Aurelius: Going Private eine Option? Aurelius CEO Dirk Markus im Gespräch! Neuer Shortseller Angriff?

03.02.2020, 02:56  |  7635   |   |   

Das Gespräch mit Aurelius CEO Dirk Markus hat im Vorfeld eines jüngst negativen "Research" Berichtes stattgefunden, der am vergangenen Donnerstag veröffenlticht wurde. Markus hat auf den Angriff direkt mit einem Aktienrückkaufprogramm im Volumen von rund 30 Mio. Euro reagiert. Wir gehen zudem davon aus, dass das Unternehmen zeitnah auf die Inhalte des Berichtes entsprechend reagieren wird und und in einer Stellungnahme die aufgegriffenen Punkte entkräftet. 

 

Dirk Markus, CEO von Aurelius, hält die Schlagzahl der Verkäufe aus dem Portfolio unverändert hoch. Jüngst präsentierte er seinen Aktionären die Veräußerung der GHotel-Gruppe für 63 Mio. Euro an Art-Invest Real Estate. Für 2020 resultiert ein positiver Ergebniseffekt von gut 50 Mio. Euro. Der liquiditätswirksame Gesamterlös beläuft sich auf rund 73 Mio. Euro. GHotel gehörte seit 2006 zur Aurelius-Gruppe und war damit auch eine Beteiligung, die Markus etwas länger als üblich im Portfolio hatte. Der Kaufpreis lag einst übrigens bei 1 Euro. Über die Jahre hinweg wurden knapp 7 Mio. Euro Eigenmittel in das Wachstum von GHotel investiert. Bereits vor Jahren wurden die Hotelimmobilien für 28 Mio. Euro verkauft. „Insgesamt hatten wir bei GHotel 1 Euro investiert und über die Laufzeit einen Betrag von über 100 Mio. Euro realisiert. Das war natürlich ein großartiger Deal für uns“, so Markus im Gespräch mit der Vorstandswoche. Zuvor wurde im Oktober 2019 Scandinavian Cosmetics Group an Accent Equity verkauft. Der Verkaufspreis lag bei über 55 Mio. Euro.

Highlight im Geschäftsjahr 2019 war aber der Verkauf der Solidus Solutions zu einem Verkaufspreis von 330 Mio. Euro. Das war bisher der größte Unternehmensverkauf in der Geschichte von Aurelius. Auf das investierte Kapital erzielte der CEO sage und schreibe 16 Mal Geld in einem Zeitraum von rund 4 Jahren. Der Ergebniseffekt wird sich in 2019 auf mehr als 100 Mio. Euro belaufen. Insgesamt wird das Unternehmen das Jahr 2019 mit einem ordentlichen Zahlenwerk abschließen, was natürlich stark vom Verkauf der Solidus geprägt sein wird. Das operative EBITDA aufsummiert aus den Beteiligungen der Gruppe wird trotz der Veräußerungen weiterhin bei über 100 Mio. Euro liegen.

Schon recht lange im Portfolio befindet sich die Mehrheitsbeteiligung an HanseYachts. Es ist kein großes Geheimnis an der Börse, dass Markus zumindest einen Teilverkauf der Aktien prüft. „Wir haben aber keine Eile und wir haben nichts zu verschenken. Wenn der Preis unattraktiv ist, bleiben wir investiert.“ Auch in 2020 ist mit weiteren Verkäufen zu rechnen. Ein Exit wie beispielsweise bei Solidus gelingt aber selbst Markus nicht jedes Jahr. Die bisher größte Übernahme für Aurelius war Office Depot Europe mit einem Umsatz von...

Weitere Details zur Entwicklung von Office Depot Europe, die jüngsten Zukäufe für das Portfolio, den Kassenbestand zum Jahresende, die Dividende für das Jahr 2019, sowie die Frage, ob ein GOING PIRIVATE eine Option für den CEO ist, lesen Sie hier...

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