DGAP-Adhoc H&R GmbH & Co. KGaA: Vorläufige Geschäftsergebnisse 2019 (deutsch)

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
26.02.2020, 16:07  |  1062   |   |   

H&R GmbH & Co. KGaA: Vorläufige Geschäftsergebnisse 2019

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DGAP-Ad-hoc: H&R GmbH & Co. KGaA / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis H&R GmbH & Co. KGaA: Vorläufige Geschäftsergebnisse 2019

26.02.2020 / 16:07 CET/CEST
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Insiderinformation gem. Art 17 MAR

H&R GmbH & Co. KGaA: Vorläufige Geschäftsergebnisse 2019

- Positive Beiträge im Chemisch-Pharmazeutischen Geschäftsbereich, Kunststoff mit Fehlbetrag: Vorläufiges operatives Ergebnis mit EUR 52,9 Mio. innerhalb der letzten Prognose

- Nettoergebnis von EUR -1,4 Mio.

Salzbergen, 26. Februar 2020. Die H&R GmbH & Co. KGaA (kurz H&R KGaA; DE000A2E4T77) hat im Geschäftsjahr 2019 nach vorläufigen Berechnungen mit EUR 52,9 Mio. ein geringeres operatives Ergebnis (EBITDA - Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag, sonstigen Finanzierungserträgen und -aufwendungen sowie Abschreibungen und Wertminderungen und Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen) als im Vorjahreszeitraum erreicht (2018: EUR 74,7 Mio.). Es lag zugleich im Bereich der zuletzt im November 2019 auf bis zu EUR 55,0 Mio. präzisierten Erwartung und enthält Einmaleffekte aus Personalrestrukturierungsmaßnahmen am Standort Coburg in Höhe von EUR -3,2 Mio. Ausgehend vom geringeren EBITDA schlugen vor allem die höheren Abschreibungen von EUR -45,5 Mio. (2018: -34,2 Mio.) auf die übrigen Ergebnisebenen durch: Das EBIT betrug EUR 7,4 Mio. (2018: EUR 40,6 Mio.), das Ergebnis vor Steuern (EBT) EUR -1,2 Mio. (2018: EUR 33,7 Mio.). Unter dem Strich belief sich das Konzernergebnis der Aktionäre auf EUR -1,4 Mio. (2018: EUR 21,6 Mio.). Erzielt wurde das Ergebnis bei Umsätzen in Höhe von EUR 1.075,3 Mio. Dies waren preis- und mengenbedingt rund 3,5 % weniger als im vergangenen Jahr (2018: EUR 1.114,1 Mio.).

Globale Politik und Marktvolatilitäten treffen Geschäftsentwicklung 2019 hart

In unseren Abnehmerindustrien verspürten die Marktteilnehmer einen hohen Druck und agierten verhaltener. Preisanpassungen, die eigentlich notwendig gewesen wären, konnte H&R angesichts des hohen Preisdrucks durch osteuropäische Grundöle, Erweiterungen der Raffineriekapazitäten in Westeuropa und chinesische Wachs- und Paraffinexporte auf die hiesigen Märkte nur zum Teil durchsetzen. Belastend für unser Segment Kunststoff war insbesondere die angespannte Lage der Automobilbranche. Konnten im Euroraum noch verhaltene Zuwächse bei den Neuwagenzulassungen erreicht werden, so gaben die wichtigen Märkte USA und China deutlich nach und bremsten die gesamte Wertschöpfungskette von den Automobilkonzernen über die Zulieferer bis hinunter zu den Komponentenherstellern aus.

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