Wochenausblick: Börsen legen kräftig zu – Fed kündigt neue Kredithilfen an

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Nachrichtenquelle: onemarkets Blog
09.04.2020, 17:56  |  3576   |   
Die Aktienmärkte konnten sich in der verkürzten Handelswoche vor Ostern deutlich erholen. Der DAX® machte auf Wochensicht fast 11 Prozent bzw. mehr als 1.000 Punkte gut. Auch an der Wall Street ging es deutlich aufwärts. Neben den Aktienmärkten konnten auch der Goldpreis, der Euro sowie die Anleihenrenditen auf Wochensicht zulegen.
Die US-Notenbank hat die Erholung am Freitag noch einmal befeuert, indem sie Kredithilfen im Volumen von 2,3 Billionen Dollar ankündigte. Das Geld soll vor allem dem Mittelstand und den Kommunen und Bundesstaaten zugutekommen.

Unternehmen im Fokus

Der Softwarekonzern SAP hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 angesichts der Corona-Krise gesenkt und rechnet nun mit einem währungsbereinigten Betriebsergebnis von 8,1 bis 8,7 Milliarden Euro (zuvor: 8,9 bis 9,3 Milliarden Euro) und einem Umsatz von 27,8 bis 28,5 Milliarden Euro (zuvor: 29,2 bis 29,7 Milliarden Euro). Im ersten Geschäftsquartal konnte der Umsatz um sieben Prozent auf 6,52 Milliarden Euro zulegen, während sich das Betriebsergebnis um ein Prozent auf 1,48 Milliarden Euro verringerte (Non-IFRS-Zahlen).
In den USA beginnt in der kommenden Woche die Berichtssaison der Unternehmen für das erste Quartal. Den Anfang machen dabei die Banken. Unter anderem Bank of America, Citigroup, J.P. Morgan und Wells Fargo werden ihre Zahlen für das zurückliegende Quartal vorlegen.

Wichtige Termine

Am kommenden Freitag sind zahlreiche Börsen feiertagsbedingt geschlossen.

  • USA – Einzelhandelsumsatz März
  • Deutschland – ifo-Geschäftsklimaindex April (vorläufig)
  • USA – Philadelphia-Fed-Index April
  • USA – US: Verbrauchervertrauen Conference Board April

Charttechnischer Ausblick

Widerstandsmarken: 10.590/10.995/11.523 Punkte

Unterstützungsmarken: 10.280/10.137/9.460/9.145/9.071/8.260 Punkte

Auch am letzten Handelstag vor Ostern verblieb der DAX® in der Range der Vortage. Ein zwischenzeitlicher Ausbruchsversuch über die Marke von 10.590 Punkten wurde schnell wieder gekontert. Insofern wurde die Entscheidung auf die Woche nach den Osterfeiertagen vertagt.

Auch in den kommenden Tagen müssen die Bullen alles daran setzen, die Unterstützungen bei 10.280 und vor allen Dingen 10.137 Punkten zu verteidigen. Nur wenn das gelingt, kann die Erholung in die Verlängerung gehen. Ein Rückfall in die alte Range zwischen 10.137 und 9.460 Punkten birgt die Gefahr, auch wieder Kurse unter 9.500 Punkten anzusteuern. Auf der Oberseite bringt nur eine Etablierung über 10.590 Punkten Folgekaufsignale in Richtung 10.995 und darüber bis zu 11.523 Punkte mit sich. Gerade um 11.000 Punkte treffen einige Widerstände zusammen.

DAX® in Punkten; 4-Stundenchart (1 Kerze = 4 Stunden)

 
Betrachtungszeitraum: 11.03.2020 – 09.04.2020. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants

DAX® in Punkten; Monatschart (1 Kerze = 1 Monat)

Betrachtungszeitraum: 01.04.2013 – 09.04.2020. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants

Discount Call-Optionsscheine auf den DAX®

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in Pkt. Cap in Pkt. Finaler Bewertungstag
DAX® HZ7Y2S 4,31* 8.500 9.000 16.06.2020
DAX® HZ0A0Q 4,01* 9.200 9.700 16.06.2020

*max Rückzahlung 5 Euro. Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 09.04.2020; 17:48 Uhr

Discount Put-Optionsscheine auf den DAX®

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in Pkt. Cap in Pkt. Finaler Bewertungstag
DAX® HZ7Y2Z 1,28* 9.900 9.400 16.06.2020
DAX® HZ7Y35 1,51* 10.200 9.700 16.06.2020

*max Rückzahlung 5 Euro. Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 09.04.2020; 17:50 Uhr

Informationen rund um die Funktionsweise von Discount-Optionsscheinen und zahlreichen anderen Produkten finden Sie hier bei onemarkets Wissen.

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Funktionsweisen der HVB Produkte

Der Beitrag Wochenausblick: Börsen legen kräftig zu – Fed kündigt neue Kredithilfen an erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

Autor: Bastian Galuschka

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