DGAP-News Baumot Group informiert über Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen im Rahmen des Dieselskandals (deutsch)

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
30.01.2020, 10:00  |  353   |   |   

Baumot Group informiert über Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen im Rahmen des Dieselskandals

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DGAP-News: Baumot Group AG / Schlagwort(e): Stellungnahme Baumot Group informiert über Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen im Rahmen des Dieselskandals

30.01.2020 / 10:00
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Baumot Group informiert über Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen im Rahmen des Dieselskandals

* Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte 2019 in Kooperation mit dem ADAC eine Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen AG (VW) eingereicht

* Rund 440.000 Fahrzeughalter hatten sich zur Teilnahme an der Klage angemeldet

* Seit Jahresbeginn führen VW und vzbv Vergleichsverhandlungen für außergerichtliche Einigung

* Umwelt- und Verkehrsverbände fordern Hardware-Nachrüstung auf Kosten des Herstellers für alle Fahrzeuge, auch außerhalb von Intensivstädten

Königswinter, 30. Januar 2020 - Die Baumot Group AG, Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung, informiert über die Entwicklungen seit Jahresbeginn bei der Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen.

Im Streit um Schadensersatz für hunderttausend Dieselfahrer bewegen sich die Volkswagen AG (VW) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) aufeinander zu. Zu Beginn des Jahres haben die Parteien sich darauf geeinigt, Gespräche über einen außergerichtlichen Vergleich aufzunehmen. VW stand einem Vergleich bisher mit Verweis auf mangelnde Vergleichbarkeit der Einzelfälle ablehnend gegenüber.

Die Musterfeststellungsklage des vzbv in Kooperation mit dem ADAC ist die erste ihrer Art in Deutschland. Derlei Klagen sind erst seit November 2018 möglich. Am 30. September 2019 hatte vor dem Oberlandesgericht Braunschweig der Prozess begonnen. In der Musterfeststellungsklage vertritt der Verband rund 440.000 Käufer eines VW, Audi, Seat oder Skoda mit dem Motor EA 189, die Ansprüche gegen den Konzern wegen des Wertverlustes ihres Autos durch den Abgasbetrug durchsetzen möchten.

Mit Hinblick auf die Vergleichsverhandlungen bekräftigten vzbv und Volkswagen, dass das gemeinsame Ziel eine pragmatische Lösung im Sinne der Kunden sei. Die Umwelt- und Verkehrsverbände Deutsche Umwelthilfe e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Naturschutzbund Deutschland e. V. sowie der Verkehrsclub Deutschland e.V. begrüßten grundsätzlich die Abkürzung der Musterfeststellungsklage durch einen Vergleich. Dabei sei allerdings wesentlich, dass die Nachrüstung aller betroffener Fahrzeuge mit wirksamer Abgasreinigungstechnik ein zentrales Ergebnis der Vergleichsverhandlungen ist. Um zuverlässig eine rechtskonforme Abgasreinigung der Fahrzeuge sicherzustellen, wie die Fahrzeughalter sie beim Kauf zu Recht erwarten durften, ist nach Ansicht der Umwelt- und Verkehrsverbände eine Hardware-Nachrüstung auf Kosten des Herstellers unerlässlich. Dies vor allem auch in Anbetracht dessen, dass die zahlreichen Tests unabhängiger Institutionen ergeben haben, dass die vom Kraftfahrtbundesamt verfügten Software-Updates für von illegaler Abgasmanipulation betroffenen Fahrzeuge nur in geringem Maße zu einer Minderung von Schadstoffemissionen führt.

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