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CK*Trends: Katalysator Corona: Telemedizin – aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft

Gastautor: Dirk Müller
30.04.2020, 11:39  |  644   |   |   

Die Corona-Pandemie beschleunigt die Veränderung unserer Welt in einem selten gesehenen Tempo. Viele Dinge, die längst angestoßen waren, aber mit zahllosen Hindernissen zu kämpfen hatten, werden nun im Eiltempo zur Vollendung gebracht. Ob das immer zum Vorteil der Menschen und der Gesellschaft ist darf zu Recht hinterfragt werden.

In Zeiten der Not – wie groß sie im Abstand einiger Jahre am Ende auch tatsächlich gewesen sein mag – geraten Fragen nach Datenschutz in den Hintergrund. Wenn schon die weitgehende Außerkraftsetzung elementarer Grundrechte möglich ist, kommen viele wichtige aber noch darunter angesiedelte Fragen unter die Räder.

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Die Akteure des Gesundheitssektors, indem mehr finanzielle Ressourcen zu verteilen sind als im Rüstungssektor, nutzen diese Situation nahezu selbstverständlich in ihrem Sinne.

So wird die digitale Gesundheitsakte jetzt ebenso schnell vorangetrieben wie Überwachungs- (die deutsche Übersetzung für „Tracking“)-Apps, die permanent die Gesundheits- und Aufenthaltsdaten ihrer (Zwangs-)Nutzer an die entsprechenden „Stellen“ übertragen. Impfstoffe und der lang ersehnte Traum der Pharmaindustrie nach möglichst weltweiten Zwangsimpfungen scheinen jetzt nicht nur in greifbarer Nähe, sondern sogar Gebot der Stunde zu sein.

Medikamente werden naturgemäß den Erkrankten zur Heilung oder Linderung verschrieben, was je nach Krankheit einige Tausend oder Millionen Menschen betrifft. Doch der Olymp der Pharmaindustrie ist der Impfstoff, wenn er dann noch prophylaktisch an 7 Milliarden Menschen  - vielleicht sogar jährlich-  verabreicht wird.

Für den Laien ist es gerade in aufgeregten Zeiten nicht immer einfach die harten Fakten und Zusammenhänge neutral zu analysieren, jedoch sollte man bei jeder Aussage auch immer die wirtschaftlichen oder anderweitigen Interessenslagen des Redners kritisch im Hinterkopf haben.

Nicht immer ist die eigene wirtschaftliche Interessenslage die einzig treibende Kraft, aber kaum einem Menschen und erst recht keiner Organisation/Firma gelingt es diese vollständig auszublenden, weshalb sie immer in die jeweilige Einschätzung und Stellungnahme einfließen wird.

Nicht immer ist das, was Geld bringt deshalb schon die schlechtere Wahl, aber je mehr Geld im Spiel ist, desto genauer muss man prüfen, ob es wirklich auch zum Besten der Gesellschaft ist. In hektischen Zeiten ist dafür oft zu wenig Zeit.

Die Datenschutz-Diskussion um die Tracking-App ist richtig und wichtig. Dennoch ist nicht alles was mit Datenübertragung und –Zusammenführung zu tun hat automatisch schlecht. Ganz im Gegenteil. Die Telemedizin bringt – richtig eingesetzt – große Vorteile für die Gesellschaft. Wir erleben durch die aktuelle Krise gezwungenermaßen, wie man auch aus der Ferne viele medizinische Fragen klären kann, für die man bis vor Kurzem noch einen Tag mit Wartezimmer und Arztbesuch verbracht hat. Natürlich wird man auch in Zukunft keinen offenen Wadenbeinbruch per Smartphone behandeln können, aber mancher Hautausschlag benötigt nicht zwingend das persönliche Erscheinen beim Dermatologen, wenn ein mit 4K-hochaufgelöstes Handyfoto dem Arzt im Zweifel die gleiche Erstdiagnose ermöglicht.

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