dpa-AFX Überblick VIRUS vom 05.05.2020 - 16.50 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
05.05.2020, 16:56  |  131   |   |   

BERLIN (dpa-AFX) - Nicht nur Deutschland freut sich darauf, dass die coronabedingten Beschränkungen und Auflagen allmählich gelockert werden. Auch in anderen Ländern wie Frankreich oder Finnland fiebern die Menschen der Rückkehr ins normale Leben entgegen. Der zwangsweise Rückzug ins Private war auch nicht unbedingt gesund, sondern beförderte die Leibesfülle, wie jetzt in Italien festgestellt wurde. Aber normal wird das Leben rund um den Globus noch lange nicht sein. Litauen zeigt allerdings, wie man mit einer Einschränkung wie der Maskenpflicht kreativ umgeht.

FINNLAND - Die Finnen dürfen bald wieder ins Restaurant

Im hohen Norden der EU macht sich Finnland auf den vorsichtigen Rückweg in Richtung Normalität. Dank des Rückgangs der Ausbreitung des Virus will die Regierung nach und nach die Corona-Maßnahmen zurückfahren. Laut Ministerpräsidentin Sanna Marin soll es noch im Mai Lockerungen geben.

Besonders wichtig für die Finnen wird aber der 1. Juni sein: Ab dann dürfen die Restaurants und Cafés in Helsinki und dem Rest des Landes schrittweise wieder öffnen, sollte bis dahin keine epidemiologische Einschätzung dagegen sprechen. Die Lokale sollen dabei aber unter anderem die Kundenanzahl und auch die Zeiten begrenzen, in denen Alkohol ausgeschenkt wird.

Sportveranstaltungen sollen ab dem 1. Juni unter bestimmten Auflagen ebenfalls wieder erlaubt sein, auch Museen, andere kulturelle Stätten, Schwimmbäder und Jugendzentren werden dann schrittweise wieder geöffnet. Zudem dürfen sich dann wieder bis zu 50 Menschen am selben Ort versammeln - bislang liegt die Obergrenze bei 10 Personen.

FRANKREICH - Lockerungen werden verkehrstechnisch zur Bewährungsprobe

Die Lockerungen in Frankreich ab dem 11. Mai stellen besonders die Hauptstadt Paris auf die Probe - vor allem verkehrstechnisch. Wegen der Abstandsregelungen kann die Pariser Metro nur einen Bruchteil der Fahrgäste transportieren. Deshalb will die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo entlang stark frequentierter Metrolinien provisorische Fahrradwege bauen, wie sie am Dienstag in der Zeitung "Le Parisien" ankündigte.

Insgesamt sollen 50 Kilometer Fahrspuren, die normalerweise für Autos reserviert sind, künftig Fahrrädern vorbehalten sein. Vor den Toren der Stadt soll es außerdem zusätzliche Parkplätze für Autos geben.

Allerdings sollten besser nicht alle Autofahrer auf die Metro ausweichen. Denn in der Metro, den Vorstadtzügen und Bussen gelten ab dem 11. Mai Maskenpflicht und strenge Abstandsregeln. Zudem bietet die Nahverkehrsgesellschaft RATP nur 70 Prozent der eigentlichen Kapazität an. Es droht der Kollaps.

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