Verkehrsrechtsanwalt Achim Feiertag im Interview: Die wichtigsten Rechtstipps für Autofahrer

Gastautor: Martin Brosy
24.01.2020, 17:10  |  314   |   |   

Bild: © Stockwerk-Fotodesign/Adobe Stock

Das Thema Verkehrsrecht sorgt unter Autofahrern regelmäßig für leidenschaftliche Diskussionen. Egal, ob es um Bußgeldbescheide, MPU oder das korrekte Verhalten bei Unfällen geht, überall kursieren Fehlinformationen und Halbwahrheiten. Grund genug für uns, einmal mit jemandem darüber zu sprechen, der es wissen muss – Verkehrsrechtsanwalt Achim Feiertag.

Herr Feiertag, es freut uns, dass Sie Zeit für uns gefunden haben. Stellen Sie sich unseren Lesern zum Einstieg vielleicht erst einmal kurz vor. Wie sind Sie zum Thema Verkehrsrecht gekommen?

Vielen Dank für die Einladung. Nun, das ist eigentlich eine interessante Geschichte. Das Ganze ergab sich nämlich eher zufällig.

Vor vielen Jahren veröffentlichte ich einen juristischen Aufsatz zum Thema Verkehrsunfallflucht. Kurze Zeit später sprach mich der Herausgeber eines Fachbuchs für Verkehrsrecht an und fragte mich, ob ich nicht Mitautor der nächsten Auflage werden wolle. Ich erklärte mich bereit und bearbeitete von da an über mehrere Auflagen das Thema Verkehrsrecht.

Und wann kam es zur Gründung Ihrer Kanzlei?

Meine eigene Kanzlei habe ich im Jahr 2004 gegründet. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr verkehrsrechtliche Fälle übernommen. Schließlich wurde ich Fachanwalt für Verkehrsrecht und beschäftigte mich von da an fast ausschließlich mit dem Gebiet.

Danke für den kurzen Einstieg. Werfen wir nun einen Blick auf Ihre tägliche Arbeit. Welche Mandanten kommen mit welchen Themen zu Ihnen?

In meinem Beruf habe ich mit ganz unterschiedlichen Menschen zu tun. Mal berate ich den Fuhrparkleiter eines Unternehmens, mal den Geschädigten eines Verkehrsunfalls. Häufig sind es aber auch Personen, denen eine Verkehrsstraftat oder Ordnungswidrigkeit vorgeworfen wird. Zu guter Letzt wenden sich viele Mandanten mit speziellen fahrerlaubnisrechtlichen Fragestellungen an mich.

Ordnungswidrigkeit ist ein gutes Stichwort. Was empfehlen Sie Ihren Mandanten? Wo ist ein Einspruch lohnend? Wo eher nicht?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. So spielt es zum Beispiel eine Rolle, ob der Mandant eine Rechtsschutzversicherung hat und ob bzw. in welcher Höhe eine Selbstbeteiligung besteht. Auch vorangegangene Verkehrsdelikte müssen berücksichtigt werden.

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