Cannabis Report: Corona-Krise verändert US-Cannabiskonsum
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Cannabis Report Corona-Krise verändert US-Cannabiskonsum

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Nachrichtenquelle: Shareribs
25.03.2020, 17:39  |  5144   |   
Seattle 25.03.2020 - Die Nachfrage nach Cannabis ist in den USA auch in der Corona-Krise weiter hoch. Allerdings ändert sich das Verbrauchsverhalten der Konsumenten, wie neue Daten aus Washington zeigen.

Erst kürzlich wurde berichtet, dass der Cannabiskonsum in den USA und Kanada im Zuge der Corona-Krise zunimmt. Die Konsumenten kaufen mehr und sind länger zuhause und haben somit mehr Möglichkeiten, Cannabis einzunehmen.

Daten des in Seattle ansässigen Unternehmens Headset zufolge, ist die Nachfrage nach essbaren Cannabisprodukten seit dem 13. März deutlich angestiegen. Dies zeigten Daten aus Washington State, Kalifornien und Colorado. Der 13. März war markierte einen Wandel in der Berichterstattung über das Coronavirus, welches seitdem auch im breiteren US-Bewusstsein zu finden war.

Die Marktbeobachter rätseln nun, wo die Gründe für das veränderte Konsumverhalten liegen. Eine Überlegung könnte sein, dass essbare Cannabisprodukte nicht inhaliert werden und auch nicht so geteilt werden, wie bei Joints sonst üblich. Passend dazu berichtet Headset, dass die Nachfrage nach vorgerollten Produkten leicht zurückgegangen sei.

Laut mjbizdaily.com sei auf dem kalifornischen Markt für Cannabisprodukte die Nachfrage nach essbaren Produkten in der dritten Märzwoche um 3,3 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent gestiegen. In Colorado und Washington State stieg der Marktanteil für Cannabisblüten. Damit, so mjbizdaily.com, sei deutlich, dass auch die Corona-Krise die Marktteilnehmer nicht verschrecken.

Cannabisproduzenten liefert PSA an Gesundheitsbranche

Nicht nur in Europa hat sich die Verfügbarkeit von persönlicher Schutzausrüstung für Arbeiter in der Krankenpflege massiv verschlechtert. Auch in den USA und Kanada fehlen Masken, Handschuhe und andere essentielle Ausrüstungsgegenstände. Der extrem hohe Durchsatz in den Kliniken, Exportbeschränkungen und die globale Ausbreitung sorgen dafür, dass PSA nicht in ausreichender Menge verfügbar ist.

Immer mehr Unternehmen haben sich dazu bereit erklärt, die Engpässe lindern zu wollen. In Kanada gehört dazu auch die Cannabisbranche. So haben unter anderem Canopy Growth und Hexo Corp PSA an Krankenhäuser geliefert. Die Unternehmen verwenden in ihren Produktionsstätten häufig die gleichen Ausrüstungsgegenstände, wie Krankenhäuser und Kliniken.

Die gelieferten Mengen sind allerdings überschaubar. Laut BNN Bloomberg hat Hexo 195 Masken an Sanitäter in Quebec geliefert. Für die Krankenhäuser ist dies kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. In großen Häusern liegt der tägliche Bedarf auch schon mal bei 40.000 Masken.



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