DAX-Wochenplan: Widerstand im DAX fixiert und Gegenrichtung eingeschlagen

DAX-Wochenplan Widerstand im DAX fixiert und Gegenrichtung eingeschlagen

23.02.2020, 13:44  |  15985   |   |   

Die 13.800 waren doch ein Stück zu weit aus dem Fenster gelehnt. Der Coronavirus wirkt noch nach und der Goldpreis zeigt an, dass Sicherheit wieder gegenüber Aktien dominieren könnte.

An vier Handelstagen hatte es der DAX versucht. Die 13.800 wurde im regulären XETRA-Handel mehrfach angelaufen, jedoch nicht übersprungen. Damit verfestigte sich diese Widerstandszone und führte am Freitag zu einem Rückzug der Bullen. Über diese Marke von 13.800 sprachen wir schon in der Vorwochenanalyse mit diesem Schaubild:

 

 

Diese Marke stand somit gleich zur Eröffnung dieser Handelswoche im Blick der Börsianer. Mit 13.795 Punkten konnte noch einmal ein weiterer Rekord verzeichnet werden, der nur wenige Punkt über den bisherigen Hochpunkten aus Februar lag. Doch die 13.800 wurde im XETRA-Handel nicht überschritten. Fehlten hier nur die Amerikaner am Montag auf Grund eines US-Feiertages?

Im Gegenteil - aus Amerika kam eine negative Meldung, die den DAX am Dienstag belastete und bis auf 13.660 Punkte drückte: Apple meldete im Zuge des Coronavirus Umsatzeinbußen in noch nicht spezifizierter Höhe und sorgte damit für einen kleinen Schrecken am Aktienmarkt. Doch bereits am Mittwoch konnte dieser aufgearbeitet und mit besänftigenden Worten aus China, wo entsprechende Unterstützungen angekündigt wurden, wieder teilweise aus der Welt geschafft werden. Die Kurse stiegen erneut an und schlossen nicht nur das Apple-GAP, sondern brachten mit 13.789 Punkten in der Spitze auch genau den skizzierten Widerstand wieder zurück ins Visier der Bullen. Dabei nahm die Volatilität jedoch zu und deutete eine größere Bewegung an.

Ein eigentlich optimaler Ausgangspunkt für einen Sprung darüber, doch der Donnerstag sollte noch einmal die 13.66x auf der Unterseite testen und wurde vor dem Widerstand dann bei 13.788 Punkten erneut auf gleicher Höhe ausgebremst. Damit verfestigte sich das Widerstandslevel noch mehr.

Am Freitag gelang kein neuer Test der 13.800 und die Bullen gaben sich somit erst einmal geschlagen. Mit 188 Punkten Schwankungsbreite war dies der volatilste Tag der Handelswoche und auch der Tag, an dem die Wochentiefs markiert wurden. Abgabedruck in Folge des Scheiterns am Widerstand - so kann man dies charttechnisch in einem Satz erörtern:

 

 

Intraday hielt das Niveau der Vorwoche erst einmal dem ersten Ansturm der Bären stand und brachte einen gestaffelten Long-Trade, welchen ich im Webinar ausführlich besprach und mit dem Broker JFD (weitere Infos) umsetzte, ins Depot:

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