Top Dividenden-Aktien gefunden Dividenden-Jäger aufgepasst! Auf diese russischen Dividenden-Aristokraten setzt die Börsen-Oma – jetzt zweistellige Dividenden-Renditen genießen!

21.04.2020, 11:13  |  101453   |   |   

Russische Aktien sind für hohen Dividenden-Renditen bekannt. Die „Börsen-Oma“ verrät nun exklusiv gegenüber wallstreet:online, auf welche russischen Dividendenkönige sie setzt und warum sie trotz einer Morddrohung weiter in russische Aktien investiert.

Beate Sander (82), Millionärin durch Aktien und Autorin*, besser bekannt als „Börsen-Oma“, erklärte gegenüber der Zentralredaktion von wallstreet:online: „Russische Aktien gehören wegen ihrer niedrigen Bewertung und der verlässlich in US-Dollar berechneten und in Euro ausbezahlten hohen Dividende zu meinen Lieblingen. Durch den Ölpreisverfall stürzten sämtliche russischen Aktien in meinem Depot, als der DAX im Corona-Crash seinen vorläufigen Tiefpunkt mit 8.200 Punkten verbuchte, im Schnitt um die Hälfte ab. Bei gleich hoher Ausschüttung verdoppelt sich bei einem mutigen Zukauf auf Tiefkursniveau damit die Dividenden-Rendite. Dies ist eine Chance, die es im Crash bei substanzstarken Dividenden-Aristokraten unbedingt zu nutzen gilt. Also auch ein Crash hat ein paar Sahnehäubchen im Angebot“.

Exklusiv für die Leser von wallstreet:online verrät die Börsen-Oma nun, in welche russischen Dividendenkönige sie konkret investiert:

  • „Bei Gazprom (WKN 903276) stieg ich am 19.11.2003 zu 3,70 Euro ein. Heute, am 09.04.2020, kostet die Aktie 4,75 Euro. Die Dividendenrendite wird mit 8,7 Prozent, das KGV mit 4,4 angegeben, was ich natürlich nicht überprüfen kann.“
     
  • „Bei Lukoil (WKN A14204E) kaufte ich am 16.06.2004 erstmals Lukoil-Aktien zum Preis von 20,10 Euro. Heute müssen Sie mit 65,60 Euro dreimal so viel bezahlen. Dennoch ist die Dividendenrendite mit 14,1 Prozent zweistellig und das KGV ist mit 7,5 weiterhin niedrig.“
     
  • „Bei Norilsk Nickel (WKN A140M9) griff ich ebenfalls am 16.06.2014 zum Preis von nur 4,15 Euro zu. Selbst beim jetzigen Kurs von 26,20 Euro - immer noch ein Kursgewinn von über 600 Prozent - ist die Dividendenrendite mit 10,8 Prozent zweistellig und das KGV mit 8,3 günstig.“
     
  • „Bei Sberbank (WKN A1JB8N) langte ich am 25. April 2014 zum Kurs von 6,00 Euro zu. Heute sind 10,20 Euro zu berappen. Auch hier ist die Dividendenrendite mit 10,2 Prozent zweistellig und das KGV mit 4,5 rekordverdächtig gering.“
     
  • „Bei Tatneft (WKN A2ABS0) stieg ich am 30.01.2015 zum Kurs von 22,45 Euro ein. Heute kostet die Aktie mit 44,65 Euro doppelt so viel. Auch hier ist die Ausschüttungsrendite mit 10,9 Prozent imposant und das KGV mit 7,0 anlegerfreundlich.“
     

Und weiter: „Ich kassierte vor geraumer Zeit schon mal eine Morddrohung, weil ich russische Aktien bevorzuge. Das hält mich aber nicht ab, hier zu investieren. Auch das Corona-Virus flößt mir keine Angst ein. Und im Corona-Crash gilt für mich: "Ein Crash ist nur gut - für Leute mit Mut!"“

Tatsächlich weisen russische Anteilsscheine laut dem Handelsblatt die höchste Dividendenrendite aller Schwellenländer aus. Die Durchschnittsrendite lag 2019 bei 6,8 Prozent. Das sei im Vergleich mit dem Index MSCI Emerging Marktes eine fast doppelt so hohe Rendite. Trotzdem sollten Anleger das politische Risiko, das bei russischen Investments bestünde, nicht unterschätzen.

Autor: Ferdinand Hammer


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2 Kommentare

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Kommentare

Hallo,

na darauf Wetten das die Dividende bei den Preisen für Rohöl wirklich stabil gehalten werden kann würde ich nicht. Das ist ein Betrachtung der Vergangenheit und ohne Aussagekraft für die Zukunft. Man kann keine KGV und Divi Renditen für die Zukunft berechnen sondern nur Schätzen. Und diese Schätzung hier ist mit großer Vorsicht zu genießen.

VG G

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