Von Finanzkrise bis Corona-Crash: 10.000 Euro in die Münchener Rück investiert – so viel hättest du heute!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
27.03.2020, 09:11  |  562   |   |   

Wir befinden uns inmitten einer volatilen Phase, die wohl als Corona-Crash in die Geschichtsbücher eingehen wird. Wir Fools machen bei dem Angst-und-Panik-Heckmeck allerdings nicht mit, sondern betonen stets die Chancen, die aus einer solchen Phase langfristig hervorgehen.

Eine solche mögliche Chance ist die Münchener Rück (WKN: 843002). Ein einstelliges Kurs-Gewinn-Verhältnis, eine Dividendenrendite im höheren einstelligen Prozentbereich, ein defensives Geschäftsmodell und Aktienrückkäufe formen hier eine hypothetisch günstige Chance. Die bereits über Jahre und Jahrzehnte ihre Qualität herausgestellt hat.

Glaubst du nicht? Auch gut, dann lass uns einfach mal einen historischen Back-Check machen. Werfen wir in diesem Sinne einen Blick darauf, was aus einem Einsatz von 10.000 Euro passiert wäre, den man inmitten der letzten Finanzkrise bis zum Tiefpunkt des bisherigen Crashs investiert hätte.

Der Blick zurück

Zugegeben, es mag etwas vermessen klingen, zu glauben, dass man beide Tiefpunkte abgepasst hätte. Das würde quasi implizieren, dass man im Tief gekauft hätte und jetzt im Tief wieder verkaufen würde. Eine eigentlich unsinnige Annahme, auf die wir uns im Folgenden trotzdem einmal stützen müssen. Größtes Pech und größtes Glück werden sich in diesem Gedankenspiel schließlich wieder ausgleichen.

Wer jedenfalls auf dem Tiefpunkt der letzten Finanzkrise bei der Münchener Rück im März 2009 eingestiegen wäre, der hätte Aktien für 91,80 Euro das Stück kaufen können. Aus einer Investition von 10.000 Euro wären somit knapp 109 Anteilsscheine geworden. Eine Werteinheit, mit der wir im Folgenden weiterrechnen wollen.

Der Tiefpunkt des Corona-Crashs belief sich hingegen auf ein Kursniveau von 144,75 Euro, markiert am 19.03. dieses Jahres, und wie wir somit sehen können: Alleine mit Blick auf den Aktienkurs hätte man als Investor eine Rendite erzielt. Aus den 10.000 investierten Euro wären hier alleine 15.777 Euro geworden. Eine Rendite von ca. 57 %, wobei es in letzter Zeit auch einige höhere Kurse gegeben hat.

Nichtsdestoweniger ist das ein starkes Anzeichen dafür, dass eine Korrektur immer ein solider Zeitpunkt zum Investieren ist. Selbst wenn man nicht die Tiefpunkte abpasst, ist eine Rendite hier grundsätzlich möglich.

Es hätte auch noch eine Dividende gegeben

Allerdings ist das bei Weitem noch nicht alles gewesen. Wie wir bereits in einem Artikel von vor einigen Monaten herausgestellt haben, hätte es bei der Aktie der Münchener Rück auch noch eine starke und solide Dividende gegeben. Die letzten Ausschüttungen seit der Finanzkrise hätten sich dabei auf einen Betrag in Höhe von 80,45 Euro je Aktie belaufen. Ein Betrag, der eindeutig zeigt, dass man beinahe seinen Einsatz aus der Dividende in der Zwischenzeit wieder herausgeholt hätte. Wobei auf Basis der 109 Aktien hier weitere 8.769 Euro hinzugekommen wären.

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