Wirecard-Affäre Steht Wirecard vor der Aufspaltung oder Kursziel 240 Euro - Was ist hier los?

Gastautor: Tenbagger Report
12.05.2020, 10:27  |  21561   |   |   

London (www.tenbagger-report.de) - Über keinen DAX-Indexwert wird zurzeit heißer diskutiert als Wirecard (WKN: 747206). Heute kam der nächste Paukenschlag. Knut Woller, Analyst der Baader Bank, empfiehlt Anlegern den Kauf der Wirecard-Aktien, mit einem atemberaubenden Kursziel von 240 Euro.

London (www.tenbagger-report.de) - Über keinen DAX-Indexwert wird zurzeit heißer diskutiert als Wirecard (WKN: 747206). Heute kam der nächste Paukenschlag. Knut Woller, Analyst der Baader Bank, empfiehlt Anlegern den Kauf der Wirecard-Aktien, mit einem atemberaubenden Kursziel von 240 Euro.

Die negativen Aspekte, die den Kurs seit geraumer Zeit ausbremsen, seien laut Anlegerkreisen mittlerweile weitläufig bekannt, erfuhren wir aus exklusiven Gesprächen, mit Großanlegern. Doch wird hinter vorgehaltener Hand weiter von bestehenden Risiken des Asiengeschäfts und hier vor allem von China betont.

Im Raum stehen Ungereimtheiten bei der Generierung von Umsätzen, die von Drittparteien bzw. Partnern zu verantwortet waren, die sich im außereuropäischen Ausland, wie in Dubai befinden, was die lückenlose Aufklärung erschwert, ob diese Umsätze und Erträge stimmig waren.

Um die ständig aufkehrenden Gerüchte und Anschuldigungen zu beseitigen, wurde von Wirecard der Wirtschaftsprüfer KPMG mit einer Sonderprüfung beauftragt. Diese brachte Ende April keine eindeutige Entlastung, lieferte aber ebenso keine neuen Beweise. Daraufhin steuerte der Vorstand massiv gegen und hat in der letzten Woche erstmals einen kompletten Umbau des Managements beschlossen.

Die Bafin leitet derweil eine Untersuchung ein

Im Vorfeld - wir berichteten - waren offenbar von Unternehmensseite nur die positiven Aussagen des KPMG Sonderprüfberichtes "durchgesickert" und veröffentlicht worden. Angeblich auch auf einer wichtigen Investorenveranstaltung und diese zunächst als Entlastung eingestuften Infos, führten zu waghalsigen Kurssprüngen, die nun offenbar eine Bafin Untersuchung wegen Kursmanipulation nach sich ziehen:

„Sobald wir Anhaltspunkte dafür finden, werden wir unverzüglich Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen“

sagte Elisabeth Roegele, Chefin der Bafin-Wertpapieraufsicht.

Die für Anleger, welche nun vor einer unmittelbaren Kauf- oder Verkaufsentscheidung der Aktie stehen, entscheidende Stelle in der Analyse der Baader Bank war sicher folgende:

Auch wenn das Geschäft der Wirecard AG mit Partnerunternehmen keinen Wert hätte (Worst-Cas-Szenario), sieht Herr Woller den fairen Wert für die Wirecard-Aktie „weit über dem aktuellen Kurs“.

Schreibt die IT-Times in ihrem Bericht.

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Wirecard-Affäre Steht Wirecard vor der Aufspaltung oder Kursziel 240 Euro - Was ist hier los? Weiterhin müssen Wirecard-Aktionäre starke Nerven beweisen und sich an gleichzeitig positive und negative Meldungen gewöhnen, die den Kurs zurzeit ausbremsen.

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