Drastische Prognosen der Fed: Goldpreis-Ausverkauf bietet Chancen!

23.03.2020, 11:41  |  10077   |   |   

Der Goldpreis hat sich nur bedingt als sicherer Hafen in der Corona-Krise erwiesen. Doch er ist weit stabiler als die meisten anderen Assets. Da nun drastische Einbrüche in der Weltwirtschaft erwartet werden, schauen mutige Anleger jetzt nach Chancen bei Goldaktien. Als Folge von Zwangsverkäufen ergeben sich günstige Gelegenheiten.

Wie drastisch wird der Wirtschaftseinbruch?

Was für eine Krise haben wir hier eigentlich? Schaut man sich die pragmatischen, vernünftigen Marktbeobachter an, dann gibt es hierfür eine eindeutige Antwort. Ursprünglich war es vor allem ein Angebotsschock. Der Ausfall der Lieferketten mit China im Januar und Februar führte zu einem weltweit geringeren Warenangebot. Erst jetzt wird diese Krise auch zu einem Nachfrageschock. Denn die Leute halten sich von Restaurants, Kneipen und Bars fern, sie canceln ihren Urlaub und verschieben Käufe von langlebigen Gütern wie Autos, Kühlschränken oder Fernsehern. Sie machen das alles nicht, weil sie (noch) nicht genug Kapital hätten, sondern weil ihre Regierungen es ihnen sagen und die Grenzen geschlossen werden. Dazu kommt, dass vor allem das produzierende Gewerbe seine Fabriken schließt, die Arbeiter von Volkswagen, Daimler oder BMW sitzen zu Hause. Diese Krise dürfte uns also weit länger begleiten als die Finanzkrise 2008. Damals ging es vor allem um das Vertrauen ins Finanzsystem. Heute sind alle Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens betroffen. James Bullard von der Federal Reserve hat gestern mit drastischen Prognosen aufhorchen lassen. Laut dem Chef des regionalen Fed-Ablegers in St. Louis könnte die Arbeitslosigkeit in den USA im zweiten Quartal auf 30 Prozent steigen. Das BIP könne gar um 50 Prozent fallen. Das sind zweifelsfrei historische Werte und sie könnten eintreffen. New York hat bereits eine Ausgangssperre beschlossen, andere Bundesstaaten sind gefolgt. Das ifo-Institut ist für Deutschland nicht ganz so pessimistisch wie die Fed. Leiter Clemens Fuest rechnet je nach Szenario mit einem Minus zwischen 7,2 und 20,6 Prozentpunkten für die deutsche Wirtschaft. „Es seien Kosten von 255 bis 729 Milliarden Euro möglich“, meldete das Institut und diese „Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist“.

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