DAX Ausverkauf am Ölmarkt setzt sich fort, DAX unter Druck

Gastautor: Jens Klatt
20.04.2020, 17:15  |  1493   |   |   

(JK-Trading.com) – Der DAX ist schwach in die Handelswoche gestartet, die freitäglichen Aufschläge infolge der Gilead-Corona-Behandlungshoffnung wurden größtenteils wieder hergegeben.

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(JK-Trading.com) – Der DAX ist schwach in die Handelswoche gestartet, die freitäglichen Aufschläge infolge der Gilead-Corona-Behandlungshoffnung wurden größtenteils wieder hergegeben.

Während sich der DAX mit den US-Märkten in den frühen Abend hinein stabilisieren konnte, bleibt die Nachhaltigkeit der Bewegung in Richtung der 10.700 bzw. 10.800er Region, wie bereits am Freitag in meiner DAX-Betrachtung thematisiert, in Frage zu stellen.

In diesem Zusammenhang sei ganz besonders auf den anhaltenden Ölpreisverfall verwiesen, der für mehr als sorgenvolle Mienen sorgt. WTI fiel zum Wochenstart erneut um deutlich über 30%, sah seinen größten Intraday-Fall seit mindestens 1982 und rutschte auf die niedrigsten Stände seit 1998.

Neben den zu erwartenden, negativen Auswirkungen für die Öl-Industrie sollte meines Erachtens nach auch nicht das Risiko geopolitischer Spannungen im Nahen Osten bzw. persischen Golf und hier ganz besonders Saudi-Arabien unterschätzt werden, was sich zur konjunkturell sowieso bereits angespannten Lage hinzugesellen könnte.

Ausgehend hiervon, sehe ich weiterhin die Gefahr eines zeitnahen Ausverkaufs und erneuten Rutsches zurück unter das 10.000er Level, wobei der deutsche Leitindex allerdings eine starke Unterstützungsregion im Bereich um 10.100/150 Punkte findet.

Ein kurzfristig relevantes, technisches Zwischenziel sehe ich im Bereich um 10.400 Punkte.

Oberhalb von 10.400 Punkten bleibt der Modus auf Stundenbasis kurzfristig bullish, aber erst ein Bruch über das Vorwochenhoch um 10.830 Punkte schreibt die Sequenz steigender Hochs und Tiefs fort.

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Gründer von Jens Klatt Trading

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