TecDAX Wirecard: Fährt Corona in die Parade? Dazu kommt: Shortpositionen fast unverändert....

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
19.02.2020, 06:19  |  3076   |   |   
TecDAX | Wirecard: Fährt Corona in die Parade? Dazu kommt: Shortpositionen fast unverändert....

Das Chinaexposure von Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) ist groß und soll nach den Vorstellungen Wirecards noch größer werden – und was bedeutet in diesem Zusammenhang die relativ unveränderte Shortgesamtposition? Was Corona?

Die Wirecard-Aktie entwickelt seit den eigentlich sehr guten Zahlen am Freitag eine gewisse Kursschwäche - gestern schloss man bei 133,50 EUR auf XETRA - schon einiges weg von den als wichtig erachteten 140,00 EUR. Den Schwung, den die Zahlen hätten geben können, wenn es nicht die FT-Wolken gäbe, vermisst man. Liegt auch daran, dass sich die Shortpositionen nicht wesentlich seit letzter Woche vor den Zahlen verändert haben, es bleibt bei 20,15% Shortquote, am 14.02. waren es unwesentliche 0,03% mehr mit 20,18% - Quelle wiederum Ihan Dusaniwski von S3 Partners LLc: "#Wirecard WDI GR short int is $3.49bn ;23.14mm shs shorted;20.15% of float; 4.00% borrow fee.Shs shorted down -1.65mm shs,-6.7%,over last 30 days as price rose +6.4% & up +418k shs, +1.8%,last week. Shorts down -$619mm in 2020 mark-to-market losses;+$131mm on today's -3.75% move" Warum fällt die Aktie dann?

Jedenfalls wird die Unsicherheit geschürt und das wohl bis zur Vorlage des KPMG-Berichts, insbesondere durch immer neue Pressemeldungen: Zuerst die - wohl falsche Schlagzeile der- WamS, die von einer Einstellung des Prozesses Wirecards gegen die FT sprach, postwendend dementiert von Wirecard, gestern der Bericht über einen Prozess in London diesmal gegen Wirecard wegen der Kaufpreiszahlungen an die ursprünglichen Aktionäre der indischen Entity (schon vorher FT-Diskussion und aufgewärmt von diversen weiteren Publikationen), die sich durch den Zwischeneigentüner auf Mauritius übervorteilt fühlen. Bei dem zu günstigen Preis seien sie angeblich auch durch Wirecard getäuscht respektive betrogen worden. Egal wie dieses Verfahren ausgeht: Es geht um Vorgänge die vom Volumen her keine große Bilanzwirkung haben können und die Vorfälle aus 2016/17 betreffen. Aktualität und Aussage für die heutige Wirecard eigentlich eingeschränkt, aber es herrscht halt sowieso eine negative Grundstimmung plus die Unsicherheit der Märkte über die Auswirkungen der Corona-Krise auf Unternehmen mit großem China-Exposure tut ihr übriges.

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