vorläufigen Ende des Handlleskriegs der USA gegen China muss noch lange nicht politische Ruhe einkehren. Das zeigte unter anderem der Schlagabtausch zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zum Jahreswechsel. Zu Vorsicht mahnt auch Greg Jensen. Der Co-Chief Investment Officer of Bridgewater Associates glaubt unter anderem deshalb, dass der Goldpreis ein Potenzial von weiteren 30 Prozent hat und die 2.000 US-Dollar-Marke schon bald knacken könnte. Vor allem die Konflikte der USA mit China und dem Iran sieht Jensen noch nicht als gelöst an. Dazu komme das Risiko weltweiter sozialer Spannungen, weil die Schere zwischen Arm und Reich auch in westlichen Ländern wie eben den USA zu stark auseinander drifte, wie Jensen in einem Telefoninterview mit Bloomberg sagte. Nicht zuletzt sei auch die Politik der Notenbanken ein Faktor, der den Goldpreis unterstützte. Aktuell seien diese gezwungen, die Märkte weiter mit billigen Geld zu fluten. Doch wenn die Inflation anziehe, und das werde kommen, seien die Zentralbanker aufgeschmissen: „For most of the post-World War II recessions, the Fed dealing with inflation has ended the cycle“, so Jensen. DIe Inflation also würde die Wirtschaft am Ende abwürgen.

Goldkonzerne schwimmen im Geld

Die Aussagen verwundern nicht, sollten von Anlegern aber in diesem Fall sehr ernst genommen werden. Denn bei Bridgewater handelt es sich um den größten Hedge Fund der Welt. Jensen jedenfalls glaubt, dass ein Goldinvestment einen Schwerpunkt in jedem Investmentportfolio bilden sollte. Das finden wir auch, allerdings bietet schon das aktuelle Goldpreisniveau genug Anreize, um in Goldaktien zu investieren. Denn aktuell befindet scih der Markt in einer interessanten Situation. Momentan verdienen die Goldproduzenten mehr als genug Cash und füllen ihre Tresore. Große Unternehmen wie Barrick Gold oder Nemwont Goldcorp arbeiten mit Kosten weit unter 1.000 US-Dollar je Unze. Die Margen sind also mehr als auskömmlich. Auf der anderen Seite aber gehen viele Produzenten die Reserven aus und müssen aufgefüllt werden. Dies erklärt, warum die Branche derzeit ihren Fokus auf die Übernahme von weit entwickelten Goldprojekten lenkt. 2019 schon kam es zu Transaktionen im Mining-Geschäft in Höhe von 30,5 Mrd. US-Dollar. Damit lag man sogar vor dem bisherigen Rekordwert aus 2011. Wir hatten darüber an dieser Stelle ausführlich berichtet.

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