Egbert Prior ABO Wind dreht immer größeres Rad

Gastautor: Egbert Prior
26.02.2020, 12:49  |  1263   |   |   

Noch befindet sich die Aktie des Projektierers von Wind- und Solarparks unterhalb des Radars der meisten Anleger. Doch das könnte sich in einigen Wochen ändern. Aktuell notiert der Titel nur im Freiverkehr der Börsen Düsseldorf und Hamburg. Das Unternehmen strebt aber eine Aufnahme in den Xetra-Handel der Frankfurter Börse an. Dann könnte ABO Wind das Mauerblümchendasein am Kapitalmarkt beenden. Wir sprechen mit Vorstandschef Andreas Höllinger. Das Unternehmen ist schon seit Jahren erfolgreich unterwegs. Die Wiesbadener wachsen rasant und arbeiten profitabel. Laut einer Analystenstudie soll der Projektierer 2020 einen operativen Gewinn (Ebit) von 20 Millionen erwirtschaften und im kommenden Jahr 33 Millionen. Vergleichen Sie: 2013 belief sich das Ebit auf lediglich 8,7 Millionen. Insgesamt haben die Hessen bislang 1.500 Megawatt mit einem Investitionsvolumen von gut 2 Milliarden gestemmt, aktuell sind 10 Gigawatt mit Schwerpunkt in Europa sowie in Südamerika, Nordamerika und Afrika in Entwicklung. Insgesamt ist ABO Wind in 16 Ländern aktiv. Auf dem deutschen Heimatmarkt, der rund 40% der Erträge repräsentiert, leidet das Geschäft unter einer Klageflut aufgebrachter Bürger und damit verbunden einem Genehmigungsstau. Die wenigen Projekte, die noch durchkommen, erweisen sich dann häufig als besonders profitabel. Börsennotierte Wettbewerber hierzulande sind beispielsweise PNE Wind und Energiekontor. Unternehmenslenker Höllinger verweist auf hohe Investitionen in den letzten Jahren. Die Ernte soll nun eingefahren werden. Der CEO stellt mittelfristig einen Jahresüberschuß von mehr als 20 Millionen in Aussicht. In etwa eine Verdoppelung gegenüber 2019. Durch eine Wandelanleihe und eine Kapitalerhöhung erhöhte ABO Wind in den letzten Monaten die Feuerkraft um mehr als 13 Millionen Euro an zusätzlichem Eigenkapital. Das Unternehmen ist eigentümergeführt. Die beiden Gründerfamilien halten zusammen 56%. Der Frankfurter Energiekonzern Mainova ist mit weiteren 10% investiert. 34% Streubesitz. Aktueller Kurs 20 Euro. Börsenwert rund 170 Millionen. Das KGV (2020) schätzungsweise 12. Moderat. Fazit: ABO Wind auf profitablem Wachstumskurs. Mit dem Upgrade an der Börse wird das Papier auch für Institutionelle interessant. Steigende Kurse programmiert.

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