Aladdin SE Mit KI gegen Corona-Epidemie und Demenz

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Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
10.03.2020, 10:21  |  16193   |   

Derzeit zeigen selbst solide Schwergewichte extreme Kursauschläge, Zeit für Dividendenwerte oder Unternehmen in der Nische.

Eingeführte Unternehmen wie DEFAMA, AVES ONE und Deutsche Industrie REIT. Regenschirmaktien für uns. Und dann gibt es noch diese Aktien, die entweder untergehen oder es "zu etwas bringen könnten". Zwar kein Lottospiel, aber schon sehr in die Richtung gehend. Einen solchen Microcap sollten sich wirklich nur sehr Risikobereite ansehen: Die Aladdin Healthcare Technologies SE (ISIN: DE000A12ULL2) ist deutschen Anlegern noch nahezu unbekannt. Mit künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie will das Start-up im Healthcare-Markt neue Impulse setzen. Ganz aktuell macht die Kombination von KI und Blockchain Echtzeit-Diagnosen des Coronavirus möglich. Im Fokus der Aktivitäten der Aladdin Healthcare Technologies stehen altersbedingte Erkrankungen, insbesondere Herzerkrankungen und Demenz. Aktuell befindet sich die Gesellschaft auf Investorensuche. Wir haben uns exklusiv mit dem Macher von Aladdin Healthcare Technologies unterhalten. Im Interview erläutert Investor, Gründer und Firmenchef Wade Smith das Geschäftsmodell von Aladdin Healthcare Technologies und seine Vision der Medizin der Zukunft.

Herr Smith, fangen wir mit Ihnen persönlich an. Sie haben Aladdin Healthcare gegründet, aber es ist nicht Ihr erstes Unternehmen. Können Sie kurz etwas über Ihren Hintergrund sagen?

Ich habe in den letzten 20 Jahren in Europa und Asien zahlreiche Start-ups und Unternehmen in der Frühphase in den Bereichen Internettechnologie, Biotechnologie und Gesundheitswesen gegründet und in sie investiert. Zurzeit bin ich nicht-geschäftsführender Direktor und wichtiger Frühphasen-Investor von zwei Unternehmen im Gesundheitswesen in China. Diese Unternehmen waren einer der Vorläufer für die Gründung von Aladdin Healthcare Technologies. Mein einziger Fokus liegt nun auf der Entwicklung von Aladdin und darauf, das Unternehmen zu einem Marktpionier und Marktführer in der Frühdiagnose komplexer altersbedingter Krankheiten zu machen. Unser Ziel ist es, medizinische Durchbrüche zu erzielen, die dazu beitragen können, Millionen von Leben durch viel frühere Interventionen zu retten.

Aber derzeit machen Sie eigentlich nur Verluste ohne nennenswerten Umsatz oder?

Aladdin befindet sich in der Entwicklungsphase und alle KI-Unternehmen, einschließlich größerer privater Unternehmen im Gesundheitswesen machen Verlust, während sie ihre Technologien und Produkte entwickeln und validieren. Das ist Standard. Forschung und Entwicklung kommen immer zuerst und sind essenziell, dann erst kommt die Disruption des Marktes und die Monetarisierung.

Was ist die grundsätzliche Idee von Aladdin?

Meine Erfahrung als Investor im Gesundheitswesen hat mich erkennen lassen, wie wenig Frühdiagnose in der Gesundheitsbranche zur Verfügung steht, geschweige denn auf einem erschwinglichen Niveau. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand. Eine frühe Diagnose verbessert die Gesundheit der Bürger weltweit, klinische Studien werden beschleunigt, der Arbeitsablauf der Ärzte verbessert und eine präzise Diagnose ermöglicht. Screening-Anwendungen wie PET und MRT sind für die Früherkennung von Krankheiten zu teuer und für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen nicht rentabel. Dadurch besteht für Milliarden von Menschen das Risiko, dass sie entweder eine Fehldiagnose oder überhaupt keine Diagnose erhalten.
Weiterere Punkte ist die fehlende Automatisierung und die hohe Arbeitsbelastung der Ärzte, die täglich mit zu vielen Patienten zu tun haben. Diese Überlastung der Ärzte wird durch veraltete manuelle Diagnoseprozesse verursacht, die zudem fehleranfällig sind. Das hat mich dazu veranlasst, Aladdin zu gründen und einen neuen Goldstandard für die automatisierte Frühdiagnose aufzubauen.

Können Sie unseren Lesern das Geschäftsmodell von Aladdin Healthcare kurz erläutern?

Unser Schwerpunkt liegt auf der Früherkennung komplexer altersbedingter Krankheiten wie Alzheimer, Prostatakrebs, Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen durch eine eigene Künstliche Intelligenz und Forschung. Unser kommerzielles Angebot wird eine auf unserer A.I.-Cloud basierende Plattform mit mehreren Anwendungen für die Frühdiagnose, Bluttests und einem krankheitszentrierten Wissensgraphen sein. Es ist bezeichnend, dass wir, obwohl unsere Technologie komplex ist, einfach zu bedienende Anwendungen entwickeln, die sich leicht integrieren und von den Ärzten selbst in den weniger entwickelten Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommensniveaus nutzen lassen. Dies bedeutet, dass die Ausbildung auf ein Minimum beschränkt wird, was ein wichtiges Verkaufsargument für Ärzte und Techniker ist. Mit glaubwürdigen professionellen Partnern im Gesundheitswesen und bereits vorhandenen Daten in Europa, Indien und China verfügen wir über ein effizientes Ökosystem für die Produktvalidierung. Unsere Produkte daraus lizenzieren wir an Krankenhäuser, Gesundheitskliniken, Forschungseinrichtungen und pharmazeutische Unternehmen.

Was ist das Hauptaugenmerk in der nahen Zukunft für Aladdin?

Aladdins aktueller Schwerpunkt liegt auf wissenschaftlichen Durchbrüchen, Produktentwicklung und Validierung für die kommerzielle Nutzung. Wir haben bereits Prototypen für die Früherkennung von Alzheimer, Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen fertiggestellt. Diese Produkte werden nun in Europa, China und Norwegen als Vorläufer für die FDA-, CEM- und CFDA-Anträge, die 2020 gestellt werden sollen, validiert. Parallel dazu werden wir nach der Validierung unsere Dienstleistungen an unser umfangreiches Netzwerk in Europa, China und Indien, das Millionen von Patienten umfasst, lizenzieren und verkaufen.

Die kürzlich gemeldete Kooperation in China mit Blick auf ihren KI-Prototyp zur Echtzeit-Diagnose von COVID-19 ist so ein Validierungsbeispiel?

Genau. Die Entwicklung ist erfolgreich abgeschlossen, nun arbeiten wir mit zahlreichen Gesundheitseinrichtungen in China zusammen, um die Diagnosetechnologie als Standard in die Arbeit vor Ort zu integrieren. Unsere KI-Plattform ist gerade in einer Situation wie der aktuellen mit einem immensen Patientenaufkommenn ein ideales Instrument für eine genaue Diagnose in Echtzeit, wodurch sich die Arbeitsbelastung verringert und Patienten und Ärzte schneller Gewissheit haben. Erfreulich ist vor allem, dass die Krankenhausgruppe in Hangzhou die Validierung unseres KI-Modells auf die Früherkennung von Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausweiten will. Der Proof of Concept ist erbracht, was mich zuversichtlich stimmt, dass wir unseren Plan für die Meilensteine des Jahres 2020 umsetzen können.

Aber Sie sind sich bewusst, dass wir hier über einen sehr ungewissen und mit immensen Risiken gepflasterten Weg reden?

Nein, der Weg ist vorgezeichnet, um neue proprietäre Technologien zu entwickeln und sie über unser bereits etabliertes Netzwerk zu validieren. Es gibt jedoch immer Risiken in allen Aspekten eines Unternehmens. Aber wir haben eine hohe Flexibilität und können im Zweifel schnell reagieren. Unser Mantra ist es, viele kleine Fehler zu machen und keine großen. Nur so lernt man und wird erfolgreich. Wir haben auch eine sehr geringe Cash-Burn-Rate, selbst mit mehr Kapital werden wir deutlich weniger Gemeinkosten haben als viele andere Unternehmen und können schneller die Gewinnschwelle erreichen.

Und wieso sollte man sich als Aktionär in ein solches Risiko stürzen? Es gibt derzeit viele Aktiengesellschaften an der Börse, die wesentlich weiter als Sie sind und relativ günstig zu haben sind?

Erstens sind führende KI-Stars und -Talente sehr gefragt und haben nur begrenzte Ressourcen. Wir haben weltbekannte KI-Stars. Wir haben auch führende Wissenschaftler, die es uns ermöglichen, neue Ansätze und Produkte zu entwickeln, die die Gesundheitsbranche verändern. Zweitens besetzen wir eine Nische bei den altersbedingten Krankheiten, die nicht so überfüllt ist, wie viele andere Sektoren. Der dritte und vielleicht entscheidende große Vorteil ist unsere Versorgungskette und Netzwerk, wodurch wir Zugang zu gigantischen Datenmengen, Ärzten und Patienten in Indien, China und den ASEAN-Ländern haben. Diese Kombination ist für Pharmaunternehmen von erheblichem Wert, da sie Zugang zu diesen Märkten und Daten haben wollen.
Wir haben zum Beispiel eine Exklusivvereinbarung mit dem OHM in Indien, die uns Zugang zu 40.000 Ärzten und 30 Millionen Patienten verschafft. Es gibt keine anderen KI-Gesundheitsunternehmen, die über diesen Zugang oder dieses Modell verfügen. Wir bauen einen erheblichen Wert auf, indem wir das größte altersbezogene und krankheitszentrierte Netzwerk in diesen Märkten schaffen. Dies ist vergleichbar mit Flat Iron, das in den USA ein Onkologie-Ökosystem aufgebaut hat, das von Roche für 2 Milliarden Dollar gekauft wurde. Diese Faktoren verleihen uns einen viel höheren inneren Wert und die Fähigkeit, eine viel höhere Kapitalrendite zu erzielen.

Bitte erläutern Sie genauer, wie Künstliche Intelligenz in Kombination mit der Blockchaintechnologie zur Verbesserung von Diagnostik und Arzneimittelentwicklung beitragen kann?

Die Künstliche Intelligenz verändert unser tägliches Leben und das Gesundheitswesen kontinuierlich. Mit einer geeigneten Datenmenge kann die KI verborgene Zusammenhänge zwischen Krankheiten, Medikamenten, Biomarkern und Genen aufdecken, die von menschlichen Experten nicht so leicht zu finden sind. Gleichzeitig können repetitive Aufgaben, die normalerweise viel Arbeitskraft erfordern, von Maschinen erledigt werden. Das reduziert menschliche Fehler und verbessert die Effizienz. Aladdin ist das erste Unternehmen, das Künstliche Intelligenz mit multimodalen Daten nutzt, um eine Plattform für die Diagnose von Krankheiten im Frühstadium und die Entwicklung von Medikamenten aufzubauen. Unsere Modelle haben bereits die Genauigkeit der klinischen Diagnosepraxis für die Frühdiagnose von Alzheimer übertroffen. Dies wurde durch unser eigenes, proprietäres krankheitszentriertes Wissensschaubild und preisgekrönte Lösungen zur AI erreicht.

Und die Blockchain-Technologie dient dann der sicheren Datenerfassung?

Ja. Ein Hauptpunkt, der viele KI-Aufgaben im Gesundheitswesen behindert, ist der Bedarf an großen Mengen klinischer Daten in einer zentralisierten Umgebung. Die Angst vor Datenmissbrauch hält den Patienten als Datenbesitzer davon ab, hochsensible Informationen wie medizinische Aufzeichnungen zur Verfügung zu stellen.
Eine blockchainbasierte KI-Plattform, deren Protokolle föderales maschinelles Lernen ermöglicht, kann die individuellen Daten einfach zu einem globalen Modell zusammenfassen. Entsprechend ist eine blockchainbasierte medizinische Studie ein effektiver Rahmen für verschiedene Parteien im Gesundheitswesen, um Daten anonym über unsere Plattform auszutauschen. Das ermöglicht es den Teilnehmern, Daten anonymisiert beizusteuern, damit KI-Modelle in einer vollständig dezentralisierten und die Privatsphäre wahrenden Weise trainiert werden können.

Für Aladdin ist die Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, Pharmaunternehmen und Lieferanten von Wearables entscheidend für den Erfolg und die Umsatzentwicklung. Welche Partner hat Aladdin bisher?

Für Forschung und Produktvalidierung arbeiten wir mit führenden britischen Krankenhäusern, einem führenden Krankenhaus in Norwegen und einer Gruppe von über 40 Spitzenkrankenhäusern in China zusammen. Darüber hinaus bieten Colleges wie die Universität Cambridge, das Imperial College, die Universität Oxford, die Universität Oslo, die Sun Yat-sen Universität und die Universität Macau weitere Akkreditierungen an. Es bestehen auch Partnerschaften mit dem Imperial Institute of Advanced Technology in China, NO-Age in Europa und OurHealthMate in Indien. Es finden aktuell Gespräche mit Krankenhäusern in Norwegen, Großbritannien, China und Indien, einem Pharmaunternehmen, zwei Biotech-Unternehmen und zwei Unternehmen für Wearables statt, wobei ein Wearable-Anbieter bereits mit einer Versicherungsgesellschaft zusammenarbeitet.

Aladdin verfügt über ein beachtliches Netzwerk führender Wissenschaftler. Unter anderem konnten Sie Prof. David Rubinsztein als wissenschaftlichen Hauptberater gewinnen. Warum wählen hochkarätige Wissenschaftler ein Start-up wie Aladdin?

Aladdin bietet ein attraktives Umfeld, in dem Wissenschaftler und KI-Ingenieure an neuen wissenschaftlichen Methoden und Technologien zur Bekämpfung altersbedingter Krankheiten arbeiten können. Aladdin hat außerdem eine innovative Vision und die Kompetenz, an die unsere Berater glauben. Die Führungsmannschaft hat ihre Fähigkeit bewiesen, Talente von Weltrang zu rekrutieren und Spitzentechnologien zu entwickeln. Diese Kombination hat David Rubinsztein als leitendes Mitglied unseres Beirats überzeugt. Er ist ein hoch qualifizierter Spezialist für neurodegenerative Erkrankungen und Autophagie.

Wie sieht es mit dem Patentschutz aus? Wie ist er geregelt, welche Patente wurden bereits erteilt?

Im Jahr 2019 haben wir bisher fünf Patente angemeldet. Im Jahr 2020 werden wir weitere 15 Patente anmelden, darunter Frühdiagnose, unsere Wissensdatenbank und unsere KI für die Arzneimittelentwicklung.

Was sind die wichtigsten Meilensteine, die Aladdin in den nächsten zwei Jahren erreichen will?

Auf der geschäftlichen Seite werden wir eine Tochtergesellschaft im Großraum China haben, die Aladdin Einnahmen und wertvolle Partnerschaften einbringen wird. Eine weitere Expansion wird nach Europa, in den Nahen Osten und nach Indien erfolgen, sowohl für die Validierung als auch für den Verkauf der Produkte von Aladdin. In finanzieller Hinsicht ist unser Geschäftsmodell sehr ausgewogen und sehr stark auf wissenschaftliche Durchbrüche ausgerichtet, wobei die ersten Einnahmen für Ende 2020 geplant sind.
Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, bis 2021 einen Goldstandard für die Frühdiagnose von Alzheimer zu schaffen. Auf der Kundenseite hoffen wir, dass unser KI-Diagnose-Service bis 2020 in zehn Krankenhäusern weltweit und bis Ende 2021 in über 100 Krankenhäusern eingesetzt wird. Was unsere krankheitszentrierte Wissensdatenbank betrifft, so beabsichtigen wir, im Jahr 2020 mit mindestens fünf Forschungseinrichtungen und mindestens drei Biotech- und Pharmaunternehmen sowie einer Versicherungsgesellschaft zusammenzuarbeiten.

Welche Auswirkungen hat dies im Idealfall auf Umsatz und Ertrag?

In den ersten zwei oder drei Jahren bei Aladdin wird unser innerer Wert durch wissenschaftliche Durchbrüche und die Validierung unserer Produkte für die kommerzielle Nutzung bestimmt. Hier kann ein bedeutender Wert erzielt werden, wenn wir neuen Technologien auf den Markt bringen, die die Frühdiagnose potenziell verändern können. Nach der Validierung wird Aladdin in der Lage sein, mehrere Einnahmequellen zu generieren, einschließlich der Lizenzierung und des Verkaufs seiner Software as a Service (SaaS) über unsere A.I.-Diagnostikplattform, der Lizenzierung von Bluttesttechnologien, des Wissensgraphen und der Förderung mehrerer partnerschaftlicher Einnahmequellen mit Pharma-, Biotech- und Hardware-Unternehmen. Wie bei allen Biotech-Firmen und -Innovationen wird unser Produkt für die Frühphasendiagnose den Markt aufbrechen, und natürlich wird der Umsatz mit der Massenakzeptanz unserer Produkte schnell wachsen. Der Gesundheitsmarkt für unsere Produkte ist riesig, so dass wir eine bedeutende Möglichkeit haben, das Geschäft über einen längeren Zeitraum zu steigern.

Um Ihre Pläne in die Tat umzusetzen, brauchen Sie frisches Kapital. Was sind die Pläne?

Wir planen, im Jahr 2020 zwei Aktienplatzierungen durchzuführen. Vom 9. März bis 23. März läuft eine Kapitalmaßnahme gegen Bareinlage mit Bezugsrecht und der Möglichkeit eines Überbezugs zu 5,90 Euro je Aktie. Wir wollen rund 6 Mio. Euro einsammeln, um unsere technischen Ressourcen in den Bereichen KI, Wissenschaft, Backoffice-Personal und Geschäftsentwicklung zu erweitern. Dieses Kapital wird es uns ermöglichen, unsere Prototypen zu validieren, damit wir mit der Installation unserer Dienstleistungen in Krankenhäusern und über ein B2B-Partnernetz beginnen können. Dies wird uns auch in die Lage versetzen, mehrere Patente anzumelden und die CFDA- und CE-Kennzeichnung zu beantragen.
Wir streben dann eine weitere Maßnahme über 20 Millionen Euro über Institutionelle Anleger und Fonds zu höheren Kursen an. Wir wollen das bis zum 4. Quartal 2020 durchführen. In nicht allzu ferner Zukunft wollen wir ein IPO durchführen, damit wir die Entwicklung unserer ersten KI-Klinik beschleunigen, ein Blutlabor übernehmen und dadurch die Geschäftsentwicklung beschleunigen können.

Wieso IPO? Sie sind doch in Frankfurt und Düsseldorf handelbar - wenn auch mit homöopathischen Umsätzen?

Möglicherweise planen wir auch ein IPO in den USA, das hängt davon ab, wie weit wir entwickelt sind.

Warum sind bei Ihnen keine Venture-Capital-Gesellschaften investiert? In einem solchen Unternehmensstadium erwarten wir Venture-Investoren, keine Kapitalerhöhung am Aktienmarkt?

Wir haben uns bewusst für einen frühen Börsengang entschieden, da wir den VC-Markt vermeiden wollten. Wir werden ab Ende 2020 Zugang zu privatem Beteiligungskapital haben, wenn wir einige unserer Technologien weltweit validiert haben und damit auch erste Umsätze erzielen.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, in Deutschland gelistet zu werden? Sie könnten leicht mehr Kapital mit einer höheren Bewertung in den USA oder in Großbritannien aufnehmen.

Wir haben eine sehr enge Beziehung zu wichtigen Finanzpartnern in Deutschland, die uns geholfen haben, unsere öffentliche Transaktion und Kapitalbeschaffung zu sichern. Im nächsten Schritt werden sie uns bei der Vermarktung des Unternehmens helfen. Zudem haben wir 2017 eine Aktiengesellschaft in Deutschland erworben, die uns eine hervorragende Ausgangsbasis bietet.

Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg


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Wade Smith | Chairman und CEO der Aladdin Healthcare Technologies SE

wade smithWade Smith ist seit mehr als 16 Jahren als Investor und Entrepreneur aktiv. Er verfügt über jahrelange Erfahrung in Emerging Markets wie Russland und China. Er hat mehrere Technologie- und Internetunternehmen in diesen beiden Märkten aufgebaut oder darin investiert und verkauft.


Kurzinfo zum Unternehmen

Aladdin Healthcare Technologies SE (zuvor Aladdin Blockchain Technologies Holding SE) hält eine 100%ige Beteiligung an der Aladdin Blockchain Technologies Ltd., die im März 2018 im Wege der Sacheinlage eingebracht worden war. Die operativ tätige Tochtergesellschaft hat mit Hilfe moderner Technologien wie Blockchain, dem maschinellen Lernen und Advanced/Predictive Analytics eine Systemlandschaft entwickelt, in der Gesundheitsdaten sicher gespeichert und gemanaged werden können.

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