General Mills: Starke Dividende, schwache Zahlen, stabiles Geschäft – jetzt ein Kauf?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
27.03.2020, 09:08  |  188   |   |   

Das Coronavirus erteilt uns als Investoren so einige Lektionen. Eine davon kann beispielsweise sein, dass wir Investoren uns mehr auf defensive Klasse konzentrieren sollten. Der Lebensmittelbereich dürfte definitiv dazugehören, da immer gegessen und getrunken wird. In Zeiten des Coronavirus womöglich mehr denn je.

Eine Aktie aus diesem Bereich, die dabei besonders interessant werden könnte, ist die von General Mills (WKN: 853862). Eine besonders zuverlässige Dividende, schwache Zahlen, allerdings ein stabiles Geschäft bilden hier derzeit das Chance-Risiko-Verhältnis. Aber ist die Aktie jetzt ein Kauf?

Ein Blick ins Detail wird vermutlich einige Antworten liefern können. Lass uns daher im Folgenden einen Blick auf eben jene drei Aspekte der aktuellen Ausgangslage riskieren.

Schwaches Zahlenwerk

Ein erster und zugleich negativer Aspekt, der jetzt die Aktie von General Mills prägt, ist ein vergleichsweise durchwachsenes Zahlenwerk. Am 18. März dieses Jahres präsentierte der Konzern seine Zahlen für die ersten neun Monate. Ich denke, ich muss nicht erwähnen, dass es sich hierbei um ein abweichend verlaufendes Geschäftsjahr handelt.

Wie dem auch sei: Das Zahlenwerk ist dabei von einigen operativen Einbrüchen gekennzeichnet gewesen. So sind die Umsätze beispielsweise im letzten Quartal ein wenig eingebrochen, sowohl auf organischer als auch auf anorganischer Basis. Die Ergebnisse stagnierten hingegen weitgehend, wobei General Mills im Endeffekt ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,74 US-Dollar vorweisen konnte. Immerhin: Netto konnte sogar ein Ergebnisplus von 2 % auf 454 Mio. US-Dollar erzielt werden.

Nichtsdestotrotz ist und bleibt das ein eher gemixtes Zahlenwerk, wobei ausdrücklich das Coronavirus die Aussichten etwas eintrübt. Allerdings könnte es hier durchaus auch einige Chancen geben. Die Hamsterkäufer werden schließlich womöglich die Umsätze etwas ankurbeln.

Operative Stärke, intaktes Geschäftsmodell

Wie auch immer: Im Endeffekt fischen viele Investoren jetzt fürs Erste im Trüben, was die weiteren Aussichten von General Mills angeht. Ein weiterer Rückgang im operativen Zahlenwerk scheint dabei eben so wahrscheinlich wie auch Stagntion oder ein moderater Anstieg. Im Endeffekt werden wir abwarten müssen, welche Auswirkungen die Pandemie letztlich haben wird.

Was wir für den Moment jedoch festhalten können, ist, dass das operative Geschäft im Nahrungsmittelsegment weitgehend solide bleibt. Auch, weil die Lieferketten und die Versorgung des Unternehmens gesichert sind.

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