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DAX-Wochenplan: Ölpreis und US-Arbeitsmarkt bremsen den DAX ein

DAX-Wochenplan Ölpreis und US-Arbeitsmarkt bremsen den DAX ein

05.04.2020, 10:00  |  22162   |   |   

Vor dem Hintergrund der abnehmenden Volatilität positionieren sich Trader und Anleger an folgenden Chartmarken.

Zwischen dem Schlusskurs vor einer Woche im XETRA-Handel und dem Schlusskurs vor zwei Tagen liegen rund 100 Punkte Verlust. Man könnte somit meinen, die Coronakrise ist am Aktienmarkt bereits verarbeitet oder zumindest eingepreist. Ebenso verhält es sich mit dem US-Arbeitsmarkt. Die "Hiobsbotschaften" aus der Vorwochenanalyse zeigten keine Nachwirkung und die starken Kursschwankungen sind erst einmal Geschichte. Die Märkte beruhigen sich etwas und - nach den fast schon panikartigen Verkäufen am Aktienmarkt - engt sich die Bandbreite der Bewegungen am Gesamtmarkt wieder ein.

Im Wochenverlauf gab es mehrfach die Chance, die Korrektur zu vergrößern und über 10.000 Punkte auszubauen. Doch hier waren die Bären auch in dieser Woche stärker und fingen den DAX immer wieder ein. Somit bleibt der Bereich über 10.000 Punkten weiterhin ein Widerstand im Markt:

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Das neue Quartal und der neue Börsenmonat starteten eher verhalten und zeugten von einer abwartenden Haltung.

Gerade der US-Arbeitsmarkt wurde mit Spannung erwartet. Nach mehr als 3 Millionen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe war der erste Schock in der Woche zuvor gerade verdaut, schon standen in dieser Woche sogar 6,6 Millionen neue Erstanträge auf dem Ticker. Diese Werte erweitern sogar die langjährige Statistik auf der Oberseite, wie godmode-trader in einem Fachartikel zeigte:

 

 

Entsprechend schwach sahen die Bewegungen am Aktienmarkt Donnerstagnachmittag zunächst aus und die 9.400 wurde dabei unterschritten. Doch kurz darauf sorgte der Ölmarkt für eine Kehrtwende. Eine von US-Präsident Trump in Aussicht gestellte Einigung zwischen Russland und Saudi Arabien ließ den Preis zeitweise um 40 Prozent anziehen und mit ihm die verbundenen Sektoren. Dieser Trend wurde am Freitag fortgesetzt, doch hat letztlich die Verluste am Ölmarkt der letzten Wochen noch nicht aufgeholt:

 

 

Kommen wir zurück zum Deutschen Aktienmarkt.

Das Einpendeln des DAX in der Nähe seiner Wocheneröffnung zeugt davon, dass hier auf den nächsten Trend gewartet wird:

 

 

Hatten wir Mitte März noch teilweise 900 Punkte Tagesschwankungen erlebt, so schmolz diese nun wieder über mehrere Tage dahin. Unter 400 Punkte und sogar unter 200 Punkten am Freitag zeigen eine Normalisierung der Wettbewerbskräfte am Markt an. In der Handelsrange der vergangenen Tage wird dies deutlich:

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DAX-Wochenplan Ölpreis und US-Arbeitsmarkt bremsen den DAX ein Keine merkliche Bewegung per Wochenschluss aber neue Erkenntnisse zu Wirtschaft und Kapitalmarkt - so kann man die Kalenderwoche 14 zusammenfassen. Marktteilnehmer warten auf den nächsten großen Trend. An welchen Marken ist dieser abzulesen?

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