Geratherm – der Corona-Profiteur? Fiebermesser & Lungenfunktionsprüfung in Pipeline

09.03.2020, 03:27  |  970   |   |   

Auch in Krisenzeiten wie diesen gibt es Profiteure, wenngleich wenige, der Anlegerschaft fehlt oft der Mut, zu tiefroten Kursen einzusteigen. Doch ein Blick auf die Geratherm Medical AG könnte derzeit lohnend sein, denn das Unternehmen stellt Fiebermesser her und hat Geräte für die Lungenfunktionsprüfung – Themen, die in der Corona-Virus-Problemlage gefragt sind. Das Medizintechnikunternehmen aus dem thüringischen Ort Geschwenda (südlich von Erfurt) produziert in Teilen selbst, in Teilen in China und ist dem Vernehmen nach derzeit lieferfähig, profitiert also von der gestiegenen Nachfrage. Vielleicht gelingt es Geratherm-Gründer und Lenker Dr. Gert Frank nun, in neue Ertragsdimensionen hineinzukommen.

In den vergangenen acht Jahren hat sich der Umsatz zwar von 15 Mio. bis auf rund 22 Mio. Euro hochgeschraubt, auf der Ertragsseite kam Frank jedoch nicht nachhaltig über eine Gewinnmarge von 10 % hinaus. Geratherm verfügt über eine solide Bilanz, gut 2/3 sind durch Eigenkapital hinterlegt. Mit einem nennenswerten Anteil des Cash-Bestandes ist Frank zudem am Kapitalmarkt aktiv und bewies über den Zeitraum ein gutes Händchen, wenngleich dieser „Eigenhandel“ nicht zum operativen Zweck eines Medizintechnikunternehmens gehört. Operativ ist Geratherm eher behäbig unterwegs und sollte auch mit dem im April zur Veröffentlichung anstehenden Jahreszahlen 2019 nicht negativ überraschen. Ein Überschuss von 0.20 Euro je Aktie ist mindestens zu erwarten. Auch eine Dividende wird bezahlt. Und was die Corona-Nachfrage in dem marktengen Titel auslösen kann, ist schwer vorauszusagen. Einer der wenigen Profiteure der Infektionserkrankung sind die Thüringer in jeden Fall. Zudem sollte sich dieses Geschäft positiv auf das Zahlenwerk in 2020 auswirken. 

www.vorstandswoche.de

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