Deutsche Telekom strebt in den USA an die Spitze

Deutsche Telekom strebt in den USA an die Spitze

Gastautor: Hussam Masri
27.04.2020, 08:34  |  3350   |   |   

Werbung. Kleine Geschenke fördern die Kundenbindung. Getreu diesem Motto bietet die Deutsche Telekom ihren Vertragskunden den neuen Streamingdienst Disney+ für sechs Monate gratis an. In Zeiten des pandemiebedingten Rückzugs in die eigenen vier Wände dürfte eine solche Aktion gut ankommen. Währenddessen sind Sorgen vor Netzüberlastungen in der aktuellen Sondersituation nach Konzernaussagen unbegründet. Die Technik laufe stabil und der Datenverkehr verteile sich einigermaßen über den Tag. Hierzulande investieren die Bonner jährlich über fünf Mrd. Euro in den Netzausbau.

Das US-Geschäft stößt währenddessen in eine neue Dimension vor, nachdem die lange angestrebte Fusion der amerikanischen Tochter T-Mobile US mit dem Konkurrenten Sprint endlich vollzogen werden darf. Der hierdurch entstehende Mobilfunkriese mit milliardenschwerem Synergie-Potenzial reiht sich zunächst hinter AT&T und Verizon ein. „New T-Mobile“ soll nach Plänen des Vorstandsvorsitzenden Tim Höttges jedoch die Marktführerschaft anstreben. 43 Prozent der Unternehmensanteile gehören dabei zur Deutschen Telekom und 24 Prozent zu Softbank, dem japanischen Großaktionär von Sprint. Analysten halten es für möglich, dass der neue Auftritt mit günstigen Preisen gerade jetzt zu Marktanteilsgewinnen führen könnte, weil Kunden infolge der Corona-Krise verstärkt auf die Kosten achten dürften.

Als Netzbetreiber kommt der Deutschen Telekom eine systemrelevante Bedeutung zu, während die Branche laut Analysten als eher defensiv gilt. Die neuesten Konzernzahlen zum ersten Quartal des laufenden Jahres sollen am 14. Mai veröffentlicht werden. Mit den im Februar präsentierten Daten zum Gesamtjahr 2019 hatte das Management die eigenen Erwartungen übertroffen. Der Umsatz lag mit 80,5 Mrd. Euro um 6,4 Prozent über dem Vorjahreswert und das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 7,2 Prozent auf 24,7 Mrd. Euro. Dabei stieg der freie Mittelzufluss (Free Cashflow) vor Dividenden und Ausgaben für Mobilfunklizenzen um fast 15 Prozent auf sieben Mrd. Euro. Analysten honorierten diesen Zuwachs als Hinweis auf die Finanzkraft des Unternehmens. Im laufenden Jahr sollen das Ebitda auf 25,5 Mrd. Euro und der freie Mittelzufluss auf acht Mrd. Euro weiter zulegen. Allerdings erwarten Analysten eine Anpassung dieser konzerneigenen Jahresprognose nach der Sprint-Fusion.

Vom Börseneinbruch im Zuge der Corona-Krise blieb auch die Aktie der Deutschen Telekom nicht verschont. Bezogen auf den gesunkenen Aktienkurs (12,64 Euro am 20.04.2020) prognostizieren Analysten für die kommenden beiden Jahre Dividendenrenditen im Bereich von fünf Prozent. Diese Vorhersagen gemeinsam mit der erhöhten impliziten Volatilität begünstigen die Konditionen von Investmentalternativen, die potenzielle Mindestzinsen und darüber hinaus sogar eine unbegrenzte Aufwärtspartizipation in Aussicht stellen können.

Volle Aufwärtspartizipation oder 6,00 Prozent Mindestzins pro Periode bei vorzeitiger Rückzahlung

Das DekaBank Deutsche Telekom Best Express-Zertifikat Relax 08/2026 (WKN DK0W0H) kann bei sinkenden Tilgungsschwellen möglicherweise vorzeitig zurückgezahlt werden. Zusätzlich zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) erhält der Anleger in einem solchen Szenario je Zertifikat entweder den Mindest-Zinsbetrag in Höhe von 60,00 Euro pro vergangener Periode oder – falls höher – einen Zinsbetrag entsprechend der Wertenwicklung der Deutschen Telekom-Aktie. Folglich partizipiert der Anleger zum Zeitpunkt der Tilgung sogar unbegrenzt an Kursanstiegen des Basiswerts über den jeweiligen Mindestzins hinaus („Best-Mechanismus“). Ansonsten genügt am Bewertungstag die Behauptung der Barriere (60,00 Prozent des Startwerts) durch den Aktienschlusskurs zur Auszahlung des Nennbetrags zuzüglich Zinsen.

Eine Barrierenunterschreitung am Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und an den Anleger werden statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Deutsche Telekom-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 27.04.2020 bis 15.05.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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Hussam Masri
Bereichsleiter die Einheiten Private Banking, Produktmanagement und Product Sales, DekaBank

Hussam Masri verantwortet als Bereichsleiter die Einheiten Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe. Er zeichnet in dieser Funktion für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier- Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte und Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich. Hussam Masri hat maßgeblich dazu beigetragen, das Fondsgeschäft der DekaBank erfolgreich auszubauen und das Zertifikategeschäft der Deka in wenigen Jahren auf eine marktführende Position zu entwickeln. Der Diplom-Betriebswirt und Finanzökonom (ebs) verfügt insgesamt über fast 20 Jahre Produkt- und Vertriebserfahrung.

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