„Corona“ hält die Märkte im Griff: Apple-Warnung und steigender Goldpreis!

18.02.2020, 12:33  |  1115   |   |   

Der Corona-Virus belastet auch die Geschäfte von Apple. Unterdessen hält sich der Goldpreis trotz rekordhoher Aktienmärkte und eines starken US-Dollar stabil. Es ist Zeit für den Ausbruch!

Apple mit Umsatzwarnung

Der Corona-Virus hat neben all dem menschlichen Leid auch deutliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Nun hat mit Apple eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt eine Umsatzwarnung veröffentlicht. Aufgrund der Auswirkungen des Virus seien viele Apple-Verkaufsstellen in China geschlossen oder haben nur eingeschränkte Öffnungszeiten. Zudem hakt es auf der Zuliefererseite. Dass Apple schon jetzt nicht mehr damit rechnet, die eigenen Umsatzziele für dieses Quartal zu erreichen, zeigt, dass Corona schon lange in der Realwirtschaft angekommen ist. Wie wichtig China inzwischen für die Welt ist, zeigt der Vergleich mit dem SARS-Virus. Als der Anfang der Nullerjahre ausbrach, stand die Volksrepublik für etwa 6 Prozent der Weltwirtschaft; heute sind es mehr als 17 Prozent.

Starker Dollar lässt Goldpreis kalt

Die Auswirkungen des Virus scheinen auch dem Goldpreis zu helfen. Der sprang am Morgen wieder über die Marke von 1.590 Dollar je Unze und handelt aktuell knapp darunter. Das gelbe Metall hat als sicherer Hafen nicht ausgedient. Das zeigt übrigens auch der Vergleich mit dem Euro. Dort notiert Gold inzwischen auf einem Allzeithoch von knapp 1.470 Euro je Unze. Als die Gemeinschaftswährung eingeführt wurde, mussten noch etwa 10.000 Euro für ein Kilogramm Gold bezahlt werden, heute sind es rund 47.000 Euro (siehe Chart oben). Das lässt sich nicht allein durch die Euro-Schwäche erklären. Und damit sind wir auch schon bei der zweiten interessanten Entwicklung der vergangenen Tage. Denn während die US-Wirtschaft (noch) brummt, läuft es in Euroland schleppend. Deutschland konnte das vierte Quartal 2019 mit einer schwarzen Null beim BIP beenden. Im Q1 könnte man aufgrund der Exportlastigkeit (China!) der Wirtschaft sogar schrumpfen. Dementsprechend lässt der Euro derzeit Federn gegenüber dem US-Dollar. Seit Anfang Januar ging es um 4 Cent bergab, aktuell notiert man bei 1,08 Euro. Dennoch hat sich der Goldpreis nicht beirren lassen vom starken Greenback und handelt auf hohem Niveau. Das ist ein sehr starkes Zeichen, dass die Unzennotiz kurz vor einem Ausbruch stehen könnte.

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