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DAX-Wochenplan: Unsicherheit dominiert Aktienmärkte: DAX weiter unter Druck

DAX-Wochenplan Unsicherheit dominiert Aktienmärkte: DAX weiter unter Druck

15.03.2020, 11:50  |  28820   |   |   

Wie geht es im DAX weiter und wie kam es überhaupt zu diesem historischen Kursverfall?

Nach dieser historisch schwachen Woche an der Börse muss man erst einmal zur Ruhe kommen und die Ereignisse verarbeiten. Rund 14 Prozent gab der Deutsche Aktienindex nach, auf Monatssicht sogar 23 Prozent. Damit setzte sich der Druck auf der Unterseite erneut fort, wie bereits in der Vorwochenanlyse umrahmt.

Bereits der Montag startete sehr schwach und drückte den DAX unter 11.000 Punkte. Verantwortlich dafür war jedoch noch nicht der Coronavirus, sondern die Eskalation im Ölkonflikt zwischen OPEC, Saudi Arabien und Russland. Höherer Förderquoten lasteten auf dem Markt und zogen den Ölpreis um 30 Prozent nach unten. Die Folgen für die Wirtschaft wurden recht düster skizziert und sorgten damit sofort zum Wochenstart für ein DAX-Minus von rund 8 Prozent.

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Von diesem ersten Schock erholte sich der Aktienmarkt immer wieder nur temporär, ohne jedoch eine Erholungstendenz bis zum Handelsende zu halten. Die Folge waren immer tiefer Kurse im Wochenverlauf mit der Unterschreitung der 10.000 und Beinahe-Berühung der 9.000 am Freitag.

Nach dem Schock am Ölmarkt rückte das nächste Thema in den Fokus - der Coronavirus. Im Wochenverlauf verschärfte sich hier die Lage, über harte Einreisebeschränkungen in die USA und Grenzschließungen in Europa bis hin zu einer deutlichen Einschränkung des öffentlichen Lebens in Deutschland. Schulschließungen, weitestgehende Home-Office-Regelungen in großen Konzernen sowie Veranstaltungsaussetzungen lassen das öffentliche Leben in gänzlich neue Bahnen geraten und damit harte Einschnitte für viele Unternehmen vermuten. Dies nahm die Börse bereits vorweg. Eine Deutsche Lufthansa litt deutlich, Reiseveranstalter ebenso und wie tiefgreifend die Einschnitte bei Umsätzen in anderen Branchen ausfallen, kann nur geschätzt werden.

Nicht schätzen muss man die Kursnotierungen, sondern sie sind so zu akzeptieren, wie sie verliefen. Es war ein nahtloser Übergang von Anfang März aus betrachtet, welcher von folgender Trendlinie sehr gut ablesbar und dominiert wurde:

 

 

Dabei entstanden genau an den runden 1.000er-Marken von 11.000 zum Wochenstart und 10.000 zur Wochenmitte GAPs in Trendrichtung, welche weiteren Widerstand boten:

 

 

Sie dienten insbesondere Daytradern als Orientierung und gute Einstiege in Trendrichtungen, wie ich im Webinar beispielsweise aufzeigte. Ebenso war bei der hohen Vola natürlich das Trading einer Korrektur möglich. Hier galt es besonders auf das Risikomanagement zu achten, denn jede Erholung war bisher nur ein "Strohfeuer" im Abwärtstrend.

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