Corona - Todesstoß für den Euro?

Gastautor: Friedrich & Weik
29.04.2020, 12:08  |  2804   |   |   

Das Coronavirus grassiert in  den EU- und Euroländern. Die volkswirtschaftlichen Folgen der Lahmlegung der Wirtschaft in den einzelnen Ländern wird verheerende volkswirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Insbesondere die faktisch bankrotten Staaten Südeuropas wie beispielsweise Italien und Griechenland stehen mit dem Rücken zur Wand. Vor allem die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, Italien, wird der finale Sargnagel für das zum Scheitern verurteilte Währungsexperiment Euro sein. Wir haben bereits in unserem aktuellen Bestseller „Der grösste Crash aller Zeiten“ geschrieben, dass der Auslöser für den Eurocrash eine Naturkatastrophe sein kann. Wichtig zu wissen ist: Die Coronakrise ist lediglich der Auslöser, aber keineswegs die Ursache der Misere.

Ohne Touristen droht Südeuropa der Gau

Wenn diesen Sommer die Urlaubssaison ausfällt ist das nicht nur bitter für den Urlauber, sondern der Supergau für die Länder Südeuropas. Der Anteil der Tourismusbranche am Bruttoinlandsprodukt (BIP) macht in Frankreich 9,5 Prozent, Spanien 14,6 Prozent, in Italien 13,2 Prozent  und in Griechenland sogar 30,9 Prozent sowie 25,9 Prozent an der Gesamtbeschäftigung (2018) , aus. Die Folgen eines Sommers ohne Touristen werden zahllose Pleiten, hohe Arbeitslosenquoten, sinkende Steuereinnahmen, kippende Banken, explodierende Schulden sowie Target2-Forderungen sein.

Target2-Forderungen werden explodieren

Die Entwicklung der Target2 Salden von Deutschland sind auf 935,1 Mrd. Euro, das sind 113,6 Milliarden Euro mehr im Vergleich zum Vormonat (Stand: 31. März 2020), angestiegen. Sie zeigen tagtäglich auf, dass der Euro nicht funktioniert. Italien steht mittlerweile mit 491,62 Mrd. Euro (ein Anstieg von 106,93 Mrd. Euro zum Vormonat) und Spanien mit 407,43 Mrd. Euro bei Deutschland in der Kreide. 

Je länger die Krise in den Ländern anhält, desto weiter werden die Forderungen steigen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis die Billionengrenze überschritten wird. Wir gehen sehr stark davon aus, dass der deutsche Steuerzahler das Geld niemals wieder sehen wird. Obendrein fragen wir uns, wie lange der deutsche Steuerzahler diesen Irrsinn noch mitträgt.

Italien wird der Sargnagel des Euros

Italien kommt volkswirtschaftlich nicht auf die Beine und wird den Euro schlussendlich zum Scheitern bringen. Das Land befindet sich in einer Abwärtsspirale, aus dem es nicht mehr herauskommt.

Italien kann nicht mehr abwerten

In drei Jahrzehnten hat Italien seine Währung kontinuierlich gegenüber der Deutschen Mark abgewertet (über 80 Prozent). Seit knapp zwei Jahrzehnten ist keine Außenabwertung der Italiener gegenüber Deutschland mehr möglich, die schwarze Trendkurve zeigt an, wie stark diese voraussichtlich gewesen wäre.

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