Unter der Lupe Corona-Krise stärkt Gaming-Aktie: Mit noch besseren Aussichten für die Zeit danach – Check!

12.05.2020, 16:44  |  12537   |   |   

In Zeiten von COVID-19 birgt nicht nur der Pharmasektor Chancen. David Waschnig von Smart Investor zeigt, wie man mit der richtigen Titelwahl sogar der schwierigen Marktlage ein Schnippchen schlagen kann.

Das Dilemma, in dem sich Investoren derzeit befinden, ist schnell umrissen: Einerseits will man nach dem massiven Einbruch am Aktienmarkt an einer möglichen Markterholung mitverdienen; andererseits möchte man im Falle einer fortschreitenden Korrektur nicht zu viel verlieren oder ins sprichwörtliche Messer greifen.

Die Lösung könnten Unternehmen bieten, die hybride Charakterzüge aufweisen – sie profitieren direkt von der aktuellen Pandemie-Lage und würden bei Aufrechterhaltung des Shutdowns sogar zusätzliche Renditen erzielen. Gleichzeitig würden sie bei Markterholung und Rückkehr zur Normalität nicht abgestraft werden, da sie ihre Existenzberechtigung nicht COVID-19 zu verdanken haben. Damit bietet sich ein ansprechendes Chancen-Risiko-Profil, das mehrere Szenarien abdeckt.

Spielend durch die Krise

Media and Games Invest, ansässig in Malta, weist deutsche Wurzeln auf und ist – wie der Name schon erkennen lässt – in den Bereichen E-Gaming und Medien tätig. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Akquise und Restrukturierung von bereits etablierten Online-Rollenspielen – mit einem durchaus spitzfindigen Geschäftsmodell. Achillesferse ist vielfach die aufgeblähte Kostenstruktur. Media and Games Invest kauft unrentable Online-Rollenspiele billig auf und macht sie wieder flott.

Der Großteil der Kosteneinsparungen wird dabei durch Synergieeffekte bei Vertriebs- und Verwaltungskosten, aber auch bei den allgemeinen Aufwendungen erzielt. Je mehr Unternehmen Media and Games Invest unter seinem Dach vereinen kann, desto höher fallen diese Effekte aus. Zudem sind die Communities bereits etablierter Online-Rollenspiele extrem loyal – ein weiterer Vorteil, der sich in bare Münze umwandeln lässt. Durchschnittlich 50 bis 80 Euro gibt der klassische Gamer pro Monat für sein Hobby aus; fast nie wechselt er das Spiel und investiert damit fortlaufend in seine Onlinewelt.

Der direkte Bezug zu COVID-19 liegt auf der Hand: Wenn Menschen gezwungenermaßen mehr Zeit zu Hause verbringen, wird angesichts drohender Langeweile schnell nach neuen Freizeitbeschäftigungen gesucht. Online-Gaming rückt damit in den Fokus und erschließt sich neue Zielgruppen. Gleichzeitig steigert sich bei bereits etablierten Gamern die Verweildauer vor dem PC. Dies ließ sich auch im krisengeplagten Venezuela beobachten: Mit Beginn der Krise nahm die Anzahl an Spielstunden und somit der Online-Gaming-Umsatz zu – die Flucht aus der tristen Realität hinein in die „virtuelle Sicherheit“ ist nur allzu verlockend. Da der finanzielle Einsatz bei Online-Games überschaubar ist, bleiben Spiele zudem in Krisenzeiten erschwinglich.

Corona spielt Media and Games Invest sogar noch anderweitig in die Karten: Aufgrund der aktuellen Liquiditätskrise nimmt die Anzahl unrentabler Online-Rollenspiele weiter zu – diese kann das Unternehmen billigst einsammeln und sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen. Damit kann man nach COVID-19 auf eine breitere Produktpalette zurückgreifen und seine Marktstellung weiter ausbauen. Zudem ist man ausschließlich digital tätig und nicht von physischen Lieferketten abhängig. Erwähnt sei an dieser Stelle eine von Media and Games Invest ausgegebene Unternehmensanleihe (WKN: A2R4KF) – sie notiert in Euro, läuft bis Ende 2024 und hat eine jährliche Rendite von über 7 Prozent. Der Coupon wird quartalsweise ausgeschüttet; die Zinsdeckung ist mehr als ausreichend.

Autor: David Waschnig

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(Dieser Artikel aus der Smart Investor-Ausgabe 05/20 bezieht sich auf Daten, die bis zum 17.04.2020 erfasst wurden.)



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