Wirecard Wieder Bewegung bei den Hauptaktionären - Übernahmephantasie?

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
05.02.2020, 06:49  |  3888   |   |   

Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) und die $40 Meldungen - immer wieder für eine Überraschung gut, gestern abend gab es direkt Drei (plus eine 4, - Korrekturmeldung), die Amerikaner sind aktiv. Und dann der Kursanstieg - liegt der an den Übernahmepreisen, die in letzter Zeit gezahlt wurden?.

Die Aktie schloss gestern auf XETRA als DAX-Tagessieger mit Plus 4,26 % bei 138,15 EUR. Die häufigen Beteiligungsänderungen der amerikanischen Grossbanken - einerseits die mit den höchsten Stimmrechtsanteilen an Wirecard, andererseits die größten Verleiher von Wirecard-Aktien an Shortseller - zeigen die große Phantasie und Liquidität in dieser Aktie. Gleichzeitig zeigen sie die hohe Nervösität der Akteure, steigt die Aktie "zu stark", zu "schnell" ändern sich die Shortpositionen vorübergehend und so auch das häufige Auf und Ab der Beteiligungen, die zeitverzögert gemeldet werden müssen - ab einer gewissen Mindestbeteiligungsschwelle. Gestern Abend wurden folgende Änderungen gemeldet: Goldman Sachs steigert seine Gesamtstimmrechte auf 14,05% aller Wirecard-Aktien (Plus 0,49% derivativ, Minus 0,15% physisch, insg. PLUS 0,34%); Bank of America reduziert seine Gesamtstimmrechte auf 4,88%% aller Wirecard-Aktien (Minus 0,21% derivativ, Minus 0,13% physisch, insg. MINUS 0,34% - zufällig spiegelgleich der Goldmann-Steigerung?); Morgan Stanley reduziert seine Gesamtstimmrechte auf 10,13% aller Wirecard-Aktien (Minus 0,14% derivativ, Minus 0,12% physisch, insg. MINUS 0,27%). Kurssteigerung gestern war auch möglich, weil sich die Singapurfragen in Luft auflösten, die zuvor noch den Kurs gebremst hatten. AUSFÜHRLICH ERLÄUTERTEN WIR warum die Singapur-Lizenzen KEIN Hinderniss für Wirecards-Geschäfte sind. Basis war der Gesetzestext, der JEDEM online zur Verfügung steht.

Warum steigt Wirecard so stark?

Vielleicht weil die Anleger anfangen zu rechnen. Die Übernahmen der letzten Monate zeigen deutlich, dass Wirecard OHNE den FT-Abschlag extrem niedrig bewertet wäre. Wenn die Anleger - dem CEO Braun und dessen Tweets vertrauend - von einem baldigen KPMG-Bericht mit einen "Freispruch erster Klasse" ausgehen UND DANN DIE AKTUELLEN PREISE FÜR PAYMENTDIENSTLEISTER  BETRACHTEN, könnte dass zu entsprechendem Handeln führen. Hier einige Rechenexempel:

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